We only get one run at life so might as well have fun on the way. (Geoff James)
March 20, 2009
Beim ersten Mal tut's noch weh!
Eine letzte gemeinsame Henkersmahlzeit mit dem Chef, ein paar warme Worte, ein Dankeschön, bedauernde Blicke der Kollegen. Das Cubicle ist aufgeräumt, die Akten an die verbliebene Mannschaft verteilt. Ausloggen, Sicherheitsausweis abgeben. Das war's. Der heutige Tag geht in die Geschichte ein. Nach 25 Jahren (davon 4 Jahre in Kanada) ist Sonja zum ersten Mal unfreiwillig ‘between jobs’, wie man hier nichtssagend positiv formuliert, im Klartext: arbeitslos. Prima, dass sie für April sowieso einen Heimaturlaub geplant hat. Am 23. März fliegt sie nach Deutschland und lässt sich erstmal von Familie und Freunden verwöhnen. THINK POSITIVE!
March 18, 2009
W. in C.
Mit Tränen der Rührung in den Augen und voller Stolz können wir verkünden, dass George W. Bush Calgary als Ort seines allerersten Vortrags nach seiner Präsidialzeit auserkoren hat. Vor einer laut Calgary Herald "freundlichen" calgarianischen Zuhörerschaft (unter ihnen Ralph Klein) verteidigte er dabei den freien Markt ("Die Risikobereiten, nicht die Regierung, werden uns aus dieser Rezession ziehen.", frei übersetzt: "das ist alles nicht meine Schuld, Ökonomie ist nicht das Thema für einen amerikanischen Präsidenten") und die "Befragung" von Terroristen in Guantanamo.
Währenddessen haben 400 Demonstranten vor dem Telus Center gegen Bush protestiert, dabei wurden vier Personen fest genommen. Trotzdem spricht die Polizei von weitgehend friedlichen Protesten.
Obwohl Bush mit solchen Vorträgen in Zukunft sein Geld verdienen will, muss er offenbar nicht für die Kosten der damit verbundenen Polizeieinsätze aufkommen. Die Kosten für die Sicherheit Bushs und seiner Gäste kommen aus dem Budget der Royal Canadian Mounted Police.

Währenddessen haben 400 Demonstranten vor dem Telus Center gegen Bush protestiert, dabei wurden vier Personen fest genommen. Trotzdem spricht die Polizei von weitgehend friedlichen Protesten.
Obwohl Bush mit solchen Vorträgen in Zukunft sein Geld verdienen will, muss er offenbar nicht für die Kosten der damit verbundenen Polizeieinsätze aufkommen. Die Kosten für die Sicherheit Bushs und seiner Gäste kommen aus dem Budget der Royal Canadian Mounted Police.
Kanada hat den zweithöchsten Trinkwasserverbrauch der Welt
Wie auf canada.com gemeldet hat Kanada laut der gerade veröffentlichten 2009 Canadian Water Attitudes Study mit 329 litern pro Kopf und Tag den zweithöchsten Trinkwasserverbrauch der Welt (Platz 1 geht an die USA). Damit verbrauchen wir hier doppelt soviel Wasser wie der europäische Durchschnitt.
Interessanterweise sind die Kanadier durchaus besorgt darüber, dass es eine Trinkwasserkrise geben könnte, führen diese Sorge aber zurück auf Verschmutzungen, Exporte in die USA, illegale Müllkippen etc, kaum jedoch auf den eigenen Verbrauch. Dabei dauert alleine die tägliche Dusche über 8 Minuten, die Waschmaschinen mit ihrer seltsamen Topladerkonstruktion verbrauchen Unmengen an Wasser, und im Sommer wird der Rasen gesprengt, als würde es kein Morgen geben.
Leider sind auch wir nicht so sparsam, wie wir es in Deutschland waren. Da in unserem Appartment-Komplex ausschliesslich nach Quadratmeter, nicht nach Verbrauch abgerechnet wird, gibt es keinerlei monetären Anreiz, Wasser oder Energie zu sparen. Wir benutzen also ebenfalls immer noch die mitgelieferte grauenhafte Waschmaschine mit angebautem Trockner, der nebenbei die gesamte Wohnung heizt...
Übrigens trinken knapp 70% aller Kanadier Wasser aus dem Hahn, von denen aber knapp die Hälfte Wasserfilter benutzen. Wahrscheinlich gibt es hier starke regional Unterschiede, denn während uns das Leitungswasser in den Atlantikprovinzen recht gut geschmeckt hat, wähnt man sich in Alberta beim Trinken ob des Chlorgehalts im öffentlichen Schwimmbad...
Interessanterweise sind die Kanadier durchaus besorgt darüber, dass es eine Trinkwasserkrise geben könnte, führen diese Sorge aber zurück auf Verschmutzungen, Exporte in die USA, illegale Müllkippen etc, kaum jedoch auf den eigenen Verbrauch. Dabei dauert alleine die tägliche Dusche über 8 Minuten, die Waschmaschinen mit ihrer seltsamen Topladerkonstruktion verbrauchen Unmengen an Wasser, und im Sommer wird der Rasen gesprengt, als würde es kein Morgen geben.
Leider sind auch wir nicht so sparsam, wie wir es in Deutschland waren. Da in unserem Appartment-Komplex ausschliesslich nach Quadratmeter, nicht nach Verbrauch abgerechnet wird, gibt es keinerlei monetären Anreiz, Wasser oder Energie zu sparen. Wir benutzen also ebenfalls immer noch die mitgelieferte grauenhafte Waschmaschine mit angebautem Trockner, der nebenbei die gesamte Wohnung heizt...
Übrigens trinken knapp 70% aller Kanadier Wasser aus dem Hahn, von denen aber knapp die Hälfte Wasserfilter benutzen. Wahrscheinlich gibt es hier starke regional Unterschiede, denn während uns das Leitungswasser in den Atlantikprovinzen recht gut geschmeckt hat, wähnt man sich in Alberta beim Trinken ob des Chlorgehalts im öffentlichen Schwimmbad...
Subscribe to:
Posts (Atom)