Hier wird die Wanderung zur feuchten Angelegenheit. Ueberall tropft es von oben, obwohl die Sonne scheint.
Vor hundert Jahren ist hier ein Schiff bei schlechtem Wetter in Seenot geraten, und mit Mann und Maus untergegangen.
Bei normalerweise steifer Brise ist es fuer die Vegetation unmoeglich gerade zu wachsen. Eigentlich wundert man sich, dass hier ueberhaupt etwas waechst.
Mittagspause am Kennedy Lake. Wir lassen uns von der Herbstsonne waermen, waehrend wir gemuetlich unseren mitgebrachten Kaffee und Tee schluerfen.
Auf unserem zweiten Wander-Trip geht es 170 Stufen (wir haben gezaehlt) hinab zum Strand (die wir natuerlich auch wieder hinauf muessen...).
Hier bekommen wir einen Eindruck von der echten Wild Coast. Ausser uns und ein paar Seevoegeln ist hier niemand. Und gerade jetzt erinnern wir uns natuerlich an die Warnungen vor Woelfen und Cougars.
Ein Abenteuerspielplatz fuer klein und gross. Morgen reisen wir ab, Roland muss mal wieder nach Calgary, und Sonja wieder an ihre Arbeit. Wir werden die wilde Westkueste jedenfalls vermissen.