Pages

February 09, 2011

One more reason to ride

While surfing the net I recently came across this posting: riding-motorcycle-can-burn-calories! Well, if that isn't good news. Just go ride, and lose weight! The blogger explains the weight loss potential with using more muscles, being exposed to wind and weather, and not being able to snack. So far, so good. In theory that is. One caveat is my (and probably that of many other riders) motto: Ride to eat! To boldly dine where nobody has dined before. I often remember a place by the food I had there, good or bad. If you hear me talking about a location being nice, but... it usually has something to do with a not so exciting culinary encounter.

 Picture taken from here

I have had good meals pretty much everywhere. But one of my most memorable meals happened back in April 1994 at a small restaurant in Colle di Val D'Elsa, Tuscany, Italy. An eight course dinner with eight different wines. Ever since I associate Italian cuisine with positive culinary experience.

Of course there were plenty of average and bad food, too. Quite constant in their low quality standards was British pub food in the Manchester/Liverpool area. They really master the art on how to murder a meal and destroy their guest's taste buds. I will not tell any names but is was close to Alsager, where I almost went vegetarian. On the plus side, I learned to appreciate the Eastern Indian cuisine.

However, coming back to the point of my story: Riding and losing weight! Doesn't work for me. I want to go places and eat there, too! And what is it with people's obsession to lose weight anyway. Food should be joy and pleasure just like riding.

With this in mind I say: Mahlzeit!

Using some muscle to straighten up fully loaded Nella (photo courtesy of bobskoot). Does the bike make my ass look fat? NO! It's my ass that makes my ass look like I enjoy good food ;-)

February 04, 2011

I. AM. CANADIAN!

It was a big day! An important day, and one of the best days in my life!

I am not an Expat anymore. My Permanent Residency Card has been taken away, and replaced with something much better!

As of today I am a proud cititzen of one of the greatest and awesomest countries in the world. Thank you Canada!

Life is indeed good!

Wir sind Kanadier!

Vor fast sechs Jahren sind wir als Permanent Residents und German Expats nach Kanada eingewandert. Und seit heute dürfen wir uns kanadische Staatsbürger nennen.


Hier nahm alles seinen Anfang: Vor dem Service Canada Gebäude in Calgary.

Vor einer Woche (Roland weilte gerade mal wieder in Vancouver) bekamen wir Post vom Government, mit der Einladung, uns in Calgary zum Einbürgerungstest einzufinden.


Wir stimmen uns auf die Hymne ein.

Nur eine Woche Vorbereitung auf hunderte von möglichen Testfragen, und das inmitten einer stressigen Arbeitswoche! Also wurde tagsüber gearbeitet, und nachts gepaukt. Wir fühlten uns in unser Studentenleben zurück versetzt und haben mehrfach das Gefühl gehabt: wir werden einfach zu alt für diesen Mist...

Für Roland ging es Montag morgen bereits nach Calgary zurück, während Sonja einen 500$ Flug für Mittwoch buchen musste (ARGH!).

Ja, wir geben zu, wir waren ein wenig aufgeregt. Vor der Zulassung zur Prüfung wurden noch einmal sämtliche Papiere (von Immigrationsdokumenten bis zu abgelaufenen Reisepässen!) und die Identität überprüft.
Danach erhielten wir einen Zettel, auf dem später die Antworten auf 20 Multiple Choice Fragen zur kanadischen Politik, dem Wahlsystem, dem Rechtssystem, der Geschichte und der Kultur markiert werden mussten. Eine halbe Stunde hatten wir Zeit, nach zehn Minuten und doppelter Kontrolle der Antworten, wir konnten es selbst kaum glauben, waren wir fertig.


Alle warten auf den wichtigsten Moment des Tages.

Die erfolgreichen Kandidaten des heutigen Tages wurden bereits für den gleichen Nachmittag zur Einbürgerungszeremonie eingeladen, und dazu gehörten eben auch wir.

Nach der Mittagspause fanden wir uns also im Zeremoniensaal des Harry Hays Gebäudes ein. Neben den neuen Kanadiern waren auch etliche Familienmitglieder und Freunde eingeladen, diesem Ritual beizuwohnen.


Die Richterin, ihr Beisitz und die Mountie nehmen ihre Positionen ein.


Es geht los!

Insgesamt wurden 106 Personen aus 45 Ländern eingebürgert. Das ist Kanada!
Der Richter war eine asiatische Dame, der Beisitz eine Frau aus dem Nahen Osten, und der Mountie eine blonde Amazone. Auch das ist Kanada!
Die Rede der Richterin war ergreifend, besonders da sie heute selbst ein Familienmitglied vereidigen konnte. Es war sehr feierlich, viele Leute hatten sogar Tränen in den Augen.


Oh Canada!

Wir haben Königin Elisabeth II unsere Treue in französischer und englischer Sprache geschworen (das ist nun mal Teil dieser Angelegenheit), und dann wurden uns feierlich die Einbürgerungszertifikate überreicht. Am Schluss wurde dann die kanadische Nationalhymne eingespielt, bei der wir (sichtlich stolz auf unsere neue Staatsbürgerschaft) tatsächlich mit gesungen haben.


Hier posieren wir mit Richterin Joan May Way.

Sichtlich erschöpft und überwältigt von den Ereignissen der letzten Tage haben wir mit Thomas und Jane zu Hause erst einmal eine Flasche Schampus geköpft, und sind dann anschliessend noch ins Moxie's, um dort (ganz kanadisch) Meatballs und Spareribs zu vernichten.

Wir sind ein bisschen stolz auf uns, dass wir es bis hierhin geschafft haben. Danke, Kanada! Und ein besonderes Danke gilt auch unserem Heimatland, welches uns (wie dem Papst) das Privileg der doppelten Staatsbürgerschaft gewährt hat.

WE. ARE. CANADIAN! Life is good!

Für alle, die dieses noch vor sich haben: die Webseiten, die uns bei der Prüfungsvorbereitung geholfen haben:

http://www.v-soul.com/
und
http://www.apnatoronto.com/canadian-citizenship-quiz.html