Seattle liegt nun hinter uns. Es geht durch die Cascade Mountain Range (leider alles verregnet) zu unserem ersten Stopp in Winthrop, einem ehemaligen Minenstädtchen, das sich heute in Wild-West-Kulisse präsentiert. Das Wetter hat sich mit dem Überqueren der Berge prompt wieder verbessert und uns eine zauberhafte Landschaft präsentiert. Zum Beispiel die Dry Falls, eine Klippenlandschaft, die in der letzten Eiszeit entstanden war, als sich der Columbia River temporär ein anderes Flussbett suchte und hier einen 5 km breiten und 100m hohen Wasserfall erzeugt hatte. Heute hat sich der Fluss längst wieder in sein altes Bett zurück gezogen und liess eine tief gekerbte Landschaft zurück, die ein wenig an den Grand Canyon erinnert.
Ein paar Kilometer weiter südlich liegt der Soap Lake, der seinen Namen den schaumigen Wellen verdankt, Resultat eines sehr hohen Mineralanteils im Wasser. Hier endet auch unsere heutige Tagesetappe, im Inn at the Soap Lake. Hier kann man sich sogar eine Badewanne voll von der "Suppe" einlassen, ein Schlammbad geniessen oder wenigstens die Mud Soap (Schlammseife) benutzen. Soll von heilender Wirkung sein...





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