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November 17, 2012

Springflut

So dramatisch sich das Wort anhört, so vergleichsweise harmlos ist ja eine Springflut im Vergleich zu einer Sturmflut. Dennoch konnte sich Sonja, die regelmässig die Gezeiten und die damit verbundenen Veränderungen in Flora und Fauna beobachtet, diesem Phänomen nicht entziehen. (Ja, sie hat sogar eine iPhone app dafür.)

Heute (9:22 Uhr) und morgen (10:09 Uhr) werden mit fast fünf Metern die Höchstwasserstände erreicht, und dieses Mal fällt das Ereignis auf ein Wochenende und findet auch noch bei Tageslicht statt. Ein guter Grund für einen Morgenspaziergang!
Quelle: Tide Chart

Der Steg bei Normalflut
 Springflut - der Steg ist weg.
Nur wenige Minuten nach dem Gezeitenwechsel kann man (frau) den Steg zumindest wieder betreten (dank wasserfester Wanderstiefel).
Es wird noch etwa eine halbe Stunde dauern, bis auch die Wanderwege am Ende des Inlet wieder begehbar sind, also machen wir uns erst einmal in Richtung Pier auf.
An der feuchten Mauer kann man noch den Höchststand erkennen. Inzwischen ist der Pegel wieder um etwa 30 cm abgesunken, allerdings ist der Weg immer noch um einen halben Meter überflutet, und bestenfalls für eine Kneippkur geeignet.
Auf dem Rückweg fängt es (natürlich) an zu regnen, und der Gedanken an eine Tasse Tee vor dem Kamin treibt uns schnellen Schrittes wieder nach Hause.
Die Vogelwelt fand dies wohl genauso interessant wie wir, denn so viele Enten, Kanadagänse und anderes Flattervieh wie heute haben wir lange nicht gesehen.

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