Here we are, in the Slovakian heartland, in a place called Revištské Podzámčie located on the river banks of Hron, a tributary of the Danube. We had been looking for a campground since leaving Hungary but to no avail until we had crossed the plains. The scenery became more hilly again and the shape of knolls and lows bore signs of past volcanic activity.
Da sind wir nun im Landesinneren der Slowakei, an einem Ort namens Revištské Podzámčie, welcher am Fluss Hron, einem Donau-Zufluss, gelegen ist. Seitdem wir Ungarn verlassen haben suchen wir schon nach einem Campingplatz. Inzwischen haben wir die Ebene durchquert und die Landschaft wird wieder hügeliger. Die Form der Berge lässt darauf schließen, dass sie durch vulkanische Aktivität entstanden sein müssen.
It's getting late, and our hopes of finding a campground are getting slim. This is when we spot a sign pointing to a sports area of sorts. It isn't a campsite per say. There is a shack selling fast food and hard liquor adjacent to a meadow which is bordered by a river. Another camper van is parked on the far side of the field indicating that overnighting might be a viable option. With the help of google translate I ask the bartender: Jednu doc kempovanie prosím? One night camping please? He laughs at my attempt of speaking Slovak. The friendly response is in English, very basic but absolutely clear: no problem, for ten Euro (Slovakia's currency is Euro) you can camp anywhere on the grounds, showers and toilets are behind the building. The facilities are very simple, and the water contains a sulphuric odour (We are in a volcanic area, remember?) but it's clean, and there are only four people using them anyway.
Inzwischen wird es immer später und wir verlieren so langsam die Hoffnung, einen Platz zum Übernachten zu finden. Aber da entdecken wir ein Schild, welches uns den Weg zu einem Sportplatz oder ähnlichem weist. Ein echter Campingplatz ist das zwar nicht, eher eine Wiese mit einer Bude, die Fastfood und Hochprozentiges anbietet, und am Rand fließt der Fluss entlang. Am anderen Ende des Feldes steht ein anderes Wohnmobil, also scheint das hier durchaus eine Option zu sein. Ich befrage Google translate und lege mir die passenden Worte in Slowakisch zurecht: Jednu doc kempovanie prosím? Eine Nacht Camping bitte? Der Barmann lacht mich an (aus?), als ich radebrechend die Worte herausbringe und antwortet in einfachem Englisch, dass das kein Problem ist und wir für zehn Euro (Die Slowakei ist Euro-Land.) überall auf dem Gelände parken dürfen. Die Duschen und Toiletten befinden sich hinter dem Gebäude, sie sind zwar recht einfach und das Wasser riecht schwefelig (Vulkanischer Ursprung), aber sauber und werden gerade eh nur von vier Leuten benutzt. Alles gut.
After an uneventful night we wake up to the soothing noise of burbling water and rustling leaves. It's perfect, the van in the middle of this greenery, and a hill with a castle ruin, illuminated by the morning sun to boot as a backdrop.
Nach einer ereignislosen Nacht wachen wir bei Wasserplätschern und Blätterrauschen auf. Es ist einfach perfekt hier, der Bus mitten im Grünen, dahinter ein Hügel mit einer von der Morgensonne angeschienenen Burgruine.
We take our time, have breakfast, sit in the sun, and continue our journey exploring the Slovakian back country shortly before noon.
Heute lassen wir es ruhig angehen, machen uns gemütlich das Frühstück, sitzen in der Sonne und fahren dann am späteren Vormittag weiter, um das slowakische Hinterland weiter zu erforschen.
In the village of Hronsek we drive by a 15th century renaissance castle, but we came to here for a different reason.
Im Städtchen Hronsek kommen wir an einem Renaissance Schloss aus dem 15. Jahrhundert vorbei, aber das ist Nebensache.
Neither did we come by for the decorative brick walls...
Wir kamen auch nicht wegen des dekorativen Mauerwerks vorbei...
Wir kamen auch nicht wegen des dekorativen Mauerwerks vorbei...
... nor for this car. Look, a Trabant. two-stroke motor, hard plastic body, unibody chassis, the Eastern German pride of many decades before the wall fell.
Auch dieser Stolz ostdeutscher Automobilherstellung, der Trabant mit seinem Zweitaktmotor, Plaste-Elaste auf Karosserie aus einem Guss ist nicht der Grund unseres Besuchs.
Auch dieser Stolz ostdeutscher Automobilherstellung, der Trabant mit seinem Zweitaktmotor, Plaste-Elaste auf Karosserie aus einem Guss ist nicht der Grund unseres Besuchs.
This is what we are there for: A particular architectural gem, and - of course - UNESCO world heritage, an articular protestant church. Protestants were the minority back in the middle ages and then emperor Leopold, the first had put several restrictions on how their place of worship had to be: outside of the protective city walls, and built without bricks, rocks or metal parts, this meant no nails or bars. Also there mustn't be a bell tower, and no bells either. Oh, plus it hat to be erected within a year. This wooden construction was what these smart protestant carpenters came up with, and it looks like these guys had a little help from the Scandinavians or so it seems.
Das ist, warum wir hier sind: eine besondere architektonische Schönheit und natürlich UNESCO Welterbe: die protestantische partikuläre Kirche. Protestanten waren im Mittelalter hier in der Minderheit und der damalige Kaiser Leopold I. unterwarf den Gläubigen strenge Auflagen für den Bau ihres Gotteshauses. Es durfte nur außerhalb der Stadtmauern errichtet werden, durfte nicht aus Stein oder Ziegeln bestehen, Metallteile wie Nägel und Stützen waren verboten. Es gab auch keinen Turm und keine Glocken. Außerdem musste das Gebäude innerhalb eines Jahres fertig gestellt werden. Also kamen die smarten protestantischen Zimmerleute auf neue Ideen, vielleicht auch inspiriert durch Skandinavische Architektur und das war das Ergebnis.
We find another of these special wooden churches in Tvrdosín, the All-Saints church, built in the 15th century it is the oldest building of its kind.
In Liptovské Matiašovce we spot a different clerical architecture but beautiful nonetheless, the recently restored Baroque church of St. Ladislav.
In Tvrdosín, wo wir später vorbei fahren, steht eine weitere partikuläre Kirche, die Allerheiligen Kirche, erbaut im 15. Jahrhundert ist es die älteste ihrer Art.
In Liptovské Matiašovce entdecken wir dann eine andere Bauart, diesmal handelt es sich um ein Gotteshaus im Barockstil, und frisch renoviert.
Hills turn to mountains. We have reached the Tatra mountain chain in Northern Slovakia bordering on Poland.
Aus den Hügeln werden Berge. Wir haben die Tatra erreicht, das Grenzgebirge zwischen der Slowakei und Polen.
At the Orava reservoir, Slovakia's largest lake.
Am Arwa Stausee, dem größten See der Slowakei.
Wanna rent a tank for a joyride?
Den Panzer kann man für Vergnügungsfahrten buchen.
What a brilliant sight: Camper van and scenery.
Was für ein tolles Motiv: Bussi und Landschaft.


