For some reason highway 2 northbound was packed with vehicles. It was a traffic jam waiting to happen, and we were not having it. The weather was nice, it was still early in the day, so we took the slow way round towards our absolute highlight of our wonderful road trip. All of a sudden: empty roads! No oncoming traffic except for the odd motorcycle? We were convinced that at one point the road had to be blocked, and we had to turn around, but it wasn't so.
Die Schweizer Autobahn Nr. 2 Richtung Norden war richtig voll. Es hätte nicht viel mehr gebraucht, und wir wären im Stau gesessen, aber das wollten wir auf keinen Fall. Es war noch früh und das Wetter war großartig, also nahmen wir den Umweg zum nächsten Höhepunkt unserer Reise in Kauf. Was war den nun los? Freie Straßen, kaum Gegenverkehr bis auf ein paar Motorräder? Wir waren davon überzeugt, da musste irgendwann eine Straßensperre kommen, an der wir zur Umkehr gezwungen sein würden. Aber dem war nicht so.
After a while we were still underway, looking forward, and looking back still no traffic to be seen.
Wir waren immer noch unterwegs, ein Blick zurück und nach vorne, und noch immer war kaum ein Fahrzeug zu sehen.
After several twists and turns we finally made it to the summit of the pass: Passo della Novena. Never heard of it. Ever. By the way it is the second highest paved mountain pass within Switzerland, and fairly new by European standards, under fifty years old. And obviously still an insider tip.
Nachdem wir uns die Passstraße hochgeschraubt hatten, erklärte uns das Schild, dass wir am Nufenenpass angekommen waren. Von dem hatten wir noch nie etwas gehört, dabei ist er der zweithöchste asphaltierte Pass in der Schweiz und dazu mit seinen nicht mal fünfzig Jahren auch noch vergleichsweise neu. Ein echter Geheimtipp.
Lunchtime had arrived and we felt a bit peckish. I cooked Chili sin Carne on the RV stove while my better half tended to preparing a fruit salat (for some reason he didn't want me near sharp knives anymore). The hot stew was quite appropriate, with only 4°C (39F) outside, and a strong breeze going.
Inzwischen war es Mittagszeit und wir bekamen Appetit. Ich bereitete eine Chili sin Carne in der Wohnmobilküche vor, während meine bessere Hälfte den Obstsalat schnippelte. Aus irgendeinem Grund wollte er nicht, dass ich mit scharfem Messer hantierte. Der heiße Eintopf kam uns gerade recht, denn es hatte draußen nur 4°C und war recht windig.
After a rejuvenating power nap we went out for a walk, but not before donning two more layers of clothing, a scarf and a tuque.
Nach dem Essen machten wir noch ein kleines Nickerchen, und gingen uns danach noch etwas die Beine vertreten. Allerdings mussten wir uns ein paar Lagen wärmer anziehen, Mütze aufsetzen und Schal umbinden.
Then I spotted two Harleys in front of the mighty mountain range. One happened to be a Sportster, and I felt a strange longing after my bike. My last outing on Rover, the 2008 Sportster 883 happened almost a year ago. Meanwhile I had the dubious pleasure of two hospitalisations, and spent my time off walking for recovery, with the bike sitting idly in the stable, and while safe and dry, alright, all it did was gathering dust and cobwebs. Bah! Away with the things that can't be done, focus on the things that are possible, I said to myself. Sad mood be gone!
Als ich zwei Harleys vor dieser prächtigen Bergkulisse entdeckte, bekam ich plötzlich Sehnsucht nach meinem Mopped. Eins davon war auch noch eine Sportster. Mein letzter Ausflug auf Rover, meiner 2008 Sportster 883, ist schon so lange her. Dazwischen lag das zweifelhafte Vergnügen zweier Krankenhausaufenthalte und die langwierige Genesungszeit, bei der ich durch das Wandern langsam wieder Kondition aufgebaut hatte. Ah, jetzt geh mir weg mit den düsteren Gedanken, es nützt ja nichts, dem nachzutrauern, was gerade nicht sein kann, sagte ich zu mir selbst. Lieber konzentriere ich mich auf die Dinge die möglich sind.
In the background there you'll spot the summit of Finsteraarhorn. At first we had mistaken it for another similar looking and quite prominent Swiss peak. Can you guess which? Anyway, there will be more on this in the next and last instalment of our Swiss adventure.
Im Hintergrund sieht man den Gipfel des Finsteraarhorn, den wir zunächst für einen ganz anderen Berg gewisser Berühmtheit gehalten hatten, weil er - wie wir finden - diesem recht ähnlich sieht. Könnt Ihr Euch denken, auf welchen Berg wir hier anspielen? Mehr darüber gibt's jedenfalls im nächsten und letzten Blogeintrag.
Hiking in 2.500m elevation requires a fair physical condition, and we felt that we were getting better and stronger thanks to our previous excursions and exercises.
Das Wandern auf 2.500m Höhe bedarf doch einer gewissen Kondition, aber wir merkten, dass es uns immer leichter fiel. Das war bestimmt dem Training aus den vorhergehenden Ausflügen geschuldet.
In der Ferne kann man hier den Griessee erkennen. Der Stausee wird von dem dahinter liegenden Gletscher gespeist und von einer Gewichtsstaumauer zurückgehalten. Es ist einer der höchstgelegenen Stauseen der Schweiz.
| Griessee Reservoir |
From there it was all downhill (not literally though). Temperatures rose, and layers were shed. On the next little exploration we were back to wearing t-shirts and sunscreen.
Die Temperaturen wurden angenehmer und die Hüllen fielen, während wir auf der anderen Seite wieder den Pass hinunter fuhren. Auf unserem nächsten kleinen Ausflug waren wieder T-Shirt und Sonnenschutz angesagt.
*** Interlude - Zwischenspiel ***
In the last few days a lot of flower pics were gathered, and I finally found the time to create a collage. I know that my mom (who is a regular follower of my blog) will appreciate the colourful potpourri, so this is for you, Mom, and all the other flower lovers our there.
In den letzten Tagen hatte ich viele Bilder von Blumen gesammelt und endlich Zeit gefunden, diese zu einer Collage zusammenzustellen. Ich weiß, dass meine Mutter (die hier regelmäßig mit liest) diese farbenfrohe Vegetation ganz besonders gern hat, also Mom, das ist für Dich und all die da draußen, die Blumen lieben.
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Our campground was already in the shadows when we arrived at our next destination. The camping fee seemed a bit over the top, but this close another spectacular sight, it was well worth it. We opted for a spot at the edge of the grounds, in order to keep a nice view on the scenery, although the walk to the facilities was a bit longer.
Als wir an unserem Zielort ankamen, lag unser Campingplatz schon im Schatten. Der Preis für die Übernachtung schien zwar etwas überzogen, aber da wir unser Lager wieder ganz besonders nahe an einem weiteren spektakulären Ausflugsziel aufgeschlagen hatten, war es uns das wert. Wir suchten uns einen Platz am Rand des Geländes aus, damit wir einen unverbaubaren Ausblick auf die Landschaft hatten, da machte es nichts aus, dass der Weg zu den Waschräumen etwas länger war.
Next morning: Waking up to clear skies, mountain views and sunshine. What's not to love, eh?
Und am nächsten Morgen war es dann wolkenlos mit viel Sonnenschein und einem großartigen Ausblick. Was will man mehr?
