Einst war Port Moody sogar als Endstation für die CPR (Canadian Pacific Railroad) angedacht worden, aber verlor schnell an Bedeutung, als entschieden wurde, den Terminus in Vancouver anzulegen. Wer weiß, was sonst aus der so beschaulichen Kleinstadt geworden wäre...
Hauptarbeitgeber der Region blieb Holzfällerei und -verarbeitung. Die Bäume wurden in den Hügeln gefällt und via Rutschen und Dampflok zum Wasser gebracht, welches dann als weiteres Transportmittel diente.
Bei der Old Millsite handelt es sich um die Überreste einer Sägemühle, die in den vierziger Jahren abgebrannt war. Feuer ist heute wie damals der größte Feind der Holzverarbeiter. Erst im August diesen Jahres hat es in Maple Ridge, einem Nachbarort von Port Moody, wieder einen 'erwischt'.
Man kann sich nicht mehr vorstellen, dass hier einst Hunderte von Arbeitern (oft Immigranten) ihrem harten Broterwerb nachgingen. Durch das Tal hallte die durch Schiffe, Eisenbahn und Produktion erzeugte Geräuschkulisse, die Luft war geschwängert von Rauch und Industrieabgasen.
Diese Stümpfe mögen seinerzeit einen Steg gestützt haben, wie der auf dem nachfolgenden Bild.
Fotoquelle: www.portmoody.ca
Dieses kreisförmige Gebilde war einst Fundament eines Ofens, in dem Holzreste verbrannt wurden, damals eine ganz normale Entsorgungsmethode.
Ein weiteres Fundament ist der Rest eines Ofens, der zum Trocknen der Schindeln diente.Es hat nicht einen Tropfen geregnet, es war mild bei zehn Grad plus und fast windstill. Was will man mehr an einem freien Tag? Dieses Wochenende hatten wir zur Abwechslung wirklich mal Glück mit dem Wetter.






