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May 14, 2017

Träume, Wünsche, Pläne

Nachtrag im Mai 2017: Es bleibt wohl erstmal nur bei Träumen und Wünschen, irgendwie ist das mit der Planung schwieriger als gedacht... (Aber das Jahr ist ja noch nicht vorbei.)


***

Eintrag vom November 2016: Kanada ruft! Im nächsten Jahr wird unsere zweite Heimat 150 Jahre alt. Das wollen wir zum Anlass nehmen, mal wieder bei Freunden und Ex-Kollegen in Calgary vorbei zu schauen, 


ein paar Tage in den Rockies zu verbringen, 


Montreal zu besuchen (wenn die Zeit reicht), 


und in Toronto und Umgebung Motorrad zu fahren,


Ich vermisse meinen "Schatten" - Honda Shadow

bevor wir wieder zurück nach Deutschland müssen. Mal sehen, was geht...  😀😀😀

August 03, 2015

Ostkanada und die Maritimes - Sonjas Countdown

Die Reisevorbereitungen für meinen Motorrad-Trip laufen auf Hochtouren, auch wenn es noch einige Wochen bis zur Abreise sind. Packlisten werden erstellt und optimiert, die Ausrüstung kontrolliert und gepflegt und der Tourenverlauf geplant. Unterdessen ist David noch dabei, Heizgriffe bei der Honda Shadow nachzurüsten.

Auch wenn Start und Ziel in Montreal, Quebec, liegen, wird mich der erste Abschnitt meiner Reise zunächst nach ONTARIO führen. Ganz oben auf der Touristenwunschliste stehen hier die Thousand Islands, der Algonquin Provincial Park und Kanadas Hauptstadt Ottawa.

1998 Algonquin Provincial Park

Die Provinz QUEBEC, flächenmäßig Kanadas größte Provinz, ist bis auf die Städte Montreal und Quebec City, die in der Vergangenheit schon ein paar Mal besucht wurden, eine unbekannte Welt für mich. Bei dieser Tour soll die Gaspésie-Halbinsel im Fokus stehen.

Leider wird NEW BRUNSWICK, wie auch schon im Urlaub 2008, wieder mal nur als Transit-Provinz ein Schattendasein fristen, denn hier stehen als optionale Sehenswürdigkeit lediglich die Hopewell Rocks auf dem Programm.

Über die Confederation Bridge kommend werde ich dann Prince Edward Island (PEI), die kleinste Provinz Kanadas, und danach nach NOVA SCOTIA unter die Räder nehmen. Für Neuschottland stehen schließlich mit dem Cabot Trail, Peggy's Cove und Lunenburg die üblichen Verdächtigen des Ost-Kanada-Tourismus auf der Liste.

Nach einer Fährenüberfahrt werde ich bei St. John in New Brunswick schließlich den Kurs wieder gen Westen setzen. Ob es hier über die kanadische Provinz oder über den US Bundesstaat Maine wieder in Richtung Montreal gehen soll, ist bisher noch nicht entschieden.

Da das Motorradreisen unweigerlich mit Wetter, aber auch mit anderen ungeplanten Überraschungen (man denke nur an eine Reifenpanne, Tornados, Fähren, die nicht fahren...) verbunden sein wird, mag es sein, dass die Route noch einmal spontan unterwegs angepasst wird (bzw. werden muss). Die Vorfreude, aber auch die Aufregung wachsen mit jedem Tag...

April 19, 2015

Der Weg

Sonja: Andere wandern den El Camino de Santiago, ich hingegen fahre lieber Motorrad durch Nordamerika, eine Straße nach der anderen... Dieses wird Teil Eins meiner Pilgerreise.


WANN: Mitte September bis Mitte Oktober 2015
WIE:     auf BB (Black Betty), der gemeinsamen 2003 HONDA Shadow 750 A.C.E.
WAS und WO?

  • die schöne Stadt Montreal besuchen
  • mit David, Blogger und Miteigentümer von Betty einen Zweirad-Ausflug machen
  • Auf den Seen im Algonquin Provincial Park paddeln
  • dem Brüllen der Niagara Fälle zuhören
  • Stephen King in Derry (Bangor), Maine treffen
  • in Lunenburg entspannen
  • den Cabot Trail entlangfahren
  • mir auf P.E.I roten Sand in den Schuhen holen
  • die Landschaft auf der Gaspé Peninsula bewundern


Ich bin mir zwar nicht sicher, ob dies alles in einem Rund-Tripp "erledigt" werden kann, schließlich sind es 6.000km, aber ich habe keine Eile. In erster Linie möchte ich Freunde wieder treffen, Blogger persönlich kennen lernen, couch surfen, um die Kosten so niedrig wie möglich zu halten, und eine schöne Zeit erleben. 


Das ist bloß die grobe Planung, fest gelegt ist noch gar nichts und ich bin offen für Vorschläge. Auch mag ich sonderbare Attraktionen, wie z.Bsp. den der Welt größten Lobster in Shediac, NB. Wenn Ihr also Vorschläge habt, immer her damit.

March 31, 2013

Frühlingsgefühle

Durch das traumhafte Wetter herausgelockt, sind wir, wie so oft, wieder einmal 'raus zu unserem 'Urlaubsort' Steveston gefahren, diesmal, um uns eine frühlingshafte Meeresbrise um die Nase wehen zu lassen. Im Garry Point Park beobachteten wir das Treiben der Drachenflieger.
Besonders interessant waren drei Kites, die im Synchronflug präzise hintereinander her verschiedene Figuren und Loops flogen.
 Hier sehen wir deren Dirigenten bei der Arbeit.
Der Kuno Japanese Garden läd zum Verweilen ein. Der Garten wurde in 1988 zur Erinnerung an 100 Jahre Immigration von japanischen Fischern und Fischfabrikarbeitern nach BC eingeweiht. Etwa 5,000 Japaner zogen wegen der Arbeit hierhin, und viele blieben und prägten Kultur und Arbeitsleben. 
Die Luft ist zum Anbeißen lecker heute und bietet eine klare Sicht. Mount Baker thront herrschaftlich über dem Lower Mainland und ist zur Abwechlsung mal nicht benebelt.
Es herrscht Ebbe. Die Arbeit der Fischer ist bereits getan, die Boote vertäut und die Waren verkauft. Trotz aller technischer Hilfsmittel gehört für uns dieser Beruf immer noch zu einem der härtesten. Da können wir Schreibtischtäter gar nicht mithalten.
 Liebes Deutschland, und SO sieht Frühling aus. 
 Nur für den Fall, dass Ihr es vergessen haben solltet...
Frohe Ostern aus Kanada!

March 18, 2013

Kontraste in West Vancouver

Herausgelockt von den Sonnenstrahlen fahren wir gegen 11 Uhr morgens auf den Cypress Mountain. Die Aussicht auf die Stadt ist grandios und wir können bis nach Vancouver Island hinüber schauen.
Obwohl wir keine Schneehasen sind, erfreuen wir uns trotzdem an dem Kontrast zwischen der weißen Pracht und dem blauen Himmel.
Es war stellenweise noch glatt, aber unser treuer allradbetriebener Gefährte bleibt spursicher.
Die ersten Blumen haben sich bereits an die Oberfläche gekämpft, doch ein bißchen wärmer werden darf es bitte noch.
Wieder auf Höhe des Meeresspiegels angekommen schauen wir bei einem Kaffee dem Treiben an der Anlegestelle in der Horseshoe Bay zu.
Dann geht es weiter zum Whytecliff Park. Hier verweilen wir an unserer Lieblingsstelle.
Der Wind sorgt für unruhigen Wellengang und pfeift durch die Bäume, aber wir sitzen windgeschützt und lassen uns von der Sonne verwöhnen.
Anschließend zieht es uns zu der Strandpromenade von Dundarave Village. Hier sind wir dem Wind direkt ausgesetzt, der die Wellen an den Strand wirft.
Wo das Meer ist, da ist auch der Fischkopp nicht weit. Sonja kann von der Brise gar nicht genug bekommen.
Wir finden diesen kleinen Brunnen, der German Friendship Globe, welcher in 2004 von der Deutsch-Kanadischen Gemeinde gespendet wurde. Die Granitkugel wiegt etwa 2,5 Tonnen und 'schwimmt' auf einem Wasserfilm.
Natürlich macht diese ganze Herumlauferei rechtschaffen hungrig und so kehren wir im The Beachhouse am Pier ein. Natürlich gibt es Fisch, was auch sonst? Schließlich sind wir ja am Meer.

March 10, 2013

Ein Wiedersehen in Seattle

Unsere Freundin Andrea war auf einer Tagung in Seattle und brachte ihren Gatten Guido im Schlepptau mit, der die Stadt noch nicht kannte. Somit bot sich eine gute Gelegenheit, die beiden mal wieder persönlich zu treffen. Die letzte Begegnung war ja schon wieder fast ein Jahr her.

Donnerstag nachmittag fuhren wir also nach Süden und trafen uns bei hervorragendem Essen im Bahn Thai, welches nur einen Block von unserem schicken Hotel The Maxwell entfernt lag.
Am Freitag hatten wir, wie auf Bestellung, fantastisches Wetter. Es war fast windstill mit strahlend blauem Himmel und Sonne ohne Ende. Diese Zeit mussten wir einfach draußen verbringen. Nach einem gesunden Frühstück im Cafe Bella erkundeten wir, angezogen von den tollen Farbspielen das EMP Museum an der Space Needle. 
Danach liefen wir hinunter zum Ozean und flanierten am Wasser entlang. Inzwischen war es so warm geworden, dass wir uns aus unseren Jacken schälen konnten.
Ein Muss ist in Seattle immer der Pike Place. Wegen massiver Bauarbeiten war es dort leider recht ungemütlich. Dennoch, die Kaffeepause im ersten Starbucks Cafe ließen wir uns nicht nehmen.
Und weiter ging es dann durch die sonnendurchflutete Stadt, bis wir uns die Füße platt gelaufen hatten. Das Highlight war das Abendessen im Serafina, dem wahrscheinlich besten italienischem Restaurant der pazifischen Westküste. Es war köstlich.

Samstag gabelten wir die beiden Kalifornier an ihrem Hotel auf und fuhren ein wenig durch das Hinterland von Seattle Richtung Mount Rainier. Wieder wurden wir von grandiosem Wetter begleitet. 
 Es hatte noch gegen Mittag immer noch Bodenfrost.
 Diese Brücke würde nach deutschem Standard als unpassierbar gelten.
Wir fuhren nicht nur darüber, wir wagten uns sogar zu Fuß auf diese Konstruktion, welche durch vorbei fahrende Fahrzeuge mächtig anfing zu vibrieren. Uns war etwas mulmig dabei.
 Der Blick hinab in die Schlucht des Carbon River
Am Fluss
Da Guido's Rückflug für den Nachmittag gebucht war, war unsere Ausflugszeit zwar begrenzt, aber wir haben dennoch eine monumentale Aussicht auf den Berg genießen können, bevor wir Guido dann am Flughafen und Andrea wieder an ihrem Downtown Hotel absetzen mussten. 
 Überwältigende Panoramabilder
Danach fuhren wir wieder Richtung Kanada und kamen dank Nexus-Karte bereits drei Stunden später zu Hause an. Was für ein schöner Tag mit Freunden.