Freedom to create, spirit to achieve.
Freiheit zu schaffen, Geist zu erreichen. Oder so. Häh?
Dazu ein pathetisches (cheezy and greasy) Video und eine noch üblere Website. Das Ganze hat den Steuerzahler 25 Mio Dollar gekostet. The Albertans are not amused, wie die Kommentare unter dem Globe and Mail Artikel belegen...
Als besonders irritierend wurde dieses Bild empfunden, welches ganz schnell wieder aus der Kampagne entfernt wurde:
An sich doch nett, oder? Nur zeigt der Hintergrund einen Strand in England, aufgenommen in der Nähe von Bamburgh in Northumberland... ah ja! Häh? Sind die Rockies, das Kananaskis, die Praries, die Badlands, Banff, Lake Louise, Waterton, Stampede nicht mehr gut genug? Ok, Alberta hat keinen Strand an sich, da land-locked, aber deswegen muss man doch keinen Strand (und schon gar keinen aus England) herbei"lügen".Aber es zeigt, dass es wohl sehr schwer ist, eine Werbeaktion über ein Alberta zu machen, das in einer Identitätskrise steckt und mit der negativen Publicity durch die Ölsandförderung zu kämpfen hat. Diese "Persil"-Kampagne ist darauf ausgelegt, die Probleme von Trinkwasserverschwendung, Umweltverschmutzung und -zerstörung, von giftigen Rückständen, Tiersterben, CO2 Ausstoss bis hin zu erhöhtem Krebsrisiken einfach zu ignorieren. Schade, das Budget hätte vielleicht besser für Aufräumarbeiten im Norden und zum Umweltschutz verwendet werden sollen. Dazu ein kleines Low-Budget You-Tube Video, das zeigt: Alberta cares!
Solange die Provinz und ihr produzierendes Gewerbe Junkies fossiler Brennstoffe bleiben, wird man hier jedenfalls weder "freedom to create" noch "spirit to achieve" antreffen.
Auf der Blog Seite der Regierung hat man sich inzwischen wenigstens für die Verwendung des Strand-Fotos entschuldigt. Das Motto: Alberta, we screwed up. (Wir haben's verbockt.).
Unser Vorschlag lautet: ALBERTA. Rich by Nature. Das wäre doch ein Slogan, mit dem sich die Province identifizieren könnte.
No comments:
Post a Comment