October 26, 2016

The Road to Recovery


Almost four weeks ago I left the care of the hospital all stitched up and - for starters - nicely sedated. All will be well in time, they told me. However, I wasn't prepared for the fact that they had hit the reset button on my body. The mere morning routine with getting up, taking a shower and getting dressed lead me to the brink of exhaustion, I was too tired to eat breakfast even, and went back to take another nap. Eventually I had lunch, and took a little walk around the block. After this there was a bit of reading, and binge watching Star Trek, where admittedly I slept through most of the episodes. Two weeks went by without being able (and being allowed) to do much, but I kept the walking routine going. Then my mom visited, and pampered me back to health. She cooked our favourite meals, took care of the household and provided me good company. She became my walking buddy, too, which was good for both of us, and meanwhile I am able to walk three miles a day. Thanks to her support I felt stable enough to get back to part time working from home by mid of the third week. I am still hurting, but meanwhile my brain seems to be back to functioning normal. The healing process is a bitch, but at least I got the opportunity to collect some seasonal eye candy.

Vor knapp vier Wochen wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen und bekam noch ein paar Schmerzmittel mit auf den Weg. Alles wird gut, sagte man mir. Allerdings hat mich niemand darauf vorbereitet, dass mein gesamter Organismus zurück auf Start gesetzt wurde. Allein die morgendliche Routine Aufstehen, Waschen, Anziehen kosteten mich so viel Kraft, dass ich sogar zu müde zum Frühstücken war. Stattdessen ging ich wieder zurück ins Bett. Irgendwann gab es dann Mittagessen und ich machte einen kleinen Spaziergang. Danach las ich ein wenig und schaute mir etliche Episoden Star Trek an, wobei ich zugegebenermaßen die meisten Folgen verschlafen habe. So vergingen zwei Wochen, ohne das ich viel machen konnte (und durfte), nur die tägliche Runde behielt ich bei. Unterdessen kam meine Mom zu Besuch und verwöhnte mich nach Strich und Faden. Sie kochte unsere Lieblingsgerichte, schmiss den gesamten Haushalt und leistete mir Gesellschaft. Auch begleitete sie mich auf meinen Spaziergängen, was uns beiden gut tat. So schaffe ich inzwischen schon wieder fünf bis sechs Kilometer am Stück. Dank ihrer Unterstützung fühle ich mich seit Mitte der dritten Woche wieder kräftig genug, stundenweise von zuhause zu arbeiten. Ich habe immer noch Schmerzen, aber wenigstens scheint mein Hirn wieder einigermaßen zu funktionieren. Der Heilungsprozess ist schon nervig, aber auf diese Weise habe ich immer wieder die Gelegenheit, ein paar herbstliche Schnappschüsse einzufangen.

October 03, 2016

Out of Order

Nice view with the Vosges as a backdrop

I recently blogged about two rather meaningless less exciting rides on my motorised steeds, one being Rover, my 2008 Harley Davidson Sportster 883 and the other Alonzo, my Vespa GTS300 SuperSport. It might not have been much to anyone else but to me these outings were meaningful, because they might in fact have been my last rides, at least for this year. This didn't have to do as much as with the change in seasons as it had to do with personal reasons. The above picture shows my home away from home for a few days. There is a nice cafe on the ground floor, it comes with room service and the view isn't too bad either. If it weren't for the rather inconspicuous sign "Notaufnahme" (Emergency Room), you might think of it as some sort of conference hotel. So far I haven't had much experience with hospitalisation, good or bad, but this medical facility definitely deserves high ratings for competence and equipment, plus exceptional service and friendliness. I am very thankful for having been in the excellent care of the capable staff of this facility. While I am writing this, I am back at home resting, out of order still for the next few weeks, eagerly working on my recovery...

Neulich habe ich über zwei eher bedeutungslose Touren mit meinen motorisierten Zweirädern gebloggt. Diese kleinen Ausflüge waren aber wichtig für mich, da sie wahrscheinlich die letzten dieser Art waren, jedenfalls für dieses Jahr. In der Tat hat das weniger mit dem Wechsel der Jahreszeiten als mit persönlichen Gründen zu tun. Das obige Bild zeigt mein Zuhause der letzten Tage. Ein nettes Café im Erdgeschoss. Die Räumlichkeit bietet Zimmerservice und hat eine ganz nette Aussicht über die Stadt. Wenn das eher unauffällige Zeichen "Notaufnahme" nicht wäre, könnte man dieses Gebäude genauso gut für ein Seminarhotel halten. Bisher hatte ich noch nicht viel Erfahrung mit stationärem Krankenhausaufenthalt, aber diese Klinik hat meines Erachtens wirklich beste Wertungen verdient. Kompetente Betreuung und moderne Ausrüstung, ein toller Service und eine total nette Belegschaft. Jedenfalls war ich froh, mich für diese Einrichtung entschieden zu haben. Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich schon wieder zuhause auf dem Sofa, für die nächsten Wochen außer Gefecht gesetzt und eifrig an der Verbesserung meines Gesundheitszustandes arbeitend...


Booked a single bedroom
Formula for gluten free + lactose free = empty plates  ;-)
Post surgery thumbs up

I am the rather impatient type (my better half knows best), and not good at this recovery thing. Not being able (and being allowed) to do anything is a boring pastime, but I'll learn. I am determined to catch up on my reading. There is a virtual pile of books on my Kindle, that I haven't gotten to just yet. I am going to listen to the equivalent of a mix tape that my hubby compiled, read some blogs (wait, I do that anyway), watch some old Sci-Fi movies, plus take a little walk once or twice a day, to regain some physical strength. All is going to be well.

Ich bin gar nicht gut darin, nichts zu tun und nichts tun zu dürfen. Das ist total langweilig. Aber ich muss mich in Geduld üben. Also wird mein Plan für die nächsten Wochen sein, den Stapel Bücher abzuarbeiten, der sich auf meinem Kindle angesammelt hat. Ich bin dabei, mir das virtuelle Equivalent zum Mixtape anzuhören, welches mir mein Gatte zusammen gestellt hat, lese in den Blogs (Moment, das mache ich sowieso), schaue mir ein paar alte Sci-Fi Filme an und versuche, ein bis zwei Mal am Tag spazieren zu gehen, um meine Kondition wieder aufzubauen. Alles wird gut.

October 01, 2016

On the road again (not for long though)


With riding season coming to its inevitable end, and a busy October coming up, this might well have been the final opportunity to take Rover for a spin. So, when opportunity knocked I sneaked over to our stable, and started up my all too neglected 2008 Harley Davidson Sportster 883. Without complains, the bike was up and running smoothly. First things first I checked the tire pressure (all good), and gave it a refill at the gas station. Oh, it felt so good, so right, roving the Black Forest on my other two wheels for a change. Regrettably I wasn't able to capture any spectacular autumn colours for you yet, the leaves just haven't turned much to this time. Instead I am sending you a happy smile, and greetings from the road.

Das wird's wohl für dieses Jahr gewesen sein, die Mopped-Saison neigt sich ihrem unvermeidlichen Ende zu, und da der Oktober fest für andere Dinge verplant ist, wird dieses wohl die letzte Möglichkeit für mich gewesen sein, Rover auszuführen. Als sich die Gelegenheit ergab, schlich ich mich also in den Stall und startete meine viel zu sehr vernachlässigte 2008 Harley Davidson Sportster 883. Diese sprang sofort ohne Probleme an und begann fröhlich vor sich hin zu brummeln. Ab zur Tankstelle, Reifendruck geprüft (war in Ordnung) und aufgetankt ging es dann auf die Straße. Ah, es fühlte sich so gut und richtig an, wieder mal auf dem Bike durch den Schwarzwald zu düsen. Leider gab es bisher noch keine spektakulären Laubfarben zu entdecken, der Herbst hat hier noch nicht richtig angefangen. Stattdessen gibt es von mir für Euch ein zufriedenes Lächeln (oder ist es ein glückliches Grinsen?) und beste Grüße von unterwegs.