Well, age wise I stepped 'over the hill' a little while ago, but thankfully it doesn't hurt or hinder me (just yet). So, as soon as the black ice warning got revoked, I got dressed (sorry, no spandex!) and ventured out to conquer one of my last year's nemeses, but this time on Spike the bike.
Last year I found myself huffing and puffing, schlepping my beach cruiser up the hill but this time I was able to pedal up most of the altitude difference of 333m without getting off the bike. What a difference twenty-seven gears make... Ok, I still had to push it the last steep bit, meaning that I am still far away from a true mountain climber, but I am sure this will eventually get better with given time and exercise.
And look, what a view! This was three times worth the ascent. A bunch of friendly hikers came by wishing a Happy New Year, and also stopped to admire the vista (now with my bike in it...).
From now on it was all downhill again, and it became a slippery slide over trunk roads covered in roots, mud and gravel. Let's just say I was very happy about the bike's disk brakes, and some muscle memory from previous dual sport experience.
On the last stretch of today's trip I had to dive into the eeriness of the fog that I previously admired from high above. While racing down the trail the headwind and the damp air found its way under my layers of clothing, and I felt a sudden desire for a hot shower and a cuppa tea. It was high time to roll home.

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Über den Wolken
Auch in der zweiten Lebenshälfte kann man durchaus fit sein (jedenfalls bin ich jetzt in besserer Verfassung, als noch vor zehn Jahren...), dachte ich so bei mir. Sobald also die Glatteis-Warnung aufgehoben war, zog ich mich um (sorry, Spandex gibt's bei mir nicht) und sattelte Spike the bike. Heute wollte ich mich der Herausforderung einer Berg Hügel-Besteigung stellen. Im letzten Jahr hatte ich noch meinen Beach Cruiser hier herauf gefahren geschleppt, und nun wollte ich heraus finden, wie weit ich mit dem Mountainbike kommen würde. Die 27 Gänge machen bei den 333m Höhenmetern doch den entscheidenden Unterschied aus.
Erst kurz vor der Spitze musste ich aus dem Sattel und schieben. Gar nicht schlecht für den Anfang, und ich bin überzeugt, das wird mit der Zeit noch besser werden. Der Ausblick war jedenfalls dreimal den Aufstieg wert. Ein paar Wanderer kamen vorbei, wir wünschten uns gegenseitig ein Gutes Neues Jahr, und sie blieben dann ebenfalls stehen, um die Aussicht zu bewundern (nun mit meinem Fahrrad mitten drin).
Der Abstieg hatte es in sich. Es ging steil bergab, über Stock und Stein, Wurzeln und Schotter den Forstweg entlang und ich war mehr als dankbar für die Scheibenbremsen, sowie einiger verloren geglaubter Kenntnisse im Enduro-Fahren. Auf den letzten paar Kilometern tauchte ich dann ab in die Nebelwelt, deren Schönheit ich kurz zuvor noch von oben bewundert hatte. Der Fahrtwind und die kühle feuchte Luft krochen durch alle Schichten meiner Kleidung. Der Gedanke an eine Dusche und eine heiße Tasse Tee trieb mich an. Es wurde höchste Zeit, nach Hause zu radeln.