October 31, 2010

Die höheren Weihen des Wanderns

Wenn im Wander-Ratgeber fuer 7 km, ca. 4 Stunden Zeit empfohlen werden, muss das wohl seinen Grund haben. Das erfahren, oder besser erlaufen wir heute auf dem Brothers Creek Loop. Mit 350m Höhenunterschied auf wechselndem Terrain wird dieser Wanderweg der mittelschweren Kategorie zugeordnet. Mit Sonja's Kollegen Vijay und Brent machen wir uns also an den Anstieg.

Das ist einer der besseren Teilabschnitte.

Oft liegen Hindernisse im Weg, die bewältigt werden wollen.

Den Baumriesen hat es erst kürzlich umgehauen.

Meist sieht der Trail wie ein ausgetrocknetes Bachbett aus. Hier posieren Vijay, Deuce(der Labrador), Brent und Sonja.

Das Allgemeinwissen lies die Herren beim Anblick dieses Pilzes zwar im Stich, allerdings wusste Vijay, dass es sich bei dieser Sorte um die Lieblingsspeise der SuperMario Brothers handelt, und Roland und Brent meinten einstimmig, dass dort die Schlümpfe wohnen würden. Gesehen haben wir aber weder die einen, noch die anderen.

Einer der wenigen Streckenabschnitte, die gerade verlaufen, ansonsten geht es entweder steil bergauf oder bergab.

Aber wir werden immer wieder mit phantastischen Ausblicken überrascht. Letztendlich brauchen wir weniger als zweieinhalb Stunden, und belohnen uns anschliessend für diese Leistung bei Bier und Bison Burgern im Village Tap House.

Happy Hallowe'en

The little monsters, vampires, ghosts, super heros and princesses in pink tricking or treating the city are an all present reminder what time of the year it is: scary time!

Browsing the net for a suitable motive for today's posting I came across Pamela Shanteau's website featuring a Jack-o-lantern/skull airbrush artwork on a Harley Davidson. Thanks to Pamela who allowed me to spice up my blog with her artwork!

Although not the biggest fan of this specific motorcycle brand, I have to admit that Harley's are probably the coolest motorcycles for airbrush, or can you imagine such an awesome picture on my Nella, and besides where the heck would I put it?
Look how far I am gone, I am thinking about Harley's now... Nella I miss you very dearly. Please come back soon...

October 28, 2010

I want my bike back!

Almost three weeks have passed. Today I contacted the dealer to get an update on the patient's status, only to hear that the appraisal hasn't been approved yet. Being the impatient and efficient German that comes with the breed, I called up the insurance. Five minutes later I got confirmation, the whole repair got approved. (I was afraid Nella could get written off...) Finally, the spare parts can be put on order! But since this is a 2004 model they might have to import some of the stuff from Germany. I'm afraid, the riding season is really over for me this year...

My leg is healing well, long walks and hikes have proven to be good physiotherapy for me. The skin is almost back to its normal pinkish colour, only a dent in the kneecap is a permanent reminder of the incident. I am ready to ride once Nella is.

Being sans bike leaves me straying around ogling at two-wheeled strangers.
A rare sight in this part of the world: A Husqvarna a.k.a. 'Husky', a Swedish bike gone Italian, and since 2007 with the BMW group.
A ragged looking Kawi KLR 650. It could certainly use some TLC.

I am not having any improper thoughts about other bikes... just looking, but not touching.

Not sure what this big American dude has in mind flirting with the svelte Italian chick.

October 24, 2010

Closed for season

While on a hike in the Grant Narrows I noticed an abandoned Honda Shadow in front of a store that had long shut down for the season.
This two-wheeler reminds me of a chained up watch dog, protecting the property, and patiently waiting for his owner to return.
With Nella still in the shop, and waiting for spare parts, the best I can do is watching other riders as they enjoy the last moments of fall. I can however, share their view.
The marshlands are a fascinating area, a bit eerie, and silent. Although close to the city limits you hear nothing but the wind in the trees.
Soon all trees will be stripped naked by the wind, and and nature will have to wait patiently - like the bike - for spring to return.

Ein Marsch im Marschland


Im Grant Narrows Provincial Park ist der Herbst schon in vollem Gange. Es ist ziemlich windig, aber das hält uns nicht von einer kleinen Wanderung in der Marsch ab.

Noch ist uns das Wetter gewogen, aber die Wolken sehen immer bedrohlicher aus.

Der Weg führt auf schmalen Deichen entlang, die links und rechts steil abfallen. Es ist matschig und rutschig. Ein falscher Schritt, und wir landen im Brackwasser.

Bis auf den Wind in den Bäumen ist es wunderbar still.

Sämtlicher Grossstadtlärm scheint hier ausgeblendet zu werden, obwohl der Park gerade mal 30 km von uns entfernt ist.

Am Aussichtsturm drehen wir um, und kommen gerade noch rechtzeitig vor dem Regenguss wieder am Wagen an.

Während in Calgary die Bäume schon wieder kahl sind, tragen sie hier an der Westküste noch (wenn auch buntes) Laub. Auch sind die Temperaturen mit 13 bis 15 Grad noch mehr als angenehm.

October 18, 2010

Giganten des Waldes


Zum Pflichtprogramm gehört der Besuch der Regenwald-Giganten in Cathedral Cove. Zwei beschilderte Rundwege erklären die Baumarten, ihr Alter und ihre Geschichte. Im Durchschnitt sind diese Tannen 800 Jahre alt, und man könnte meinen, nichts kann diese Riesen umhauen. Dennoch wurde ein Teil des Waldes bei einem Orkan umgeblasen, und so liegen nun leider viele dieser 70 bis 80 m langen Baumstämme am Boden.

Mit der Kamera kann man die Grösse der Bäume kaum erfassen.

Im Cameron Lake spiegeln sich die Herbstfarben.

Roland vor der Wurzel einer Douglas Tanne.

Wir nehmen die Nachmittagsfähre in Departure Bay um 15 Uhr. Wieder einmal ist kein Wölkchen am Himmel zu sehen, und so verbringen wir die Überfahrt an Deck.

Wir nähern uns wieder dem Festland. Im Hintergrund ist bereits die Sunshine Coast zu sehen.

Auch der Rückreisetag birgt noch einen letzten Höhepunkt. Kurz vor unserer Einfahrt in die Horseshoe Bay können wir eine Gruppe Delfine beobachten. Leider sind wir nicht nahe genug für einen gelungenen Schuss aus der Kamera, aber wir können den Anblick der eleganten Tiere, wie sie pfeilschnell durch das Wasser ziehen und gelegentlich einen Weitsprungwettbewerb veranstalten, auch so geniessen.

Für Roland heisst es nun, Abschied nehmen von der Westküste bis zum nächsten Wochenende...

October 17, 2010

Symphonie in Blau und Gruen

Wir koennen unser Glueck kaum fassen, schon wieder scheint die Sonne, dabei war heute wechselhaftes Wetter angesagt. Heute ist es zudem windstill und mit 14 Grad angenehm warm. Also wieder 'rein in die Wanderschuhe, und auf den Wild Pacific Trail, durch dichte Waelder und an schroffen Klippen vorbei. Ein weiterer Wanderweg bringt uns dann spaeter am Tag auf einen alten Transportweg zwischen Ucluelet und Tofino.

Hier wird die Wanderung zur feuchten Angelegenheit. Ueberall tropft es von oben, obwohl die Sonne scheint.

Vor hundert Jahren ist hier ein Schiff bei schlechtem Wetter in Seenot geraten, und mit Mann und Maus untergegangen.

Bei normalerweise steifer Brise ist es fuer die Vegetation unmoeglich gerade zu wachsen. Eigentlich wundert man sich, dass hier ueberhaupt etwas waechst.

Mittagspause am Kennedy Lake. Wir lassen uns von der Herbstsonne waermen, waehrend wir gemuetlich unseren mitgebrachten Kaffee und Tee schluerfen.

Auf unserem zweiten Wander-Trip geht es 170 Stufen (wir haben gezaehlt) hinab zum Strand (die wir natuerlich auch wieder hinauf muessen...).

Hier bekommen wir einen Eindruck von der echten Wild Coast. Ausser uns und ein paar Seevoegeln ist hier niemand. Und gerade jetzt erinnern wir uns natuerlich an die Warnungen vor Woelfen und Cougars.

Ein Abenteuerspielplatz fuer klein und gross. Morgen reisen wir ab, Roland muss mal wieder nach Calgary, und Sonja wieder an ihre Arbeit. Wir werden die wilde Westkueste jedenfalls vermissen.

October 16, 2010

What a wonderful world

The landscape of the West coast never ceases to amaze me. A view from Radar Point (obviously ex-military, hence the unspectacular name), is well worth the hike.
 My personal therapy includes long walks at Long Beach.
 There is twisted plant life like these only a few meter high trees surviving in a boggy environment.
 But you also find raincoast giants here, such as this 800 year old tree.
Some places are accessible at low tide only, and you should always watch the tide.
  Beachcombing is a hobby of mine, and so I return to the beach several times during this awesome day.
 We are blessed with another beautiful sunset.
It can't get any better than this.

Draussen

Wir werden von strahlendem Sonnenschein geweckt. Der stahlblaue Himmel steht mal wieder in krassem Gegensatz zur Wettervorhersage, die uns Regen bescheren wollte. Nach ausgiebigem Fruehstueck machen wir uns wieder auf zum Strandlauf, und machen das oertliche Moor und den Regenwald unsicher. Das gute Wetter bleibt uns erhalten, und so bleiben wir den ganzen Tag an der frischen Seeluft und geniessen einen weiteren spektakulaeren Sonnenuntergang. Was will man mehr?