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June 05, 2017

Surreale Bilder aus Alberta

Nordwestlich von Alberta, nicht weit weg von Calgary, gab es am 2. Juni 2017 einen Tornado.




Passiert ist dankenswerterweise nicht viel, und wie seinerzeit beim Erdbeben vor Vancouver, wurde in den sozialen und ausländischen Medien schon darüber berichtet, lange bevor die kanadischen Behörden und Nachrichtensender  "wach" wurden.

August 07, 2015

Augustschnee

Während wir im Schwarzwald bei fast 40°C (gefühlten 50°C) schwitzen, sieht es in unserer ehemaligen Heimat Alberta so aus:


Mit freundlicher Genehmigung von einem Schwarzwälder in Alberta 
Gerd Zumkeller von der Crusty Bread Farm, Olds

March 22, 2015

Das Wetter im Osten Kanadas

Montreal Wetter

Wie bitte? Möglicherweise Rekord verdächtige Kältewelle an diesem Wochenende? Na super! Und dabei wollte Sonjas Freund David heute eigentlich das Motorrad abholen fahren... Das war wohl nix!

Source: Montreal Webcam
Source: Quebec City Webcam

Wir vertreiben uns statt dessen schon einmal die Zeit mit einer Shopping-Orgie für das Bike: David hat bereits ein paar "Kleinigkeiten" besorgt:

  • Stromanschluss-Buchsen zum Aufladen der Elektronik
  • RAM Halterungen zur Befestigung der Elektronik am Lenker
  • Stebel Zweiton-Hupe (für die tauben Dosen-Fahrer) mit 139dB

Weiterhin haben wir auf unserer Einkaufsliste:
  • Windschutzscheibe
  • Heizgriffe
  • Motorschutzbügel
  • Satteltaschen
  • Zusatzlicht(er)
  • und eine große Inspektion mit Reifenwechsel

Vorfreude ist ja die schönste Freude, oder so sagt man...

So, und versichert ist das Mopped nun schon mal per 28. März 2015 zum "Rentner-Tarif", wie David es nennt.

April 07, 2013

Während es in Port Moody regnet...

...ist in White Rock mal wieder bestes Wetter, zumindest trocken und zeitweilig sogar sonnig. Was so ein paar km (35) ausmachen können... 

Sonja macht sich auf, ihre Freunde Cliff und Anna zu besuchen, nicht nur um dem Regen zu entfliehen, sondern auch um mal wieder Rezepte auszutauschen. Anna ist nämlich eine begnadete Köchin und eine leidenschaftliche Verfechterin gesunder (vegan, raw, vegetarisch) Küche.
Die Sonne lockt uns nach draußen, und aus einem kleinen Spaziergang wird irgendwie ein acht km Trip, mit wunderschönen Aussichten. Hier lässt es sich aushalten.
Unvermeidlich auch hier... Güterzüge, und trotzdem gilt Eigentum so dicht am Wasser als kaum bezahlbar.
Der Zugführer hat seinen Spass mit dem Signalhorn, und trotz der Geräuschkulissse springen ihm immer noch dusselige Fußgänger vor den Zugwagen. Ein Wunder, dass hier noch niemand ernsthaft verletzt wurde.
Das Pier wird gerade überholt und ist im Moment leider nicht vollständig begehbar.
Der weiße Stein links unten ist der White Rock und Namensgeber des Städtchens. Natürlich gibt es auch Film-Trivia zum Ort: Hier wurden Szenen zu den TV Serien X-Files and Psych gedreht.
Plötzlich schlägt das Wetter um, es weht ein böiger kalter Wind und der Himmel zieht sich zu. Eine halbe Stunde später hat uns der Regen auch hier erreicht. Nur gut, dass wir die Zeit für diesen schönen Spaziergang genutzt haben.

March 31, 2013

Frühlingsgefühle

Durch das traumhafte Wetter herausgelockt, sind wir, wie so oft, wieder einmal 'raus zu unserem 'Urlaubsort' Steveston gefahren, diesmal, um uns eine frühlingshafte Meeresbrise um die Nase wehen zu lassen. Im Garry Point Park beobachteten wir das Treiben der Drachenflieger.
Besonders interessant waren drei Kites, die im Synchronflug präzise hintereinander her verschiedene Figuren und Loops flogen.
 Hier sehen wir deren Dirigenten bei der Arbeit.
Der Kuno Japanese Garden läd zum Verweilen ein. Der Garten wurde in 1988 zur Erinnerung an 100 Jahre Immigration von japanischen Fischern und Fischfabrikarbeitern nach BC eingeweiht. Etwa 5,000 Japaner zogen wegen der Arbeit hierhin, und viele blieben und prägten Kultur und Arbeitsleben. 
Die Luft ist zum Anbeißen lecker heute und bietet eine klare Sicht. Mount Baker thront herrschaftlich über dem Lower Mainland und ist zur Abwechlsung mal nicht benebelt.
Es herrscht Ebbe. Die Arbeit der Fischer ist bereits getan, die Boote vertäut und die Waren verkauft. Trotz aller technischer Hilfsmittel gehört für uns dieser Beruf immer noch zu einem der härtesten. Da können wir Schreibtischtäter gar nicht mithalten.
 Liebes Deutschland, und SO sieht Frühling aus. 
 Nur für den Fall, dass Ihr es vergessen haben solltet...
Frohe Ostern aus Kanada!

March 25, 2013

Queen Elisabeth Park

Irgendwie war der gestrige Tag mit "running errands", also Besorgungen, ausgefüllt und plötzlich herum, ohne dass wir einen richtigen Ausflug gemacht hatten.
Unter anderem hatten wir einen Beratungstermin bei unserer Hausbank. Ja, am Samstag! Wir sind mächtig verwöhnt von den Öffnungszeiten von Versicherungen, Banken etc. und fragen uns, ob es inzwischen auch in Deutschland Service-Dienstleister gibt, die dann zur Verfügung stehen, wenn ihre Kunden frei haben...

Heute waren wir dann im Queen Elizabeth Park, in der Hoffnung, ein wenig vom Frühlingsanfang mitzubekommen. Aber irgendwie klappt das dieses Jahr nicht so richtig. Die Gärten liegen immer noch brach.
Wir schlenderten etwas herum und genossen die Aussichten über die Stadt, doch fehlten uns ein paar farbenfrohe Punkte in der Landschaft.
Wenigstens waren die Temperaturen frühlingshaft und man konnte durchaus draussen sitzen, wenn man wollte. Wir dann fuhren noch 'raus nach Kits für einen veganen Gesundheits-Smoothie bei Sejuiced und folgten am Abend der Einladung von Sonja's Chef ins noble The Boathouse.

March 21, 2013

Kann es sein...?

Heute kam die Rückfahrt von der Arbeit einem kleinen Slalom gleich, denn es mussten umgefallene Schilder, Mülltonnen oder abgebrochene Äste umfahren werden.

Der Wind fegt um das Haus und der Regen prasselt gegen die Scheibe. Dabei stand heute eigentlich ein Gesundheitsspaziergang auf dem Plan, aber man (frau) will ja nicht gleich dabei erschlagen werden. Das Walking fällt also flach.

Die Aussichten für die nächsten Tage sehen allerdings vielversprechend aus... mal sehen ob die Wetter-'Schätzer' recht behalten werden. 

March 10, 2013

Ein Wiedersehen in Seattle

Unsere Freundin Andrea war auf einer Tagung in Seattle und brachte ihren Gatten Guido im Schlepptau mit, der die Stadt noch nicht kannte. Somit bot sich eine gute Gelegenheit, die beiden mal wieder persönlich zu treffen. Die letzte Begegnung war ja schon wieder fast ein Jahr her.

Donnerstag nachmittag fuhren wir also nach Süden und trafen uns bei hervorragendem Essen im Bahn Thai, welches nur einen Block von unserem schicken Hotel The Maxwell entfernt lag.
Am Freitag hatten wir, wie auf Bestellung, fantastisches Wetter. Es war fast windstill mit strahlend blauem Himmel und Sonne ohne Ende. Diese Zeit mussten wir einfach draußen verbringen. Nach einem gesunden Frühstück im Cafe Bella erkundeten wir, angezogen von den tollen Farbspielen das EMP Museum an der Space Needle. 
Danach liefen wir hinunter zum Ozean und flanierten am Wasser entlang. Inzwischen war es so warm geworden, dass wir uns aus unseren Jacken schälen konnten.
Ein Muss ist in Seattle immer der Pike Place. Wegen massiver Bauarbeiten war es dort leider recht ungemütlich. Dennoch, die Kaffeepause im ersten Starbucks Cafe ließen wir uns nicht nehmen.
Und weiter ging es dann durch die sonnendurchflutete Stadt, bis wir uns die Füße platt gelaufen hatten. Das Highlight war das Abendessen im Serafina, dem wahrscheinlich besten italienischem Restaurant der pazifischen Westküste. Es war köstlich.

Samstag gabelten wir die beiden Kalifornier an ihrem Hotel auf und fuhren ein wenig durch das Hinterland von Seattle Richtung Mount Rainier. Wieder wurden wir von grandiosem Wetter begleitet. 
 Es hatte noch gegen Mittag immer noch Bodenfrost.
 Diese Brücke würde nach deutschem Standard als unpassierbar gelten.
Wir fuhren nicht nur darüber, wir wagten uns sogar zu Fuß auf diese Konstruktion, welche durch vorbei fahrende Fahrzeuge mächtig anfing zu vibrieren. Uns war etwas mulmig dabei.
 Der Blick hinab in die Schlucht des Carbon River
Am Fluss
Da Guido's Rückflug für den Nachmittag gebucht war, war unsere Ausflugszeit zwar begrenzt, aber wir haben dennoch eine monumentale Aussicht auf den Berg genießen können, bevor wir Guido dann am Flughafen und Andrea wieder an ihrem Downtown Hotel absetzen mussten. 
 Überwältigende Panoramabilder
Danach fuhren wir wieder Richtung Kanada und kamen dank Nexus-Karte bereits drei Stunden später zu Hause an. Was für ein schöner Tag mit Freunden.

March 03, 2013

Die Ruhe nach dem Sturm


Als dann der Sturm vorbei war, wurden wir mit allerschönstem Spätwinter-Sonnenschein belohnt! Keine Frage, dass wir unser Inlet wieder einmal unsicher machen mussten, um das fantastische Licht zu geniessen! Und wir waren selbstverständlich nicht die einzigen: sobald die Sonne heraus kommt, kommen auch die Bewohner von Port Moody aus ihren Höhlen und bevölkern die Spazierwege rund um die Bucht. Viele bekannte Gesichter, einige unbekannte, aber immer ein freundliches "Hallo", oder wenigstens ein Nicken...