We only get one run at life so might as well have fun on the way. (Geoff James)
January 14, 2017
Changing the point of view
This time we conquered another hill (Hangererstein), in order to get a different perspective on our little village. Legend has it that many centuries ago a woman was banned to live under this very rock as punishment, because she didn't want to have children, and had subsequently killed off all her offspring. Also, if you get lost in these woods, it is not due to your bad sense of orientation, no! It will have likely been her cursed soul leading you into the wrong direction. Of course we never lost our way... we merely decided to take a detour home. Fairy tales. Bah! Humbug!
Diesmal bestiegen wir einen anderen Hügel (Hangererstein), um unser Städle mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Es geht die Sage um, dass hier vor einigen Jahrhunderten eine Frau unter den Fels verbannt wurde, weil sie keine Kinder wollte und diese nach und nach umgebracht haben soll. Auch wird gesagt, dass, wenn man in diesen Wäldern verloren geht, nicht etwa der eigene Orientierungssinn Schuld ist, nein, es ist wahrscheinlich eben diese Frau, die einen in die falsche Richtung führt. Wir haben uns übrigens nicht verlaufen, sondern nur einen kleinen Umweg nach Hause genommen. Ammenmärchen! So ein Humbug!
January 07, 2017
White Forest
The Black Forest has turned white in the past couple of days. Southern Germany has been struck by a cold spell quite unusual for this area. It almost felt like Alberta winter. The hill was still cast in shadows when I started my ascent in the early morning. It had just "warmed up" to -13°C (8.6°F), and the trail was covered with a thick layer of powdery snow. I treaded carefully with regards to the frozen ground, hence the climb took longer than usual, but dressed in three layers I felt well protected against the cold, and finished my usual 10k (6 mi) loop. I could have walked a longer distance, but I didn't pack snacks or a warm beverage, which I might do next time just in case...
Der Schwarzwald hat sich in den letzten Tagen in einen weißen Wald verwandelt. Süddeutschland wurde von einem für diese Gegend eher ungewöhnlichen Kälteeinbruch erfasst. Es fühlte sich fast sogar wie ein albertanischer Winter an. Mein Hausberg lag noch im Schatten, als ich mit meiner Wanderung begann. Die Temperaturen hatten gerade mal auf -13°C "aufgewärmt", und der Weg war von einer dicken Schicht Pulverschnee bedeckt. Da ich wegen des frostigen Untergrundes vorsichtig auftrat, dauerte mein Aufstieg diesmal länger als sonst, aber mit drei Schichten Funktionskleidung war ich gegen die eisige Kälte gut geschützt und konnte daher die übliche Runde von etwa zehn Kilometern laufen. Ich hätte auch noch länger unterwegs sein können, aber leider hatte ich keine Verpflegung und kein Heißgetränk dabei. Das nächste Mal nehme ich mir mal etwas mit, nur für den Fall, dass...
It got quite cold indeed.
| White forest |
| Rising sun |
| Do not step on ice! |
| More snow in the making |
| A million dollar view |
January 02, 2017
Watch out for Ice on Trail!
New Year's Day welcomed us with another crisp and clear day. After spending a lazy busy morning with calls and emails to family and friends for New Year greetings, we drove to the nearby ski area, which didn't appear too exciting due to lack of real snow. There were quite a few visitors anyway, local city dwellers as well as French folks from the nearby Alsace region.
Das neue Jahr hieß uns mit einem weiteren kalten, klaren Tag willkommen. Nachdem wir einenfaulen fleißigen Morgen mit Neujahrsgrüßen in Form von Anrufen und Emails an Familie und Freunde verbracht hatten, fuhren wir zu unserem nahe gelegenen Ski-Hausberg, welcher wegen fehlenden (richtigen) Schnees nicht gerade aufregend aussah. Trotzdem waren einige Besucher hier, meist Städter aus der Gegend, aber auch viele Franzosen von drüben aus dem Elsass.
Skiing down this meagre hill was of little interest for us. We chose to hike the short but steep trail up to Hornisgrinde, peaking at 1,163m the highest mountain in the Northern Black Forest area. The ascent however, became more challenging than expected. We found large parts of the track to be frozen and covered with big chunks of ice due to the many little creeks crossing and meandering downhill.
Unser Interesse galt aber auch weniger dem Skifahren auf diesem eher unspannenden Hügel, sondern dem Aufstieg auf die Bergspitze des Hornisgrinde, der mit 1.163m der höchste Berg im Nordschwarzwald ist. Die Kletterei gestaltete sich jedoch schwieriger als gedacht, denn große Teile des Weges waren dick mit Eis bedeckt. Schuld daran sind die vielen kleinen Bäche, die den Trail kreuzen und herunter fließen.
The area has one of the highest amounts of precipitation in Germany (almost 2,000mm - compared to Vancouver, BC 1,200mm, and they call that city rainy!), hence the mountain top is saturated with water. We were glad for the support of the walking sticks but next time we'll also bring along spikes for our boots.
Diese Gegend verzeichnet wohl den höchsten Niederschlag Deutschlands (fast 2.000mm, im Vergleich dazu hat Vancouver, BC - mit die Regen reichste Stadt Kanadas nur 1.200mm), daher ist der Berg mit Wasser durchtränkt. Wir waren froh, dass wir die Gehstöcke zur Hilfe beim Aufstieg dabei hatten, aber beim nächsten Mal bringen wir noch Spikes für die Stiefel mit.
Nevertheless we made it up to the top unscathed. Of course we also mounted the over one century old watch tower overlooking the highland bogs (also due to the high precipitation). The views were awesome. We could see all the way to the Vosges on the other side of the Rhine valley which was completely covered in thick fog.
Trotzdem gelangten wir schließlich ohne Blessuren auf die Spitze. Natürlich mussten wir dann auch noch auf den über ein Jahrhundert alten Aussichtsturm hinauf. Die Aussicht war großartig. Wir ließen unsere Blicke zunächst über das Hochmoor schweifen, welches wegen der Niederschläge ebenda ist. Auch hatten wir einen Weitblick bis zu den Vogesen auf der anderen Seite des Rheintales, welches komplett im dichten Nebel versunken war.
For the descent we chose a different route which was thankfully almost free of ice but likewise steep. Following down the pattern of rocks and roots which seemed arranged like a staircase we arrived at our starting point in no time (1.5h - 6.1km - 48 floors).
Für den Abstieg wählten wir dann eine andere steile, aber dankenswerterweise fast eisfreie Route. Wir folgten dabei einem Muster aus Felsen und Wurzeln, welche wie eine Treppe arrangiert schienen und gelangten so in kurzer Zeit wieder an unseren Ausgangspunkt (1,5 Std. - 6,1 km - 48 Stockwerke).
Das neue Jahr hieß uns mit einem weiteren kalten, klaren Tag willkommen. Nachdem wir einen
| Ski Hill Seibelseckle |
Skiing down this meagre hill was of little interest for us. We chose to hike the short but steep trail up to Hornisgrinde, peaking at 1,163m the highest mountain in the Northern Black Forest area. The ascent however, became more challenging than expected. We found large parts of the track to be frozen and covered with big chunks of ice due to the many little creeks crossing and meandering downhill.
Unser Interesse galt aber auch weniger dem Skifahren auf diesem eher unspannenden Hügel, sondern dem Aufstieg auf die Bergspitze des Hornisgrinde, der mit 1.163m der höchste Berg im Nordschwarzwald ist. Die Kletterei gestaltete sich jedoch schwieriger als gedacht, denn große Teile des Weges waren dick mit Eis bedeckt. Schuld daran sind die vielen kleinen Bäche, die den Trail kreuzen und herunter fließen.
| Ski hill from distance |
The area has one of the highest amounts of precipitation in Germany (almost 2,000mm - compared to Vancouver, BC 1,200mm, and they call that city rainy!), hence the mountain top is saturated with water. We were glad for the support of the walking sticks but next time we'll also bring along spikes for our boots.
Diese Gegend verzeichnet wohl den höchsten Niederschlag Deutschlands (fast 2.000mm, im Vergleich dazu hat Vancouver, BC - mit die Regen reichste Stadt Kanadas nur 1.200mm), daher ist der Berg mit Wasser durchtränkt. Wir waren froh, dass wir die Gehstöcke zur Hilfe beim Aufstieg dabei hatten, aber beim nächsten Mal bringen wir noch Spikes für die Stiefel mit.
Nevertheless we made it up to the top unscathed. Of course we also mounted the over one century old watch tower overlooking the highland bogs (also due to the high precipitation). The views were awesome. We could see all the way to the Vosges on the other side of the Rhine valley which was completely covered in thick fog.
Trotzdem gelangten wir schließlich ohne Blessuren auf die Spitze. Natürlich mussten wir dann auch noch auf den über ein Jahrhundert alten Aussichtsturm hinauf. Die Aussicht war großartig. Wir ließen unsere Blicke zunächst über das Hochmoor schweifen, welches wegen der Niederschläge ebenda ist. Auch hatten wir einen Weitblick bis zu den Vogesen auf der anderen Seite des Rheintales, welches komplett im dichten Nebel versunken war.
| Watch tower Hornisgrinde |
| Highland bogs |
| Black Forest to the south |
| Vosges to the west |
For the descent we chose a different route which was thankfully almost free of ice but likewise steep. Following down the pattern of rocks and roots which seemed arranged like a staircase we arrived at our starting point in no time (1.5h - 6.1km - 48 floors).
Für den Abstieg wählten wir dann eine andere steile, aber dankenswerterweise fast eisfreie Route. Wir folgten dabei einem Muster aus Felsen und Wurzeln, welche wie eine Treppe arrangiert schienen und gelangten so in kurzer Zeit wieder an unseren Ausgangspunkt (1,5 Std. - 6,1 km - 48 Stockwerke).
Now it's back to work, which I find oddly appealing, because it shall mean that the doctors declared me healed (high time for my body to recognise this fact already!).
Nun heißt es erstmal wieder an die Arbeit, was mir zunächst mal, so seltsam das erscheinen mag, ganz gut gefällt, denn es soll heißen, dass die Ärzte mir grünes Licht gegeben haben (Nun wird es nur noch Zeit, dass mein Körper auch kapiert, dass ich wieder ok bin).
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