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November 01, 2005

Die Nacht des großen Kürbisses

Quelle: Peanuts
Immigranten-Erbe: Durch die irischen Einwanderer hat sich das keltische Samhain-Fest vor allem in Amerika, aber natürlich auch in Kanada in der Tradition der Halloween-Feier etabliert, allerdings ohne den eigentlichen spirituellen Hintergrund. Damals wurde das neue Jahr gefeiert und der Kürbis war noch eine Rübe. Später hat die katholische Kirche den ehemals heidnischen Feiertag christianisiert und Allerheiligen daraus gemacht.
Heutzutage verkleiden sich Kinder als Vampire, Geister, Zombies, Durazell-Hasen, Ninja-Turtles oder andere Horrorgestalten und ziehen von Haus zu Haus um 'treats' (Süßigkeiten) einzufordern. Bei Nichterfüllung der Forderung wird das Opfer mit einem 'trick' (gerne Klopapier im Vorgarten, entleerte Mülltonnen o.ä.) heimgesucht. Aus den Vorgärten werden Friedhöfe, in den Bäumen hängen Totenkopfgirlanden und von der Veranda grinsen den Besucher die unvermeidlichen Kürbisgesichter an. Die Erwachsenen wiederum werden zusätzlich mit Kürbiskuchen, Kürbiscreme, Kürbiskompott und Kürbisbowle nicht unter zwei Wochen bestraft. Ach ja, wir müssen noch zum Superstore, Treats kaufen...
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October 24, 2005

Vorbereitung auf den kanadischen Winter

Auf der Internetseite der Kanadischen Regierung haben wir einen Ratgeber für das "Überleben im kanadischen Winter" entdeckt. So heißt es, auch wenn man im (geheizten) Auto unterwegs ist, kann es zu Umständen kommen, die das Weiterreisen verzögern oder verhindern können. Eine Panne, ein (Wild-)Unfall, von einer Lawine verschüttet, im Eis eingebrochen? So empfiehlt die Website der Kanadischen Regierung, folgende Dinge immer dabei zu haben:
Kleidung:
Winterjacke und -stiefel, Mütze, Schal und Handschuhe, lange Unterwäsche und Socken.
Essen:
Schokolade, Müsli-Riegel, Wasser, Trockennahrung.
Auto:
Schneeketten, Benzinkanister (natürlich gefüllt!), Abschleppseil, Werkzeug, wichtigste Autoersatzteile, Schaufel, Feuerlöscher.
Überleben:
Erste-Hilfe-Koffer, Schlafsack, Taschenlampe, Kerzen (als zusätzliche Wärmequelle), Taschenmesser, Karten, Streichhölzer, Sonnenbrille (gegen Schneeblindheit), Toilettenpapier, Seil, Axt. Ach ja, und das Satellitentelefon nicht vergessen! Aber nun, da der Kofferraum unseres Toyota voll ist, sagt uns keiner, wo wir unsere Einkäufe vom Supermarkt unterbringen sollen… ;-)

October 23, 2005

Schneegrenze auf 2000m


Oktober ist bisher unser Lieblingsmonat. Denn die Urlaubssaison ist vorbei! Viele Campingplätze und Zufahrten zu landschaftlichen Sehenswürdigkeiten sind bereits gesperrt. Keine Touristenbusse mehr, die haufenweise Japaner oder amerikanische Rentner ausspucken, weil man zu den Sehenswüdigkeiten nur noch zu Fuß gelangt... Keine Insekten, die unser Picknick terrorisieren. Dazu noch ein Super-Wetter (Strahlendblauer Himmel, Sonne, 18 bis 20°C), was will man mehr?
Daher haben wir gestern mal wieder einen "Ausritt" in den Banff NP gemacht. Die Rockies haben bereits ihre Wintermützen auf, die Schneegrenze liegt aber noch bei 2000 m. Immerhin durften wir am Peyto Lake schon durch den Schnee stapfen und wurden am Aussichtspunkt, den wir für uns alleine hatten (wie gesagt, Busse kommen nicht mehr durch...) wieder mit einem atemberaubenden Weitblick belohnt (siehe oben).
Wir freuen uns schon auf den "richtigen" Winter und hoffen, dass in einem Monat der Icefield Parkway überhaupt noch befahrbar ist, damit wir wieder mal nachschauen können, was unser Lieblingssee so macht...