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September 26, 2009

Fall and Fallen

Forever Autumn? In Alberta, not. If you are lucky, Fall will last a week or two.


Meanwhile I am still improving my riding skills with the Hawk on a 'closed course', while I use the scooter quite a bit for short trips to run errands or to do groceries. This storage room under the seat is just priceless for exactly these purposes.

Since my sister and her son came over for a visit, I didn't have much time to go out for a fun-ride. We drove around, and I enjoyed showing her the beauty of the country. We traveled to Banff, toured the Kananaskis and visited the Badlands, while the bikes were patiently waiting for another adventure. But today was a good day to to capture the fall colors before they would fade away, hence I took the SWing for a spin in the neighborhood.


I mastered the cross-winds, avoided some nasty potholes, and felt very confident with my driving skills. Too early, because after entering the parkade (where my bikes live), I failed to negotiate a right turn. I must have slipped on some dust covered oil or grease on the concrete, because suddenly the scooter went horizontal, and I found myself surfing the pavement. Since I was - again - fully geared up, I only got a few bruises where the protectors hit my knee and elbow, and my shoulder felt a little sore after trying to move the scooter into an upright position by myself.

Although I remembered the exercise from the training video, I couldn't manage to lift up the 250kg dead weight all by myself. The Swing was plain flat on the ground and I definitely needed a second pair of hands. Those came in the form of an elderly cager who came to my rescue. It turned out he was an old biker himself, and he only found encouraging words for me. Finally I duck-walked the bike to my parking lot and checked the damage. I got lucky. Just a few scratches on the fairing and the mirror, actually nothing was seriously damaged, except for my pride.

Gefühlter Tag: Freitag, der 13.

Es verspricht an sich ein schöner Herbsttag mit milden Temperaturen zu werden. Also sattelt Sonja die Silverwing und macht sich auf nach Springbank Hills, um noch ein paar Herbstimpressionen einzufangen.

Der Scooter ist ein wenig seitenwindanfällig und die Strecke mit Schlaglöchern vermint, aber das hat frau im Griff. Nicht im Griff hatte sie allerdings einen (staubbedeckten) Ölfleck in der Tiefgarage, und so haben sowohl das Mopped, als auch Sonja eine unliebsame Begegnung mit dem Betonboden, und unser Scooter hat nach Roland's Umfaller vor ein paar Wochen nun seine zweite Narbe. Schon mal 250 kg wieder aufgehoben? Genau! Glücklicherweise kommt gerade ein älterer Herr vorbei, der beim Aufrichten des Zweirades behilftlich ist.

Am Nachmittag geht es noch ein letztes Mal für die Saison auf den Glenmore Stausee. Das Wasser ist unruhig, aber wir managen die Wellen und werden mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt.

Nicht gerechnet haben wir jedoch damit, dass Jane beim Verlassen des Bootes am Dock nicht nur das Kanu, sondern auch sich selbst versenken würde. Auch hier spielt wieder ein älterer Herr den Retter in der Not. Er sprintet sofort herbei und hilft beim Bergen von Frau und Boot, während am Ende des Docks ein paar junge Leute sich darauf beschränken, herumzustehen und zuzuschauen.

Was für ein seltsames Ende der Motorrad- und Paddelsaison. Wenigstens verlaufen dank korrekter Sicherheitskleidung beide Vorfälle glimpflich, verletzt ist nur unser Stolz. Aus Gründen der Diskretion existieren verständlicherweise weder von dem Umfall noch von dem Reinfall irgendwelche Beweisfotos.

September 25, 2009

Marathon-Sitzung

Um 10 Uhr das erste Gespräch: Im Rahmen des Interviews für den Business Analysten wird der Recruiterin klar, dass Sonja viel mehr 'drauf' hat, als für den Job gebraucht wird. Sie überzieht den Zeitrahmen mächtig und möchte, dass sie zwecks Eignung für andere Positionen in der kommenden Woche doch mal mit einem Fachbereitsleiter sprechen soll. Interessant ist, dass sich das Telekom-Unternehmen gerade in der Restrukturierung befindet, denn die Beschaffung soll zentralisiert werden. Der Sitz der neuen Einkaufszentrale wird dann allerdings Vancouver sein. Das zweite Interview ist jedenfalls für nächste Woche geplant.

Um 13 Uhr das zweite Gespräch: Die HR Managerin sagt Sonja zwar direkt, dass sie sie nicht für 'senior' genug hält, um für den Direktionsposten in Frage zu kommen, aber dass sie sie wegen potentieller anderer Besetzungsmöglichkeiten screenen wollte. Das besagte Unternehmen der Öl- und Gasindustrie ist nämlich kräftig dabei, zu expandieren und zu akquirieren und benötigt in der nahen Zukunft Verstärkung im Einkauf.

Um 15 Uhr das dritte Gespräch: Ganz unerwartet ruft Sonja's letzter Arbeitgeber an, um anzufragen, ob sie für ein Spezialprojekt (Standardisierung von Einkaufsprozessen und Konsolidierung von Daten) bei einem Klienten mitmachen möchte. Es handelt sich zwar nur um ein zeitlich begrenztes Projekt, allerdings mit Verlängerungspotential, und es ist auch nur eine Kontraktposition, aber würde ziemlich gut bezahlt. Kommende Woche soll sie dazu mehr erfahren.

Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag mit viel positivem Feedback, das tut Sonja's angekratzten Ego mal ganz gut.