Beim Surfen im Internet entdeckt: ein Drohnen-Video von Paul Bennett über Port Moody.
In dem Gebäude bei 4:01 hatten wir im 9. Stock unsere Wohnung. Der Stadtteil, in dem wir von 2010 bis 2013 gelebt hatten, heißt Suter Brook. Hier ein Google Streetview Ausschnitt:
Und noch eins: Im Wedgewoods Komplex in Südwest Calgary wohnten wir von 2006 bis 2010, gefilmt wurde das Video von Robert Hamilton.
Unser Apartment lag mittig in dem Hufeisen-förmigen Gebäude rechts bei 0:13. Streetview zeigt hier die Einfahrt zu den Wohnhäusern:
Kurz nach unserer Immigration lebten wir von 2005 bis 2006 im Norden Calgary's im Stadtteil Hidden Valley. Hier ein Streetview Schnappschuss von unserem ersten Domizil.
We only get one run at life so might as well have fun on the way. (Geoff James)
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March 27, 2016
March 03, 2013
Die Ruhe nach dem Sturm
Als dann der Sturm vorbei war, wurden wir mit allerschönstem Spätwinter-Sonnenschein belohnt! Keine Frage, dass wir unser Inlet wieder einmal unsicher machen mussten, um das fantastische Licht zu geniessen! Und wir waren selbstverständlich nicht die einzigen: sobald die Sonne heraus kommt, kommen auch die Bewohner von Port Moody aus ihren Höhlen und bevölkern die Spazierwege rund um die Bucht. Viele bekannte Gesichter, einige unbekannte, aber immer ein freundliches "Hallo", oder wenigstens ein Nicken...
March 02, 2013
Pineapple Express
Während in Calgary derzeit Schneesturmwarnungen ausgegeben werden, stürmt es hier auch ganz gewaltig, aber in flüssiger Form. Es ist so windig, dass selbst Roland, der ja nicht gerade ein Leichtgewicht ist, auf unserem Balkon im neunten Stockwerk nicht gerade stehen kann.
Der Regen prasselt ununterbrochen und ohrenbetäubend gegen die Scheiben. Der Wind heult wütend durch unser Viertel. Kein guter Tag, um draußen zu sein, also machen wir es uns wieder einmal vor dem Kamin gemütlich und hoffen, dass wir heute nicht mehr 'raus müssen.
Was ist der Pinapple Express? klick=> WIKI
News: CTV
Der Regen prasselt ununterbrochen und ohrenbetäubend gegen die Scheiben. Der Wind heult wütend durch unser Viertel. Kein guter Tag, um draußen zu sein, also machen wir es uns wieder einmal vor dem Kamin gemütlich und hoffen, dass wir heute nicht mehr 'raus müssen.
Was ist der Pinapple Express? klick=> WIKI
News: CTV
February 03, 2013
Tage wie Dieser!
Da möchte man doch lautstark mit den Toten Hosen singen:
An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
Wünsch ich mir Unendlichkeit
Nach dem Nebel kam die Sonne und brachte uns einen herrlichen Nachmittag mit zweistelligen Plusgraden.
Das Wasser war glasklar, und wir glaubten uns mit all den Seesternen, Muscheln, Korallen, Fischen und Seehunden in einem Aquarium. Nur, dass wir für die natürliche Pracht keinen Eintritt zahlen mussten. Harbour Seal
Links: normaler Seestern - Rechts: Sunflower Starfish
Der wie ein Alien anmaßende gelb-orangene Sonnenblumen-Seestern kommt laut Wiki nur in unseren Gefilden, den Pazifischen Gewässern von Kalifornien bis Alaska, vor. Diese Sorte kann Spannweiten bis zu einem Meter aufweisen und bewegt sich mit seinen bis zu 24 Armen recht flink (einen Meter pro Minute) von der Stelle.
Wir entdeckten die ersten Knospen und konnten es kaum glauben. Auch der Wald schien sich aus seinem Winterschlaf befreien zu wollen.
Die Sonne kämpfte noch mit den restlichen Nebelschwaden und brachte uns ein Schauspiel für die Augen.
Auf unserem Spaziergang begegneten uns Gleichgesinnte, die, wie wir, bei dem herrlichen Sonnenschein ebenso strahlende Gesichter hatten. Immer wieder gab es ein fröhliches "Hallo!" und "Ist das Wetter nicht wundervoll?" auf unserem Weg.
January 21, 2013
Immer wieder anders...
Immer, wenn wir glauben, dass wir im Laufe der drei Jahre, die wir uns nun schon an der Westküste befinden, alle Gesichter 'unseres' Inlets gesehen haben, wird uns wieder etwas Neues geboten.
Eben noch waren wir bei trüben Aussichten losmarschiert, da reisst der Nebel auf, und wir bekommen Kaiserwetter spendiert.Die Sonnenstrahlen tauen den halbgefrorenen Boden auf. Es dampft überall und man fühlt sich in eine Landschaft mit geothermalen Aktivitäten versetzt.
Hier dampft es auch. Mensch und Tier machen es sich in der Sonne gemütlich und genießen die fast frühlingshaften Temperaturen.
Dem Wasservolk scheint dieses Wetter zu behagen. Hier beflirten sich zwei Stockenten, während potentielle Nebenbuhler ein Nickerchen halten.
Im Sonnenschein kommt die Farbenpracht dieser Schwimmvögel besonders zur Geltung.
Inzwischen hat sich der Nebel weiter zurück gezogen, doch als wir uns auf den Heimweg machen, werden wir bereits wieder verfolgt. Mit den sinkenden Nachmittagstemperaturen kommt auch die weiße Wand zurück.
Die Buffleheads (Büffelkopfenten) sind wieder da. Der Erpel ist uns leider dauernd mit seinen Tauchgängen entwischt, so dass wir nur dieses Bild zu bieten haben.
Das Weibchen ist leider auch nicht viel geduldiger mit uns, aber diesmal waren wir schneller und haben die Kamera auch nicht verrissen.
January 14, 2013
Unser Inlet friert zu!
Nachdem das Thermometer irgendwann auf Null Grad geklettert ist schälen wir uns aus unseren Sonntagsanzügen (Sweatshirt, Jogginghose und Wollsocken) und machen uns auf einen Spaziergang um unser geliebtes Inlet.
Inzwischen hat uns die Kälte fest im Griff. Die Eisdecke ist im Moment jedoch maximal ein bis zwei Zentimeter dick.
Unser ortsansässiger Kanada-Reiher schaut sich die Sache vom Ufer aus an. Er scheint nicht gerade begeistert zu sein.
Im Hintergrund endecken wir ein gestrandetes Kajütenboot, welches die letzte Springflut angeschwemmt haben muss. Das Boot ist in schlechtem Zustand und die Frage liegt nahe, ob der Eigentümer die Strömung eventuell für eine preiswerte Entsorgungsaktion genutzt hat.
Mal sehen, wie lange das Ding dort liegen bleiben wird.
Inzwischen hat uns die Kälte fest im Griff. Die Eisdecke ist im Moment jedoch maximal ein bis zwei Zentimeter dick.
Unser ortsansässiger Kanada-Reiher schaut sich die Sache vom Ufer aus an. Er scheint nicht gerade begeistert zu sein.
Im Hintergrund endecken wir ein gestrandetes Kajütenboot, welches die letzte Springflut angeschwemmt haben muss. Das Boot ist in schlechtem Zustand und die Frage liegt nahe, ob der Eigentümer die Strömung eventuell für eine preiswerte Entsorgungsaktion genutzt hat.
Mal sehen, wie lange das Ding dort liegen bleiben wird.
January 12, 2013
Kalt!
Heute morgen waren es minus 5 Grad, das ist schon ziemlich kühl für diese Gegend, aber dafür war es wunderschön mit knallblauem Himmel.
Auf dem Inlet gab es komische Schlieren, und bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich um eine hauchdünne Eisdecke handelte.
Auf dem Inlet gab es komische Schlieren, und bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich um eine hauchdünne Eisdecke handelte.
Vorsicht war geboten: Der Steg war voller Rauhreif. Slippery when frosty!
December 15, 2012
Nass von oben und unten
Wieder ist Springflut (oder King Tide, wie man hier sagt), diesmal mit einem Höchststand von über fünf Metern.
Es ist kurz nach acht Uhr an diesem Samstag, und es schneeregnet bei 4C. Eigentlich viel zu ungemütlich, für einen Morgenspaziergang.
Trotz des Sauwetters waren zu dieser Uhrzeit tatsächlich bereits Leute unterwegs, die, genau wie wir, mal nach dem hohen Wasserstandspegel schauen wollten.
Die Wasservögel stört das Hochwasser überhaupt nicht, sie genießen wahrscheinlich den temporär erweiterten Lebensraum.
Auf den Holzstegen ist jedenfalls zu dieser Zeit noch kein Durchkommen, und auch der Uferpfad ist überflutet.
So, jetzt wieder flott zurück ins Warme, und auf direktem Wege mit einem dampfenden Pott Tee auf's Sofa.
Es ist kurz nach acht Uhr an diesem Samstag, und es schneeregnet bei 4C. Eigentlich viel zu ungemütlich, für einen Morgenspaziergang.
Trotz des Sauwetters waren zu dieser Uhrzeit tatsächlich bereits Leute unterwegs, die, genau wie wir, mal nach dem hohen Wasserstandspegel schauen wollten.
Die Wasservögel stört das Hochwasser überhaupt nicht, sie genießen wahrscheinlich den temporär erweiterten Lebensraum.
Auf den Holzstegen ist jedenfalls zu dieser Zeit noch kein Durchkommen, und auch der Uferpfad ist überflutet.
So, jetzt wieder flott zurück ins Warme, und auf direktem Wege mit einem dampfenden Pott Tee auf's Sofa.
November 26, 2012
Archäologie auf Kanadisch
Die Altertumsforschung interessiert sich ja für die Erforschung von durch Menschenhand erzeugte Hinterlassenschaften. Port Moody ist zwar nicht das Tal der Könige, aber auch hier am Inlet gibt es Ruinen.Im 19. Jahrhundert stand der Ort ganz im Zeichen der Eisenbahn und der Holzverarbeitung.
Einst war Port Moody sogar als Endstation für die CPR (Canadian Pacific Railroad) angedacht worden, aber verlor schnell an Bedeutung, als entschieden wurde, den Terminus in Vancouver anzulegen. Wer weiß, was sonst aus der so beschaulichen Kleinstadt geworden wäre...
Hauptarbeitgeber der Region blieb Holzfällerei und -verarbeitung. Die Bäume wurden in den Hügeln gefällt und via Rutschen und Dampflok zum Wasser gebracht, welches dann als weiteres Transportmittel diente.
Bei der Old Millsite handelt es sich um die Überreste einer Sägemühle, die in den vierziger Jahren abgebrannt war. Feuer ist heute wie damals der größte Feind der Holzverarbeiter. Erst im August diesen Jahres hat es in Maple Ridge, einem Nachbarort von Port Moody, wieder einen 'erwischt'.
Man kann sich nicht mehr vorstellen, dass hier einst Hunderte von Arbeitern (oft Immigranten) ihrem harten Broterwerb nachgingen. Durch das Tal hallte die durch Schiffe, Eisenbahn und Produktion erzeugte Geräuschkulisse, die Luft war geschwängert von Rauch und Industrieabgasen.
Diese Stümpfe mögen seinerzeit einen Steg gestützt haben, wie der auf dem nachfolgenden Bild.
Es hat nicht einen Tropfen geregnet, es war mild bei zehn Grad plus und fast windstill. Was will man mehr an einem freien Tag? Dieses Wochenende hatten wir zur Abwechslung wirklich mal Glück mit dem Wetter.
Einst war Port Moody sogar als Endstation für die CPR (Canadian Pacific Railroad) angedacht worden, aber verlor schnell an Bedeutung, als entschieden wurde, den Terminus in Vancouver anzulegen. Wer weiß, was sonst aus der so beschaulichen Kleinstadt geworden wäre...
Hauptarbeitgeber der Region blieb Holzfällerei und -verarbeitung. Die Bäume wurden in den Hügeln gefällt und via Rutschen und Dampflok zum Wasser gebracht, welches dann als weiteres Transportmittel diente.
Bei der Old Millsite handelt es sich um die Überreste einer Sägemühle, die in den vierziger Jahren abgebrannt war. Feuer ist heute wie damals der größte Feind der Holzverarbeiter. Erst im August diesen Jahres hat es in Maple Ridge, einem Nachbarort von Port Moody, wieder einen 'erwischt'.
Man kann sich nicht mehr vorstellen, dass hier einst Hunderte von Arbeitern (oft Immigranten) ihrem harten Broterwerb nachgingen. Durch das Tal hallte die durch Schiffe, Eisenbahn und Produktion erzeugte Geräuschkulisse, die Luft war geschwängert von Rauch und Industrieabgasen.
Diese Stümpfe mögen seinerzeit einen Steg gestützt haben, wie der auf dem nachfolgenden Bild.
Fotoquelle: www.portmoody.ca
Dieses kreisförmige Gebilde war einst Fundament eines Ofens, in dem Holzreste verbrannt wurden, damals eine ganz normale Entsorgungsmethode.
Ein weiteres Fundament ist der Rest eines Ofens, der zum Trocknen der Schindeln diente.Es hat nicht einen Tropfen geregnet, es war mild bei zehn Grad plus und fast windstill. Was will man mehr an einem freien Tag? Dieses Wochenende hatten wir zur Abwechslung wirklich mal Glück mit dem Wetter.
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