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May 30, 2005

Die Queen war da...

... und keinen hat’s interessiert. Sie hat es nicht einmal auf die erste Seite der Lokalzeitung geschafft. Gemerkt hat der Normalbürger ihre Anwesenheit lediglich an den ungeplanten Staus.
Mit der Übernahme unseres Wagens haben wir quasi die Einwanderung "abgeschlossen". Nun verfügen wir über alle Dokumente und Ausweise, sind versichert, mobil, arbeitswillig und sogar -fähig (da sozialversichert!) und können endlich loslegen und zwar... Mit URLAUB natürlich!!!
Der Wetterbericht für die nächsten Tage verspricht mal wieder Sonnenschein pur bei angenehmen 22 bis 25°C. Los geht’s hinter die sieben Berge, um unser Schneewittchen (der Wagen ist weiß, aber bei Gebrauchtwagen kann man die Farbe nicht aussuchen...) auszufahren.
Die sieben Zwerge haben wir nicht getroffen, dafür aber zwei Koyoten, einen Bären, Büffel und Lamas (Hier gibt es Alpaca-Farmen!).
Am Crowsnest Highway besuchen wir das Interpretive Centre eines spektakulären Erdrutsches, der vor 100 Jahren stattgefunden hat. Wen’s interessiert:
http://www.frankslide.com/
Eine weitere Tour führt uns entlang des Icefield Parkway durch die Rockies (Fotos
hier). Ahhh! Endlich können wir unserem Favoriten unter den Bergseen, dem Peyto Lake, wieder Hallo sagen. Danach geht es über den Thompson Highway Richtung Red Deer, anschließend auf den Highway No. 2 zurück nach Süden Richtung Calgary. Somit ist endlich auch der Norden von Calgary kein weißer Fleck auf unserer Kanada-Landkarte mehr.
Der Thompson Highway bleibt dem 08/15-Touristen meistens aus Zeitmangel unerschlossen, lohnt aber den Abstecher. Vorbei an Wasserfällen und Bergseen geht es nach Osten, bis sich die Rockies zurückziehen und sich die Gegend sich in eine saftig grüne Hügellandschaft verwandelt. Bäume und grüne Wiesen, etwas, dass wir hier im Norden von Calgary doch sehr vermissen.

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