June 30, 2020

Franconia, the Danube Gorge - Am Donau-Durchbruch

Weltenburg Abbey

The Danube Gorge a.k.a. Weltenburg Narrows is a narrow section of the river Danube of the southern Franconian Jura. The rock walls are up to eighty meters high (262 ft) and at one point the gorge narrows to 110 meters (361 ft) and is twenty meters (66 ft) deep.

Der Donaudurchbruch oder auch die Weltenburg-Enge ist eine Schlucht im Süden der Fränkischen Alb, durch die sich die Donau schlängeln muss. Die Felswände sind bis achtzig Meter hoch und an ihrer engsten Stelle 110 Meter auseinander, dort wird der Fluss zwanzig Meter tief.


Due to its spectacular scenery the geotope had been designated a natural monument under King Ludwig I of Bavaria back in the mid 19th century. Usually the gorge and the Benedictine abbey Weltenburg which is located at the opening of the gorge are tourist magnets but thanks to Covid-19 visitor counts were limited to individual tourists. That's why we took the opportunity for a boat cruise, we would have never done this under normal conditions. 

Wegen seiner großartigen und ungewöhnlichen Landschaft wurde das Geotop bereits durch König Ludwig I von Bayern in der Mitte des 19. Jahrhunderts zum Naturdenkmal erhoben. Normalerweise sind die Schlucht und die Benediktinerabtei Weltenburg, die an ihrem Eingang liegt, Touristenmagnete, aber dank Covid-19 bleiben die Besucherzahlen begrenzt auf Individualtouristen. Darum haben wir auch die Gelegenheit beim Schopfe ergriffen und eine Bootsfahrt gebucht, das hätten wir unter normalen Gegebenheiten nie gemacht.


The cruise runs from Weltenburg Abbey to Kelheim and back. It's a twenty minute trip down, back against the current it takes double the time. My, were we in for a treat. 

Die Tour geht vom Kloster nach Kelheim und zurück. Flussabwärts benötigt das Schiff nur zwanzig Minuten, gegen die Strömung verdoppelt sich die Zeit. Mann, das war ein Erlebnis der besonderen Art.

Kelheim

Not only the scenery was gorgeous, the Weltenburg Dunkel and Radler we drank while enjoying the vistas were very tasty, too. The Abbey claims that the Weltenburg brewery is the world's oldest monastery brewery. The weather was cooperating and we got sunburned because we didn't expect it to be sunny that day.

Nicht nur, dass das Geotop von atemberaubender Schönheit war, das Weltenburg Dunkel und das Radler, welches wir beim visuellen Genuss tranken, schmeckten überaus lecker. Die Abtei behauptet im Übrigen, dass die Weltenburg Brauerei die älteste Klosterbrauerei der Welt sei. Das Wetter war besser als angesagt, so dass wir uns einen Sonnenbrand holten, da wir an dem Tag nicht mit Sonnenschein gerechnet hatten.

June 29, 2020

Franconia, the Scenery and Vistas - Landschaften und Aussichten im Frankenland


While exploring the many sees and sights of Franconia we traveled through a marvellous scenery and had an overdose of vistas, medieval villages, castles and ruins. It was a feast for the eyes and fun to explore, an epicure journey for all senses, speaking of epicure, the cake was great, too.

Während der Erkundungstour der vielen Sehenswürdigkeiten gondelten wir durch eine wunderschöne Landschaft und erhielten eine Überdosis an Ausblicken. Wir besuchten mittelalterliche Dörfer, Burgen und Ruinen. Es war ein Augenschmaus und ein Riesenspaß, eine Genießereise für alle Sinne. Und wo wir schon von Genießen sprechen, der Kuchen war auch sehr lecker.



The scenery - Die Landschaften


Castles, ruins and villages - Burgen, Ruinen und Orte

Essing
Essing + Castle Randeck on top
Castle Prunn
Riedenburg
Treuchtlingen
Stadtschloss Treuchtlingen

We had just grabbed some take out at a bakery in Treuchtlingen when a sudden change in weather happened. So we found a quiet spot at a historic marker for the Fossa Carolina, a project of the middle ages with the ingenious idea to connect waterways between the rivers Rhine and Danube, and enjoyed coffee and cake seated in the van during the downpour.

Wir hatten gerade Teilchen aus der Bäckerei in Treuchtlingen geholt, als das Wetter plötzlich umschlug. Wir suchten uns ein ruhiges Plätzchen und landeten bei der Fossa Carolina, einem genialen Projekt aus dem frühen Mittelalter, der Wasserwege zwischen Rhein und Donau verbinden sollte. Hier ließen wir uns Kaffee und Kuchen im Bulli schmecken, während es draußen heftig regnete.

Fossa Carolina in the rain

June 28, 2020

Franconia, the Walks - Spaziergänge im Frankenland


Our home base became a campground near the village Kipfenberg, a lovely place with great hosts and freshly renovated facilities so spotless clean that even the Swiss traveler would have approved on their quality and cleanliness.

Unser Ausgangspunkt war der Campingplatz nahe Kipfenberg, ein toller Platz mit netten Gastgebern und blitzblanken neuen Waschräumen, die unserer Meinung selbst den Schweizer Urlauber (die über den höchstmöglichen Standard in Qualität und Sauberkeit verfügen) überzeugen würden.



No. 1: Ain't no mountain...
From our camp spot you could see a summit cross in the far. You might have already guessed what Roland had feared... of course we went up there. Huffing and puffing at the end but we made it all the way up to Michelsberg and back and the vista was more than rewarding.

Nr. 1: So hoch ist es ja nicht...
Von unserem Campingspot aus konnte man ein Gipfelkreuz erkennen. Ihr könnt Euch sicherlich senken, was Roland schon befürchtet hatte. Natürlich mussten wir da hinauf. Es wurde zwar ein großes Geschnaufe, aber wir schafften es auf den Michelsberg und auch wieder zurück und der Ausblick entschädigte für alle Mühen.


No. 2: The Massacre 
Near Eichstätt you'll find the trail to the valley Hessental which leads to a hollow with 78 oversized sculptures, standing, rearing up or lying on the ground, alone or clustered, their faces distorted in horror, agony and pain. The artist Alois Wunsch-Mitterecker intended to symbolise the futility of war and violence by creating this concrete massacre in the 70s of last century. Very impressive, and the dark clouds added to the eeriness of this petrified battlefield. We didn't stand a chance, the sky opened its waterworks and we got completely soaked through.

Nr. 2: Das Schlachtfeld
Im Hessental nahe Eichstätt findet der Wanderer eine Mulde mit 78 übergroßen Figuren, manche stehen, andere bäumen sich auf, wieder andere liegen am Boden, allein oder zusammengekauert, ihre Gesichter verzerrt vor Schmerz, Grauen und Leid. Der Künstler Alois Wunsch-Mitterecker erschaffte dieses Schlachtfeld voller Beton-Figuren in den 70ern des letzten Jahrhunderts und symbolisierte damit die Sinnlosigkeit von Krieg und Gewalt. Mächtig beeindruckend und ein wenig unheimlich, besonders durch die dunklen Wolken, deren Inhalt sich nur wenige Minuten später über uns ergießen sollte.


 

No. 3: Mother Nature at Work
In a forest near Wolfsbronn the geomorphologic inclined visitor will find a water runoff made by another artist, namely Mother Nature over centuries or millennia. The buildup happened through limescale in which the water flow was channeled through the growth of moss and algae, and seems to be a very rare natural phenomenon.

Nr. 3: Mutter Natur bei der Arbeit
In einem Waldstück bei Wolfsbronn entdeckt der geomorphologisch interessierte Besucher einen steinernen Wasserlauf, der von einer besonderen Künstlerin erbaut wurde, nämlich Mutter Natur. Diese Rinne entstand über Jahrhunderte (Jahrtausende) durch Wasser und Kalkablagerungen, die durch das Wachstum von Moosen und Algen kanalisiert wurden. Offensichtlich handelt es sich hier um recht seltenes Naturphänomen.