Quelle: http://www.pm.gc.ca/eng
Roland war heute mit zwei Kollegen (beide eingewanderte kanadische Staatsbürger) beim Chinesen, als eine grössere Gruppe herein kam und sich in eine entfernte, nicht einsehbare Ecke setzte. Roland sass mit dem Rücken zur Tür und konnte deshalb nichts davon sehen, seine Kollegen erkannten jedoch, dass da ein Politiker mitsamt Bodyguards gekommen war. Nun entbrannte eine Diskussion darüber, ob es sich dabei um Bronconnier, den calgarianischen Bürgermeister oder um Stelmach, den albertanischen Premier handele.
Wenige Minuten später klärte sich der Sachverhalt auf, denn besagter Politiker machte sich auf den Weg zum Buffet: es war Stephen Harper, kanadischer Prime Minister und damit die Angela Merkel Kanadas! Daraus ergeben sich drei klare Schlussfolgerungen:
1. Das Ginger Beef Peking House ist ein gutes Restaurant
2. Zwei Drittel aller kanadischen Einwanderer erkennen ihren Prime Minister nicht
3. Stephen Harper kann mit Stäbchen essen
Als die drei das Restaurant verliessen, stand der von Bodyguards umringte Wagen des Prime Ministers gleich vor der Tür und damit auf direktem Weg zum Auto der drei. Als sie nun zögerten, an dem Wagen vorbei zu gehen, sagte einer der Guards (wahrscheinlich der Chauffeur): "Geht ruhig dran vorbei!" - und damit sie auch vorsichtig sind: "Ich habe einen Knüppel!"
Das ist Kanada! Man stelle sich eine vergleichbare Situation in den USA vor...
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