Absolutes Highlight der Ost-Kanada Reise: Neufundland!
We only get one run at life so might as well have fun on the way. (Geoff James)
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February 15, 2009
September 08, 2008
Auf der Flucht vor Hanna
Im Butter Pot ist es noch schön und auch im Norden scheint alles noch bester Ordnung:
Aber der Tropensturm Hanna treibt sein/ihr Unwesen auch in den Maritimes. Daher zeichnete sich die Rückfahrt von Argentia, Neufundland nach Sydney, Nova Scotia nicht nur durch hohen Wellengang, sondern auch durch drei Stunden Verspätung aus. Nach siebzehn Stunden auf See spürt man auch nach Landgang den Boden immer noch schwanken.
Der Sturm hat sich für heute ausgetobt und wir geniessen Strand und Wellen.
Aber der Tropensturm Hanna treibt sein/ihr Unwesen auch in den Maritimes. Daher zeichnete sich die Rückfahrt von Argentia, Neufundland nach Sydney, Nova Scotia nicht nur durch hohen Wellengang, sondern auch durch drei Stunden Verspätung aus. Nach siebzehn Stunden auf See spürt man auch nach Landgang den Boden immer noch schwanken.
Nova Scotia präsentierte sich wieder einmal mit Nebel und Regen, was uns dazu veranlasste, direkt nach Pie Ih Ai (P.E.I. - Prince Edward Island) überzusetzen, welches zum Eiland kostenlos ist. Nur wenn man wieder herunter will, zahlt man. Im Inn on Great George in Charlottetown spürt man den Atem der Geschichte, denn hier befindet sich die Geburtsstätte Kanadas.
Den Abend beschliessen wir im Pub Off Broadway bei lokalen Brauereiprodukten, Lobster Crepes, Filet Mignon, Heilbut und den unvermeidlich köstlichen P.E.I Kartoffeln.
September 06, 2008
St. John's und Umgebung
Völlig überraschend bot das Wetter heute strahlenden Sonnenschein. So machten wir uns als erstes noch einmal auf zum Cape Spear und wurden mit einer spektakulären Sicht belohnt.




Auch beim anschliessenden Stadtrundgang und auf dem Signal Hill zeigte sich St. John's von der besten Seite. Eine wirklich schöne Stadt mit rauhem Seemanns-Charme! Empfehlenswert sind übrigens der Mango Chai Smoothie und das Palet D'Or (wer Mozartkugeln mag, wird begeistert sein!) im CoffeeMatters auf der Military Road. Yummy!









Auch beim anschliessenden Stadtrundgang und auf dem Signal Hill zeigte sich St. John's von der besten Seite. Eine wirklich schöne Stadt mit rauhem Seemanns-Charme! Empfehlenswert sind übrigens der Mango Chai Smoothie und das Palet D'Or (wer Mozartkugeln mag, wird begeistert sein!) im CoffeeMatters auf der Military Road. Yummy!





September 05, 2008
Nordamerikas östlichster Punkt
Vom schlechten Wetter getrieben lassen wir den Terra Nova Nationalpark links und rechts liegen und begeben uns direkt nach St. John's ins Hometel am Signal Hill, ein preiswertes und gemütliches Hotel, das aus mehreren Townhouses besteht.
Das Internet ist ja bekanntlich ein Dorf, und so folgten wir gern Windrose's Einladung zum Tee. Der anschliessende gemeinsame Ausflug zum Cape Spear bot leider nur begrenzte Sicht, aber die Stimmung im Nebel in der Dämmerung war mystisch. Es verwundert nicht, dass diese Atmosphäre einen kreativen Geist zu Seemannsgarn oder Geistergeschichten animieren kann. Zum krönenden Abschluss des Tages dinierten wir dann im Bacalao.
Das Internet ist ja bekanntlich ein Dorf, und so folgten wir gern Windrose's Einladung zum Tee. Der anschliessende gemeinsame Ausflug zum Cape Spear bot leider nur begrenzte Sicht, aber die Stimmung im Nebel in der Dämmerung war mystisch. Es verwundert nicht, dass diese Atmosphäre einen kreativen Geist zu Seemannsgarn oder Geistergeschichten animieren kann. Zum krönenden Abschluss des Tages dinierten wir dann im Bacalao.
September 04, 2008
Netzlos im Nirgendwo
Morgens ging es noch im Schnelldurchlauf vorbei an kleinen Fischerdörfern die Westküste hinauf zum Arches Provincial Park, dann starteten wir durch zu unserer Tagesetappe quer durch das zentrale Neufundland.
Übernachtet haben wir schliesslich in einem originalen Fischerhaus (erbaut um 1900) in Musgrave Harbour. Bemerkenswert auf der Strecke war der ausgesprochen gute Zustand des Highway No. 1 oder TCH (Trans Canada Highway), wie er hier genannt wird, welcher stundenlang durch menschenleere Gegenden führte. Davon könnte sich das reiche Alberta mal eine Scheibe abschneiden.
Seit unserer Überfahrt haben wir weder Handy- noch Internet-Empfang. Der Entzug macht sich bereits bemerkbar. Doch auf eines ist auch im Nirgendwo Verlass: Tim Horton's. So war wenigstens der Nachschub mit Snacks und Getränken gesichert.
September 02, 2008
Ein traumhaftes Fleckchen Erde
Wir haben heute etwas länger geschlafen, und als wir um 9 Uhr endlich aufstanden, begrüsste uns ein klassisches Postkarten-Neufundland. Wunderschöne Fischerdörfer und langgestreckte, einsame Waldgebiete. Tagesziel war der Gros Morne National Park im Nordwesten der Insel, und wir sind beide der gleichen Meinung, dass dies wahrscheinlich der schönste Flecken Kanadas ist, den wir bisher zu sehen bekommen haben. Ein grandioser Fjord mit malerischen Dörfern durchzieht die Insel hier. Allerschönstes Abendlicht spiegelt sich im Meer vor pittoresken natürlichen Steinskulpturen. Muss man gesehen haben!
Zur Übernachtung haben wir uns heute Neddie's Harbor Inn in Norries Point ausgesucht, ein von einem Schweizer Ehepaar geführten erstklassigem Bed & Breakfast, direkt am Fjord. Dort haben wir uns dann auch ein hervorragendes Abendessen geleistet. Absolut empfehlenswert! Warum gibt es solch eine Küche bloss nicht in Calgary?!
Tickets zur Reise ans Ende der Welt
Heute sind wir eingeschifft in Richtung Newfoundland. Die Fähre geht ab von North Sydney an der Nordostseite von Cape Breton und braucht für dei Strecke satte sieben Stunden. Leider gab es auf der hereinkommenden Tour wohl ein paar Wetterprobleme, denn die Fähre hatte zweieinhalb Stunden Verspätung. Deutsch, wie wir sind, waren wir natürlich sowieso zwei Stunden zu früh da, so dass das Ganze in eine ziemliche Warterei ausartete. Aber wir nahmen uns ein Beispiel an all den Neufundländern um uns herum und blieben geduldig.
Die Fahrt selbst war, abgesehen von einem wunderschönen Sonnenuntergang, weitgehend ereignislos. Wir kamen um 2 Uhr morgens Orstzeit Neufundland in Porte aux Basques an, wo wir glücklicherweise im St. Christopher's Hotel vorgebucht hatten. Einfach, aber neu und sehr sauber!
Die Fahrt selbst war, abgesehen von einem wunderschönen Sonnenuntergang, weitgehend ereignislos. Wir kamen um 2 Uhr morgens Orstzeit Neufundland in Porte aux Basques an, wo wir glücklicherweise im St. Christopher's Hotel vorgebucht hatten. Einfach, aber neu und sehr sauber!
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