A bit over a month to go until I leave for Porto in Portugal, the starting point I have chosen for my pilgrimage on the Caminho Portuguese.
Meanwhile the virus panic (not the virus itself) has arrived also in our little village in the Black Forest. Events are being postponed or cancelled, employees returning from Northern Italy are being grounded, and worried citizens begin panic buying, leaving supermarket shelves empty in order to stock up on certain bread-and-butter supplies.
Sorry, sold out. - Ausverkauft.
With case numbers in Germany on the rise a certain concern might be in order. I certainly won't travel if I got the virus, so I won't be actively participating in spreading it further. But how big a risk is catching the virus? I honestly don't know. We avoid big crowds by nature, but others don't. We can opt for home-office, when sick, others can't or won't. We weren't even close to any of the viral hot spots, but colleagues, neighbours or friends might have been, or maybe the supermarket cashier. Ryanair might cancel the flight due to lack of passengers. And the Portuguese border officials might refuse letting me enter the country.
OK, taking a step back and a deep breath here. Did I ever not ride / drive to work because of the risks of a looming traffic accident? So let's not panic. By the way the plane could crash, or I could have a car accident on my way to the airport. Or the sky will fall...
However, we will not start squirreling aside pasta, toilet paper or canned food, and I prefer to look forward to my pilgrimage. Que será, será.
Actually, there are so many bad things happening on this planet right now: wars, world hunger, climate change, the right wing movement and now a pandemic. And I worry if my vacations trip will pan out as planned? Shame on me.
Es ist noch etwa einen Monat hin bis zu meiner Abreise nach Porto in Portugal, meinem gewählten Startpunkt für den Caminho Portugues. Inzwischen hat die Panik vor dem Virus (nicht das Virus selbst) auch unser kleines Schwarzwald-Dorf erreicht. Veranstaltungen werden verschoben oder abgesagt, Arbeitgeber erteilen Hausarrest für Italien-Urlauber und überbesorgte Bürger hinterlassen leere Regale bestimmter Verbrauchsgüter des täglichen Lebensbedarfs in den Supermärkten.
Angesichts der steigenden Zahlen der Corona-Infektionen in Deutschland mache ich mir inzwischen aber schon ein paar Gedanken: Jedenfalls werde ich bestimmt nicht reisen, wenn mich der Virus erst einmal erwischt hat, damit ich es wenigstens nicht weiter verbreiten kann. Aber wie groß ist das Ansteckungsrisiko? Ich weiß es wirklich nicht. Wir haben schon immer Massenansammlungen vermieden, andere tun das nicht. Wir können von zuhause arbeiten, andere können oder wollen das nicht. Auch waren wir nicht einmal in der Nähe der Risikogebiete, aber Kollegen, Nachbarn oder Freunde könnten dort gewesen sein, oder auch die Kassiererin an der Supermarktkasse. Vielleicht annuliert Ryanair den Flug, weil die Passagiere fehlen oder die portugiesischen Grenzbeamten verweigern mir die Einreise ins Land.
Nochmal einen Schritt zurück und tief durchatmen. Auch bei der täglichen Fahrt im Auto setze ich mich täglich einem erhöhten Risiko aus, aber bleibe ich deswegen zuhause? Also nicht gleich in Panik geraten! Überdies könnte ja auch das Flugzeug abstürzen oder man bereits auf dem Weg zum Flughafen in einen Verkehrsunfall verwickelt werden. Oder der Himmel fällt einem auf den Kopf…
Jedenfalls fangen wir nicht damit an, Nudeln, Klopapier oder Doseneintopf zu hamstern, und ich ziehe es weiterhin vor, mich auf meinen bevorstehenden Pilgerweg zu freuen. Que será, será.
Gerade jetzt passieren auf dieser Welt wieder sehr viel schlimmere Dinge. Kriege, Hunger, der Klimawandel, der Rechtsextremismus und nun die Pandemie. Und ich frage mich, ob meine Urlaubsreise wie geplant stattfinden kann. Dafür schäme ich mich gerade zutiefst.
Update: Pertinent sources and social media report shutdown and closure of hostels and hotels, pilgrim's offices and restaurants. Even the cathedral in Santiago de Compostela has been closed to the public. Pilgrims are currently returning in flocks to their home countries. The Camino doesn't go away, I am going to wait this out and cancel my bookings. In times like these one has to act responsible for themselves and others. Keep well, my friends.
Aktualisierung: Einschlägige Quellen und auf den Kanälen der sozialen Medien wird von Hotel- und Herbergsschließungen berichtet. Die Pilgerbüros und Restaurants sind oder werden ebenfalls geschlossen. Sogar die Kathedrale in Santiago de Compostela ist inzwischen für die Öffentlichkeit gesperrt, und Pilger machen sich in Scharen auf die Heimreise. Der Camino läuft ja nicht weg. Ich sitze das aus und storniere meine Buchungen. In solchen Zeiten muss man für sich und andere verantwortlich handeln. Bleibt gesund, Ihr Lieben.



I love your attitude Sonja - living life to the full is what it's all about. Controlling the things we have influence over and shrugging our shoulders over the things we have no control over. You rock! Jennie is heading to the UK to see her sister in a few days and I must say that it does worry me whilst I look after the house and cats, even if the chances are slim. Looking forward to your reports very much!
ReplyDeleteThank you Geoff. Given the excessive media coverage one could get the impression that the end is near. I will watch travel advisory closely. If travel plans have to change... than be it. There will be other times...
DeleteNatürlich musst du dir Gedanken über deine Reise machen und zur Not deine Pläne umstellen. Das erfordert doch der gesunde Menschenverstand. Schliesslich will man die Alten, Kranken und Immungeschwächten nicht gefährden und bestimmt auch nicht das Virus selber verbreiten.
ReplyDeleteAchtsam sein ist doch wichtig, und dass du dich trotz allem auf deine Reise freust und hoffst, dass alles gut kommt, dafür brauchst du dich doch nicht zu schämen! Schämen müssen sich Menschen, die auf Panik machen oder die Gefahr kleinreden und sich nicht kümmern.
Genau das habe ich mir auch gedacht. Wir sind zwar selbst (noch) nicht betroffen, aber ja auch gegen Ansteckung nicht immuns. Warten wir's ab. Ansonsten werde ich halt im Herbst noch einmal einen Versuch starten... der Jakobsweg läuft mir ja nicht weg.
DeleteNun wurde dir die Entscheidung also leicht(er) gemacht, da überall alles runtergefahren wird. Auch hier! So werden wir wohl alle das Beste aus der Situation machen müssen und gut zueinander schauen. Dann wird die Sache umso schneller ausgestanden sein. Irgendwann heisst es für dich dann wieder: Vorfreude ist die schönste Freude...
DeleteWir werden nachher hoffentlich alles umso mehr wieder schätzen und geniessen.
Alles Gute für dich/euch.
LG Anita
Richtig, liebe Anita! Bei allem, was passiert, darf man nicht die Lebensfreude vergessen. Wir machen es uns heute abend gemütlich bei einem Dinner for two und einer Flasche italienischen Weines. LG Sonja
DeleteIf only more people thought like you Sonia! Unfortunately most are just sheep who follow the flock and can't think for themselves. Lets hope some sense is restored before it goes too far.
ReplyDeletePeople are what they are. I try to be the best I can be and hope for the best in others ;-)
Deleteeine gesunde Sorge ist berechtigt (deshalb eben Haendewaschen, Armbeuge zum niesen und husten nehmen etc), aber was inzwischen an vielen Orten abgeht (intenational gesehen) ist schon echt krass. Hier gibts auch keine Desinfektionsmittel oder Masken mehr, Klopapier wird auch massenhaft gekauft (WARUM????).
ReplyDeleteIch druecke die Daumen, dass Deiner Reise dennoch nichts entgegensteht im April.
Vielleicht kennen diese Leute Rezepte, wie man Klopapier schmackhaft zubereiten kann ;-)
DeleteUnd warum Nudeln und Mehl gehamstert wird, verstehe ich auch nicht, na gut... dann bleibt mehr Reis für uns ;-)
Ich sehe, du trägst dich mit ähnlichen Gedanken rum wie ich. In der aktuellen Lage vermeide ich vor allem das Reisen in vollen Zügen. Wenigstens darf ich noch mit ruhigem Gewissen Wanderungen in der freien Natur geniessen. Aber wir sind aktuell eher etwas in der Nähe unterwegs, lange Bahnreisen vermeiden wir.
ReplyDeleteMal sehen, wie sich das alles entwickelt, April ist natürlich nicht mehr weit. Da ist es mit unsere geplanten Ferien in Südfrankreich im September noch etwas weiter weg.
Liebe Grüsse aus der Schweiz vom Werner und Timi
Na, lieber Werner, wir haben das Glück, dass wir auch zuhause draußen sein können, ohne erst in öffentliche Verkehrsmittel steigen zu müssen. Wenn gar nichts geht, geht's halt in den Wald hinter dem Haus.
ReplyDeleteOnly a month to go! That is one of those hikes that I’ve heard a lot about but not a lot of detail.
ReplyDeleteOh well, not sure if it's going to happen. We live close to the French border, near to the region Alsace which has just been declared "off limits" due to the virus. We have many French colleagues...
DeleteTruly sad all the fear mongering and panic being spread by people....
ReplyDeleteNo longer just fear mongering, Dom. The virus is already knocking on our front door. We expect our region to be quarantined any day now.
DeleteI’ve been thinking of this thread and truly did I not mean to imply you were fear mongering, SonjaM! I was referring to the media’s over-hyping the threat.....
DeleteNo worries Dom, I didn't take offense. However, things have gotten serious. Kindergarden, schools and universities have meanwhile shut down. I have to work from home (to spread the company's risk, half of the staff has to). And all public life has been cancelled.
DeleteThanks SonjaM, things are going the same way here....schools haven’t shut down yet but scheduled Spring Breaks haven extended.
DeleteYou are so lucky to be out there, where no people are ;-)
DeleteTruth!
DeleteBack home, spring break has been extended, university students are being sent home to finish the semester via distance delivery. University faculty were given only a week to get their courses ready for remote delivery. Hmmm...
ReplyDeleteSame here. All to delay infection and try to keep infections manageable. It's not a matter of if but when the virus hits home.
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