In variation of an old Honda commercial I'd say: You meet the nicest people on a motorcycle. And I certainly had the pleasure of meeting a great, multi-facetted bunch of riders, scooterists, travellers, of all age brackets, and from various walks of life, either virtually or in the real world, and some of them became good friends. So I'd like to take the opportunity to thank you all for your kind words, your friendship and for tagging along on this journey.
Since, life's situation has shifted, and so have priorities. At first I didn't take too well on moving from Canada to Germany in 2013, and for quite some time I wasn't my usual self. Oh, did I crave for the lonely highways, the unlimited horizons, the vastness and the gorgeous sceneries. I missed my friends overseas, my job and my colleagues, I missed the easy going and easy living that for me was life in Canada. And still missing all of this. Looking back in summary it seems that I suffered from typical first world problems, however, back in Europe my motorcycle enthusiasm began to deflate slowly but steadily.
I tried to compensate, joined a local Harley club, and went on some really awesome road trips. A couple of them were organised by Gary, a fellow blogger from the UK, some of them were on scooters with my better half, and some were solo rides on my Harley Davidson. (My European moto journeys)
In 2015 I had the opportunity to return to my adopted homeland, in order to spend a two-wheeled vacation in the Canadian Maritimes. David, my friend from then Montreal (now Toronto) supported me in making this dream come true by co-owning a bike. You can read all about the trip and how it came to pass here. I was happy while it lasted, and going back to Germany weighted even heavier on my shoulders. Riding around the block on my Sportster (even though the 'block' is no less the Black Forest) had somehow lost its appeal. Too familiar the surroundings, too heavy the bike, too much hassle for those single-lane back roads. This was when exploration on my Vespa took over. Scooter riding became my new passion and outlet, while the Harley was grounded, sitting in the shed, gathering cobwebs.
Also, other means of transportation became prevalent: I picked up cycling (which I used to hate), and we went traveling in a rented camper van. Already close to the finishing line on the road back to happiness and satisfaction, life decided to throw me a curve ball. While my mental healing process was on a good track forward, my body decided to take a turn into the opposite direction.
Seven months and three hospital sojourns later it became clear that my motorcycle days might be over. Yes, I have been back on two wheels since, and I still occasionally commute by scooter, but I am currently neither capable nor confident enough to travel long distance on a heavy motorcycle. On the plus side I have learned to respect the things I can do during time of recovery. Walking has given me back my strength. Well, you might already have noticed that I get a kick out of hiking these days. The accomplishments of climbing a hill or walking long distance simply make me happy.
So to cut a long story short, it's been a longtime coming but I realise now that this blog can no longer be called or continued as a motorcycle blog. It will be just that: Yet another blog about someone having a good time, hiking, cycling, (perhaps) riding or traveling on four wheels, some fine day it may well be in our own camper van. Time will tell.
Stick with me if you like, and thanks again for following me so far and reading my ramblings.
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Als ich 2009 arbeitslos wurde, fing ich dieses Online-Tagebuch an, um meine Erfahrungen über den Wiedereinstieg in die motorisierte Zweirad-Welt zu dokumentieren, und ich bin froh, dass ich das getan habe.
In Abwandlung eines alten Honda-Werbespots würde ich sagen: Man trifft die nettesten Leute auf einem Motorrad. Tatsächlich hatte ich Gelegenheit und Vergnügen, eine großartige, facettenreiche Truppe von Mopped-FahrerInnen, RollerfahrerInnen, Reisenden aller Altersklassen und aus verschiedenen Lebensbereichen kennenzulernen, entweder virtuell oder in der realen Welt, und einige von ihnen wurden sogar gute Freunde. Deshalb möchte ich auch einmal die Gelegenheit nutzen, Euch allen für Eure tollen Kommentare, Eure Freundschaft und für die virtuelle Begleitung auf meinen Reisen zu danken.
Seitdem hat sich meine Lebenssituation verändert und es wurden neue Prioritäten gesetzt. Anfangs kam ich nicht so gut mit dem Umzug von Kanada nach Deutschland im Jahr 2013 klar, und für einige Zeit war ich einfach nicht mein gewohntes Selbst. Oh, habe ich mich nach den einsamen Autobahnen, dem unendlich scheinenden Horizont, der Weite und den herrlichen Landschaften gesehnt. Ich vermisste meine Freunde in Übersee, meinen Job und meine KollegInnen, ich vermisste das lockere und einfache Leben, das mein Leben in Kanada war. Ich vermisse das alles immer noch. Rückblickend scheint es, dass ich in Wahrheit unter typischen Problemen der ersten Welt litt. Es war aber so, dass während dieser Zeit mein Motorrad-Enthusiasmus langsam, aber stetig abnahm.
Das versuchte ich damit zu kompensieren, dass ich mich einem lokalen Harley-Club anschloss und einige schöne Motorradreisen unternahm. Ein paar von den Trips wurden von Gary, einem Blogger aus Großbritannien, organisiert, ein paar von den Ausritten waren mit meiner besseren Hälfte auf Rollern, und einige waren Solo-Fahrten. Hier nachzulesen.
Im Jahr 2015 hatte ich die Gelegenheit, in meine Wahlheimat zurückzukehren, um einen Zweiradurlaub in den kanadischen Maritimes zu unternehmen. David, ein Freund aus Montreal (jetzt Toronto) hat mich dabei unterstützt, diesen Traum zu verwirklichen, indem wir gemeinsam ein Motorrad kauften, welches er zur Hälfte mitbesitzt. Hier kann man alles über die Reise und wie es dazu kam, nachlesen.
Ich war so glücklich, wieder in Kanada zu sein, und so fiel mir die Rückreise nach Deutschland sehr schwer. Danach unternahm ich weiterhin kleine Ausflüge auf meiner Sportster (der Schwarzwald war ja auch nicht so übel), aber irgendwie hatten diese Kurztrips ihre Anziehungskraft verloren. Zu bekannt die Gegend, zu unhandlich das Motorrad, zu viel Aufwand für diese einspurigen Nebenstraßen. Und so wurden die meisten Erkundungstrips künftig auf der Vespa fortgeführt. Das Rollerfahren wurde zu meiner neuen Leidenschaft, während die Harley untätig im Schuppen saß und Spinnweben ansetzte.
Zudem begann ich, mich mehr für andere Verkehrsmittel zu interessieren: Ich fing wieder mit dem Fahrradfahren an (was ich früher gar nicht mochte) und wir machten Urlaub im Leih-Wohnmobil. Während sich nun Seele und Herz so langsam erholten und ich auf einem guten Weg war, wieder glücklich und zufrieden mit dem zu sein, was sich mir bot, beschloss mein Körper, in die gegengesetzte Richtung zu gehen.
Sieben Monate und drei Krankenhausaufenthalte später wurde mir klar, dass meine Motorradtage vorbei sein könnten. Ja, ich bin seitdem immer mal wieder auf zwei Rädern unterwegs, pendle immer noch gelegentlich mit dem Roller, aber ich bin derzeit weder fähig noch zuversichtlich genug, lange Strecken auf einem schweren Motorrad zu fahren. Aber während meiner Zeit der Genesung habe ich gelernt, zu respektieren, was ich noch kann. Das Wandern hat mir meine Stärke zurückgegeben und es macht mich glücklich, wenn ich mal wieder einen Hügel erklommen oder eine lange Strecke geschafft habe.
Kurz gesagt, es ist höchste Zeit zuzugeben, dass dieser Blog nicht länger als Motorrad-Blog weitergeführt werden kann. Es wird einfach so sein: Ein persönlicher Blog darüber, wie man eine gute Zeit verbringt, über das Wandern, das Radfahren, (vielleicht) das Motorradfahren oder das Reisen auf vier Rädern, und eines Tages könnte dieses auch in unserem eigenen Wohnmobil sein. Wir werden sehen, was geht.
Jedenfalls würde ich mich darüber freuen, wenn Ihr (trotzdem) Lust habt, dabei zu bleiben und sage Dankeschön dafür, dass Ihr mich bis hierhin begleitet habt.