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April 18, 2010

Der langweiligste Flughafen der Welt

Roland war wieder einmal in Houston, Texas, um an der dritten von vier Six Sigma-Trainingseinheiten teil zu nehmen. Das Training war wieder sehr gut, diesmal haben wir mit Holzkatapulten Golfbälle aus drei Metern Entfernung in eine grosse Kaffeetasse geschossen. Der Sinn der Übung lag darin, mit geschicktem Sammeln von Daten (Auswerten von hunderten von Schüssen mit verschiedenen Einstellungen des Katapults) und Minimierung möglicher Varianzen (ungewolltes Spiel im Katapult und im Gummizug) die optimale Einstellung zu finden, um den Ball möglichst genau auf Zielweite zu schiessen. Eines unserer Teams (natürlich nicht Rolands) stellte dabei einen neuen Allzeitrekord auf mit fünf Volltreffern bei fünf Schüssen.

Allerdings war das gesamte Trainingsmodul diesmal etwas kurz geraten, so dass wir am Freitag anstatt um 15.00 Uhr schon um 10.00 morgens durch waren. Roland hatte seinen Flug für 18.15 gebucht, und damit 8 Stunden Leerzeit. Glücklicherweise konnte er seinen Flug auf 15.00 Uhr umbuchen, aber das war immer noch eine Menge Zeit... Also entschloss er sich, am George Bush Airport eine kleine Shoppingtour zu unternehmen. Allerdings stellte sich heraus, dass keines der fünf Terminals auch nur einen einzigen Laden zu bieten hatte. Ein Zeitschriftenstand und ein Starbuck's, das war's! Auch ansonsten hat George Bush (der Flughafen) absolut überhaupt nichts zu bieten. Völlig überaltet, und das Layout ist so schlecht, das man beim Taxiing zur Rollbahn glaubt, man würde zum Zielort fahren. Auf Rolands Frage, warum man denn einen solchen Flughafen nach einem Präsidenten benennen würde, antwortete Rolands Kollege Mark: "sie hatten halt keinen besseren...". Bleibt die Frage, was sie denn dann wohl irgendwann einmal nach dem Sohnemann benennen werden, einen Busbahnhof?!

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