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October 24, 2010

Closed for season

While on a hike in the Grant Narrows I noticed an abandoned Honda Shadow in front of a store that had long shut down for the season.
This two-wheeler reminds me of a chained up watch dog, protecting the property, and patiently waiting for his owner to return.
With Nella still in the shop, and waiting for spare parts, the best I can do is watching other riders as they enjoy the last moments of fall. I can however, share their view.
The marshlands are a fascinating area, a bit eerie, and silent. Although close to the city limits you hear nothing but the wind in the trees.
Soon all trees will be stripped naked by the wind, and and nature will have to wait patiently - like the bike - for spring to return.

Ein Marsch im Marschland


Im Grant Narrows Provincial Park ist der Herbst schon in vollem Gange. Es ist ziemlich windig, aber das hält uns nicht von einer kleinen Wanderung in der Marsch ab.

Noch ist uns das Wetter gewogen, aber die Wolken sehen immer bedrohlicher aus.

Der Weg führt auf schmalen Deichen entlang, die links und rechts steil abfallen. Es ist matschig und rutschig. Ein falscher Schritt, und wir landen im Brackwasser.

Bis auf den Wind in den Bäumen ist es wunderbar still.

Sämtlicher Grossstadtlärm scheint hier ausgeblendet zu werden, obwohl der Park gerade mal 30 km von uns entfernt ist.

Am Aussichtsturm drehen wir um, und kommen gerade noch rechtzeitig vor dem Regenguss wieder am Wagen an.

Während in Calgary die Bäume schon wieder kahl sind, tragen sie hier an der Westküste noch (wenn auch buntes) Laub. Auch sind die Temperaturen mit 13 bis 15 Grad noch mehr als angenehm.

October 18, 2010

Giganten des Waldes


Zum Pflichtprogramm gehört der Besuch der Regenwald-Giganten in Cathedral Cove. Zwei beschilderte Rundwege erklären die Baumarten, ihr Alter und ihre Geschichte. Im Durchschnitt sind diese Tannen 800 Jahre alt, und man könnte meinen, nichts kann diese Riesen umhauen. Dennoch wurde ein Teil des Waldes bei einem Orkan umgeblasen, und so liegen nun leider viele dieser 70 bis 80 m langen Baumstämme am Boden.

Mit der Kamera kann man die Grösse der Bäume kaum erfassen.

Im Cameron Lake spiegeln sich die Herbstfarben.

Roland vor der Wurzel einer Douglas Tanne.

Wir nehmen die Nachmittagsfähre in Departure Bay um 15 Uhr. Wieder einmal ist kein Wölkchen am Himmel zu sehen, und so verbringen wir die Überfahrt an Deck.

Wir nähern uns wieder dem Festland. Im Hintergrund ist bereits die Sunshine Coast zu sehen.

Auch der Rückreisetag birgt noch einen letzten Höhepunkt. Kurz vor unserer Einfahrt in die Horseshoe Bay können wir eine Gruppe Delfine beobachten. Leider sind wir nicht nahe genug für einen gelungenen Schuss aus der Kamera, aber wir können den Anblick der eleganten Tiere, wie sie pfeilschnell durch das Wasser ziehen und gelegentlich einen Weitsprungwettbewerb veranstalten, auch so geniessen.

Für Roland heisst es nun, Abschied nehmen von der Westküste bis zum nächsten Wochenende...