Wir sind keine Wirtschaftsflüchtlinge. Wir müssen nicht, wir wollten, und zwar EINWANDERN. Wir haben das Land unserer Wahl mehrfach bereist und hatten immer wieder das Gefühl, nach Hause zu kommen. Land und Leute, Flora und Fauna begeisterten uns in jedem Urlaub. Die boomende Wirtschaft, geringe Verständigungsprobleme und der Wunsch nach Veränderung taten ihr Übriges dazu.
Auswandern...
... bedeutet Trennung: von Familie, alten Freunden und vertrauter Umgebung
... kostet Geld: Einwanderungskosten- und Gebühren, Umzug, Neuanschaffungen
... birgt Risiken: Arbeitslosigkeit oder Arbeiten unter Qualifikation, schlechtere medizinische Versorgung und kaum soziales Netz, extreme Wetterverhältnisse
... verlangt Flexibilität: beruflicher Neuanfang, geringeres Einkommen, viel weniger Urlaub
... erfordert Anpassung: Aneignung von Sprachkenntnissen, Aufbau eines neuen Freundeskreises, Akzeptanz kultureller Unterschiede
So haben wir uns vorbereitet:
- Land und Leute kennen lernen, Networking
- die Sprache lernen
- Arbeitsmarkt und Wirtschaftsaussichten recherchieren
Unsere größten Hindernisse waren:
- Nichtanerkennung von Berufs- und Universitätsabschlüssen
- Fehlende kanadische Berufserfahrung
- Keine kanadische Kredithistorie, also (zunächst) keine Kreditkarte
Unsere Tipps:
- Arbeitszeugnisse und Referenzen direkt in Englisch verfassen lassen
- Wohnung vorab über das Internet suchen
- Deutsche Kreditkarten und Konto behalten
- Beim Zoll “goods to follow” (für evtl. nachfolgende Güter) angeben
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