27.8. David wohnt in einem pittoresken Vorort von Montreal, direkt am Lac St. Louis, wie der breite Sankt Lorenz Strom dort heißt. Das Leben ist mal wieder richtig gut zu uns! Nicht nur, dass er uns seinen Zweitwagen für die Ontario-Tour leihen wird, auch werden wir hier drei Tage während unseres Aufenthaltes wohnen, essen und schlafen. Wir müssen wohl genügend Karma-Punkte gesammelt haben, dass uns so etwas Gutes widerfährt.
Nachdem uns David heim gebracht hatte, wurde Sonja (wir hatten noch nicht einmal das Gepäck ausgeladen) erst einmal Betty, der japanische Donnervogel, persönlich vorgestellt. Natürlich musste auch sofort Probe gesessen werden.
| vroom vroom |
Während wir die nächsten Tage in Ontario unterwegs sein werden, wird David die noch fehlenden Heizgriffe montieren, damit das Motorrad auch für Sonja's Road-Trip perfekt vorbereitet ist. Derzeit hat es zwar noch gute 23°C und Sonne, aber weiter im Norden ist bereits mit Kälteeinbrüchen zu rechnen, daher wird das eine gute Investition sein.
| Schär & Schnitzer |
Im Anschluss an unseren "Einzug" sind wir dann erst einmal zu Marché Tau gefahren, einem Bioladen, der eine gediegene Auswahl and laktose- und glutenfreien Produkten für Sonja zu bieten hatte. Hier gab es sogar Schär Brot, ihre Lieblingsmarke. Die Kosten haben uns allerdings umgehauen. 1 Soja-Joghurt, 2l Soja Milch und 2 Brote: 20$. Das hatten wir total verdrängt. Die deutschen Lebensmittelpreise sind doch wesentlich angenehmer für den Geldbeutel!
Zu guterletzt haben wir uns bei der Scotia Bank ausreichend mit lokaler Währung versorgt und noch eine Kühlbox für unterwegs bei Canadian Tire (wo auch sonst!) "gejagt".
| Klar braucht man einen Pool in Montreal... |
David sagte noch "Fühlt Euch wie zu Hause." Darauf hin hat Sonja prompt erst einmal den wohl gefüllten Kühlschrank und die Vorratskammer geplündert und sodann die Küche übernommen.
Die "Jungs" durften das Gemüse schnibbeln und den Tisch decken, während Sonja die Koordination und den kreativen Teil der Sache übernahm.
| Skeptisch: Sangria aus der Box, das geht? |
| Jup! Schmeckt! |
Heraus kam Pfannengemüse mit Champignons, als Beilage eine glutenfreie Reis/Quinoa Mischung, Maiskolben und gedünsteter Lachs.
Nebenbei hatte David noch eine Sangria angesetzt. Inzwischen kam auch Susan, seine Frau, von der Arbeit und war begeistert von der Aussicht, sich an den gedeckten Tisch zu setzen. Das gab es wohl im Hause M. noch nicht so oft...
| Mmm, lecker! |
Als wir mit dem Essen fertig waren (Susan zauberte noch eine Schoko-Torte hervor, auf die Sonja dankend verzichtete) ging es auf 21 Uhr (3 Uhr in DE) zu. Und so fielen wir nach diesem langen Tag todmüde in die Federn.
Boah, wie cool ist das denn alles? Die Magers in Canada? Kann ich mir gut vorstellen. Ihr passt da sowas von hin :-)
ReplyDeleteBetti steht dir. Bin gespannt, wie sie sich fährt.
Danke, Funny. habe eine kleine Proberunde mit Betty gemacht. Fährt sich genau so geschmeidig wie meine Sporty.
DeleteEs sieht irgendwie aus, als ob Ihr Euch dort schlagartig wieder eingelebt habt...
ReplyDeleteAuf die Black - Betty Erlebnisse bin ich auch gespannt!
Nicht wahr, Minya? Mit BB geht es ab 5.9. auf Tour. Bis dahin hoffe ich, dass die anderen Reisepostings auch gefallen ;-)
Deletewillkommen "zu Hause" :-). Jaja, die Lebensmittelpreise ... naja, wo ist schon alles perfekt, oder?
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