We needed a few bits and bobs to organise our stuff in the camper van but instead of going crazy in one of the many huge and expensive camping outfitters we did the obvious (German) thing and went on a shopping spree at IKEA in Freiburg: kitchen utensils and cutlery, bedding and towels, carpet and door mat, and boxes and containers perfectly fitting the cabinets. No Köttbulars were harmed in the process.
Wir brauchten noch ein paar Kleinigkeiten, um unseren Kleinkram im Bulli unterbringen zu können, aber anstatt die üblichen großen Camping-Ausstatter aufzusuchen, machten wir uns lieber auf den Weg nach IKEA in Freiburg und besorgten uns dort was wir für Küche, Bad, Bett und zum Wohlfühlen brauchten (Geschirr und Besteck, Decken und Handtücher, Teppich und Fußmatte, dazu Schachteln und Behälter, die perfekt in die vorhandenen Schränke passen. Köttbulars kamen bei dieser Aktion nicht zu Schaden.
Shortly after we were headed westward and soon crossed the border to France, the second country (Germany being first) for our new travel companion.
Danach fuhren wir über die Grenze nach Frankreich, Land Nr. 2 auf der sicherlich noch ausbaufähigen Liste (Nr. 1 ist Deutschland) unseres neuen Reisegefährten.
It never ceases to amaze us how quickly scenery and surroundings change, and by this let us know: you are in a different country and in another cultural environment (obvious things such as traffic signs and language aside).
Es erstaunt uns immer wieder, wie schnell sich die Umgebung und die Landschaft verändert und uns so wissen lässt, dass man sich jetzt in einem Land und einem anderen Kulturkreis befindet (mal ganz abgesehen von Verkehrsschildern und Sprache).
High noon in France, roads and villages seemed deserted, shops were closed, no one to be seen. We still wonder how French people are able to manage to thrive and live their lives with all their businesses closed most of the time, but wait... didn't we see a flock of vehicles coming towards us? Of course our neighbours simply cross the river Rhine and go shopping in Germany. Problem solved!
Es war inzwischen Mittag und in Frankreich waren die Straßen wie ausgestorben, die Geschäfte geschlossen, kein Mensch ist auf der Straße. Man fragt sich irgendwann schon, wie die Franzosen ihr Leben organisieren, wenn doch alle Geschäfte eigentlich immer geschlossen haben... aber Moment, ist uns nicht eine Karawane von Fahrzeugen entgegen gekommen? Jetzt ist klar, unsere Nachbarn fahren einfach über den Rhein und gehen in Deutschland einkaufen. Problem gelöst!
Soon we arrived in the sub-alpine mountain range of the French and Swiss Jura, named after the geologic time scale (Jurassic area was 150-200 million years ago.). Without further ado we crossed the Swiss border and introduced Siggi to its third country.
Bald erreichten wir das Französische und Schweizer Jura-Gebirge, benannt nach der geologischen Uhr (Das Jura bezeichnet die Zeit vor etwa 150-200 Millionen Jahren.). Und schon waren wir auch über die Schweizer Grenze, und konnten Siggi das dritte neue Land präsentieren.
| At the Swiss border |
We followed the river Doubs upstream for a bit until we had found a wonderful spot overlooking the river.
Wir folgten dem Doubs ein paar Kilometer flussaufwärts und fanden schließlich ein wunderschönes Plätzchen oberhalb des Flusses mit einem schönen Blick aufs Wasser.
![]() |
| River Doubs |
Nachdem wir unser Camp aufgeschlagen hatten, brauchten wir dringend etwas zu Essen. Nach zwei belegten Brötchen und einem Panaché (der französische Radler) waren wir gestärkt und brauchten etwas Auslauf, also machten wir uns auf eine kleine Wanderung.
We crossed the river in a small boat. Chris de Burgh's 80's song came to mind: Don't pay the ferryman... until he gets you to the other side. The skiff was operated by two kids in their early teens. They took their job very seriously.
Den Fluss konnten wir in einem kleinen Boot überqueren. Dabei fiel einem sofort der 80er Jahre Hit Don't pay the ferryman von Chris de Burgh ein. Zwei Kinder, vielleicht 10 und 12 Jahre alt hatten ihren Spaß dabei, die Barke zu steuern und Passagiere von einem zum anderen Ufer zu bringen.
After the successful river crossing we followed a small trail upstream. Sometimes the track was close to the river bed, and then again - after a steep climb - we were on a hill overlooking the narrow gorge that the Doubs had carved during the last eons.
Nach der erfolgreichen Überfahrt folgten wir einem kleinen Pfad flussaufwärts. Manchmal führte der Weg direkt am Wasser entlang, dann ging es wieder steil bergauf und wir konnten das über Jahrmillionen tief eingekerbte Tal der Doubs von oben bewundern.
Our turning point was a footbridge crossing the river, and then the trail had another exhausting climb uphill again in store for us. The other side lead through forrest and shade, while this side had us exposed, the sun burned down merciless.
Als wir schließlich zu einer Fußgängerbrücke kamen, kehrten wir auf der gegenüberliegenden Seite zu unserem Stellplatz zurück. Allerdings ging es noch einmal steil hinauf, und während wir am anderen Ufer im Schatten der Bäume laufen konnten, waren wir den Sonnenstrahlen hier unbarmherzig ausgesetzt.
Our sole encounter with other lifeforms was cattle. They were standing smack in the middle of our path. Thankfully the stock was all female and non aggressive. The ladies gave way and stood watching and ruminating while we were walking through slowly and quietly. After we had passed they closed the gap and attended to their grazing business.
Die einzigen anderen Lebensformen, die wir trafen, war eine Herde Kühe. Da standen sie, mitten auf dem Weg. Aber die Kuhdamen waren ganz friedlich, bildeten ein Spalier und beobachteten uns wiederkäuend, während wir langsam und schweigend hindurch gingen. Nachdem wir die Herde hinter uns gelassen hatten, schlossen sie die Lücke wieder und gaben sich wieder dem Grasen hin.
It was a bit over ten kilometres which technically didn't make it a hike, but rather a walk, although Roland insisted to call it a hike, and demanded a steak. So we had dinner at a small restaurant called Tariche before calling it a night. Hiker's midnight... it wasn't even 10 pm.
Insgesamt waren es etwas über zehn Kilometer, was für mich inzwischen nicht mehr als ein Spaziergang ist. Roland bestand darauf, dass es eine Wanderung war und wollte ein Steak haben. Also gingen wir in das kleine Restaurant Tariche und ließen dort den Abend ausklingen. Es war bereits Mitternacht der Wanderer, es war nicht einmal 22 Uhr und wir lagen schon im Bett.
We had a good night's sleep upstairs. I woke up well rested around 6 am, and installed myself downstairs with a book cuddled in a blanket to protect myself from the morning chill.
Die Nacht haben wir gut geschlafen. Um etwa 6 Uhr wurde ich wach und setzte mich dann noch mit einem Buch nach unten. Der Morgen war noch etwas kühl, also hatte ich mich in eine Decke gekuschelt.
We had breakfast around 9 am, and were packed up and ready to go two hours later. Before returning home we explored the river Doubs region a bit further, and we both found, that the area is well worth another visit.
Gegen 9 Uhr machten wir dann Frühstück und waren zwei Stunden später fertig für die Rückreise. Aber zuvor wollten wir noch ein wenig die Gegend um den Doubs erkunden. Wir waren danach beide der Meinung, dass wir noch einmal hierhin zurück kommen müssen.
| Lac de Brenets |
In Montignez, Switzerland we turned right, followed the Route du Canada and ended up on a poorly groomed farm track. Suddenly we were very happy to have chosen a vehicle with a 4WD. On the other side... France.
Im Schweizer Ort Montignez bogen wir rechts in die Route du Canada ab und fanden uns plötzlich auf einem unbefestigten Feldweg wieder. Nur gut, dass wir uns für einen Bus mit Allradantrieb entschieden haben. Auf der anderen Seite war dann... Frankreich.
Needless to say that the camper van performed well, everything was working as it should, and we are looking forward to our next little outing.
Der Bulli hat wie erwartet großartigen Job gemacht, alles war so, wie es sein sollte. Wir können den nächsten Ausflug kaum erwarten.






