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November 04, 2017

The times are a changin', and so's the Blog - Die Zeiten ändern sich... und darum auch der Blog

Calgary, back in 2009: While between jobs I started this online diary in order to document my experiences while getting back into motorised two-wheeling, and I am glad I did.

In variation of an old Honda commercial I'd say: You meet the nicest people on a motorcycle. And I certainly had the pleasure of meeting a great, multi-facetted bunch of riders, scooterists, travellers, of all age brackets, and from various walks of life, either virtually or in the real world, and some of them became good friends. So I'd like to take the opportunity to thank you all for your kind words, your friendship and for tagging along on this journey.

Since, life's situation has shifted, and so have priorities. At first I didn't take too well on moving from Canada to Germany in 2013, and for quite some time I wasn't my usual self. Oh, did I crave for the lonely highways, the unlimited horizons, the vastness and the gorgeous sceneries. I missed my friends overseas, my job and my colleagues, I missed the easy going and easy living that for me was life in Canada. And still missing all of this. Looking back in summary it seems that I suffered from typical first world problems, however, back in Europe my motorcycle enthusiasm began to deflate slowly but steadily.

I tried to compensate, joined a local Harley club, and went on some really awesome road trips. A couple of them were organised by Gary, a fellow blogger from the UK, some of them were on scooters with my better half, and some were solo rides on my Harley Davidson. (My European moto journeys)

In 2015 I had the opportunity to return to my adopted homeland, in order to spend a two-wheeled vacation in the Canadian Maritimes. David, my friend from then Montreal (now Toronto) supported me in making this dream come true by co-owning a bike. You can read all about the trip and how it came to pass here. I was happy while it lasted, and going back to Germany weighted even heavier on my shoulders. Riding around the block on my Sportster (even though the 'block' is no less the Black Forest) had somehow lost its appeal. Too familiar the surroundings, too heavy the bike, too much hassle for those single-lane back roads. This was when exploration on my Vespa took over. Scooter riding became my new passion and outlet, while the Harley was grounded, sitting in the shed, gathering cobwebs.

Also, other means of transportation became prevalent: I picked up cycling (which I used to hate), and we went traveling in a rented camper van. Already close to the finishing line on the road back to happiness and satisfaction, life decided to throw me a curve ball. While my mental healing process was on a good track forward, my body decided to take a turn into the opposite direction.

Seven months and three hospital sojourns later it became clear that my motorcycle days might be over. Yes, I have been back on two wheels since, and I still occasionally commute by scooter, but I am currently neither capable nor confident enough to travel long distance on a heavy motorcycle. On the plus side I have learned to respect the things I can do during time of recovery. Walking has given me back my strength. Well, you might already have noticed that I get a kick out of hiking these days. The accomplishments of climbing a hill or walking long distance simply make me happy.

So to cut a long story short, it's been a longtime coming but I realise now that this blog can no longer be called or continued as a motorcycle blog. It will be just that: Yet another blog about someone having a good time, hiking, cycling, (perhaps) riding or traveling on four wheels, some fine day it may well be in our own camper van. Time will tell.

Stick with me if you like, and thanks again for following me so far and reading my ramblings.

***

Als ich 2009 arbeitslos wurde, fing ich dieses Online-Tagebuch an, um meine Erfahrungen über den Wiedereinstieg in die motorisierte Zweirad-Welt zu dokumentieren, und ich bin froh, dass ich das getan habe.

In Abwandlung eines alten Honda-Werbespots würde ich sagen: Man trifft die nettesten Leute auf einem Motorrad. Tatsächlich hatte ich Gelegenheit und Vergnügen, eine großartige, facettenreiche Truppe von Mopped-FahrerInnen, RollerfahrerInnen, Reisenden aller Altersklassen und aus verschiedenen Lebensbereichen kennenzulernen, entweder virtuell oder in der realen Welt, und einige von ihnen wurden sogar gute Freunde. Deshalb möchte ich auch einmal die Gelegenheit nutzen, Euch allen für Eure tollen Kommentare, Eure Freundschaft und für die virtuelle Begleitung auf meinen Reisen zu danken.

Seitdem hat sich meine Lebenssituation verändert und es wurden neue Prioritäten gesetzt. Anfangs kam ich nicht so gut mit dem Umzug von Kanada nach Deutschland im Jahr 2013 klar, und für einige Zeit war ich einfach nicht mein gewohntes Selbst. Oh, habe ich mich nach den einsamen Autobahnen, dem unendlich scheinenden Horizont, der Weite und den herrlichen Landschaften gesehnt. Ich vermisste meine Freunde in Übersee, meinen Job und meine KollegInnen, ich vermisste das lockere und einfache Leben, das mein Leben in Kanada war. Ich vermisse das alles immer noch. Rückblickend scheint es, dass ich in Wahrheit unter typischen Problemen der ersten Welt litt. Es war aber so, dass während dieser Zeit mein Motorrad-Enthusiasmus langsam, aber stetig abnahm.

Das versuchte ich damit zu kompensieren, dass ich mich einem lokalen Harley-Club anschloss und einige schöne Motorradreisen unternahm. Ein paar von den Trips wurden von Gary, einem Blogger aus Großbritannien, organisiert, ein paar von den Ausritten waren mit meiner besseren Hälfte auf Rollern, und einige waren Solo-Fahrten. Hier nachzulesen.

Im Jahr 2015 hatte ich die Gelegenheit, in meine Wahlheimat zurückzukehren, um einen Zweiradurlaub in den kanadischen Maritimes zu unternehmen. David, ein Freund aus Montreal (jetzt Toronto) hat mich dabei unterstützt, diesen Traum zu verwirklichen, indem wir gemeinsam ein Motorrad kauften, welches er zur Hälfte mitbesitzt. Hier kann man alles über die Reise und wie es dazu kam, nachlesen. 

Ich war so glücklich, wieder in Kanada zu sein, und so fiel mir die Rückreise nach Deutschland sehr schwer. Danach unternahm ich weiterhin kleine Ausflüge auf meiner Sportster (der Schwarzwald war ja auch nicht so übel), aber irgendwie hatten diese Kurztrips ihre Anziehungskraft verloren. Zu bekannt die Gegend, zu unhandlich das Motorrad, zu viel Aufwand für diese einspurigen Nebenstraßen. Und so wurden die meisten Erkundungstrips künftig auf der Vespa fortgeführt. Das Rollerfahren wurde zu meiner neuen Leidenschaft, während die Harley untätig im Schuppen saß und Spinnweben ansetzte.

Zudem begann ich, mich mehr für andere Verkehrsmittel zu interessieren: Ich fing wieder mit dem Fahrradfahren an (was ich früher gar nicht mochte) und wir machten Urlaub im Leih-Wohnmobil. Während sich nun Seele und Herz so langsam erholten und ich auf einem guten Weg war, wieder glücklich und zufrieden mit dem zu sein, was sich mir bot, beschloss mein Körper, in die gegengesetzte Richtung zu gehen. 

Sieben Monate und drei Krankenhausaufenthalte später wurde mir klar, dass meine Motorradtage vorbei sein könnten. Ja, ich bin seitdem immer mal wieder auf zwei Rädern unterwegs, pendle immer noch gelegentlich mit dem Roller, aber ich bin derzeit weder fähig noch zuversichtlich genug, lange Strecken auf einem schweren Motorrad zu fahren. Aber während meiner Zeit der Genesung habe ich gelernt, zu respektieren, was ich noch kann. Das Wandern hat mir meine Stärke zurückgegeben und es macht mich glücklich, wenn ich mal wieder einen Hügel erklommen oder eine lange Strecke geschafft habe.

Kurz gesagt, es ist höchste Zeit zuzugeben, dass dieser Blog nicht länger als Motorrad-Blog weitergeführt werden kann. Es wird einfach so sein: Ein persönlicher Blog darüber, wie man eine gute Zeit verbringt, über das Wandern, das Radfahren, (vielleicht) das Motorradfahren oder das Reisen auf vier Rädern, und eines Tages könnte dieses auch in unserem eigenen Wohnmobil sein. Wir werden sehen, was geht.

Jedenfalls würde ich mich darüber freuen, wenn Ihr (trotzdem) Lust habt, dabei zu bleiben und sage Dankeschön dafür, dass Ihr mich bis hierhin begleitet habt.

October 13, 2017

Austria (Where the kangaroos live. NOT!) - Ab nach Österreich!

Young summiteers
Austria - Australia, easily to confuse... Im Englischen immer wieder zur Verwirrung führend.

Long before marketed and billed as new-age agro-tourism, farm holidays in Austria were considered an affordable getaway for young families with kids.

Lange bevor Österreich für den neuzeitlichen Agro-Tourismus vermarktet wurde, war es ganz einfach eine günstige Ferienoption für junge Familien mit Kindern.

The hills are alive
School was out for summer, and mom had spent the whole day packing and preparing provisions for the long road trip south. The head of the family would come home from night shift and had a quick shut-eye. At break of dawn everyone got up and got ready for departure. Imagine spending the next ten hours penned up in a rickety Beetle (later Rabbit). The combination of confined space, boredom, traffic jams and heat (there was no AC back in the days) had tensions rising, now add the occasional upset tummy or fever and the pending doom of a vehicle breakdown to the mix... voila there's your recipe for the perfect family crisis. Ah yes, good times.

Am ersten Tag der Schulferien fing Mom an zu packen und Fresspakete für die lange Reise in den Süden vorzubereiten. Das Familienoberhaupt kam aus der Nachtschicht, legte sich kurz hin, und bei Sonnenaufgang saßen dann alle reisefertig im Auto. Man stelle sich vor, die nächsten zehn Stunden zusammengepfercht in einem klapprigen Käfer (später dann Golf) zu verbringen. Die Enge, die Langeweile, Staus und Hitze (es gab ja keine Klimaanlage) führten naturgemäß zu Spannungen, kam dann noch Unwohlsein, Fieber oder eine Autopanne hinzu, hatte man die schönste Familienkrise. Ach ja, das waren noch Zeiten.

Diva me
Notwithstanding we city brats really loved the farm life in Austria. We fed and milked the cows, played with calves and piglets, chased the barn cats, hitched a ride on the tractor and helped with the harvest (or pretended to do so). We jumped from haylofts, fell in cesspools, and swam in rivers and clear lakes. And while we little ones were kept busy over the day, our parents could also get their well deserved break. All earlier family feuds were gone and forgotten.

Wir Stadtkinder liebten das Landleben. Wir fütterten und melkten die Kühe, spielten mit Kälbern und Ferkeln, jagten die Hofkatzen, fuhren auf dem Traktor mit und halfen bei der Ernte (oder taten so, als ob). Wir sprangen vom Heuboden ins weiche Stroh, fielen in die Jauchegrube und badeten in Gletscherflüssen und klaren Bergseen. So waren wir lieben Kleinen den ganzen Tag beschäftigt und unsere Eltern kamen auch zu ihrer wohl verdienten Pause. Und die Familienkrise während der Fahrt war vorbei und vergessen.

Coming to the point of my story... during my adult life Austria had become a mere transit land to elsewhere. But with the rekindled desire to explore our neighbouring countries, I have started to do some research on Austria, or Österreich as the German speaking crowd calls it. Literally translated it means: Eastern Realm.

Um es kurz zu machen: Während meines Erwachsenendaseins wurde Österreich zu einem reinen Transitland nach Irgendwo. Doch nun, da mein Interesse an unseren Nachbarländern neu erwacht ist, möchte ich doch einmal mehr über das sogenannte Ost-Reich wissen.


Clichés and fun facts:
1. Austria lies right in the heart of Europe or so the native would claim.
2. It's Euro-Land, hence no currency conversion
3. The population speaks German, sort of.
4. They excel at hiking, mountain climbing and skiing, and usually suck at football.
5. They are born to waltz and yodel, and wear lederhosen or dirndl all the time.
6. It's the birthplace of the (Vienna) Schnitzel.
7. Famous for their coffee house culture and their exquisite baked goodies (Sacher cake anyone?)

It's the native country to Freud and Schrödinger's Cat, Zweig, Klimt and Hundertwasser, Strauss and Mozart, Schwarzenegger and Lauda, Sissi and Ötzi, Falco, the Trapp family and Conchita Wurst.





Klischees und Triviales:
1. Österreich liegt im Herzen Europas, sagt der Einheimische.
2. Es gibt keinen Geldumtausch, Österreich ist Euro-Land.
3. Die Bevölkerung spricht gewissermaßen Deutsch. 
4. Sie sind talentierte Wanderer, Bergsteiger und Skifahrer, aber meist lausige Fußballspieler.
5. Sie haben den Walzer und das Jodeln im Blut und laufen in Lederhosen und Dirndl herum.
6. Geburtsland des Wiener Schnitzels
7. Berühmt für Kaffeehauskultur und köstliche Backwaren (Sachertorte jemand?)

Außerdem kommen Freud und Schrödingers Katze, Zweig, Klimt und Hundertwasser, Strauss und Mozart, Schwarzenegger und Lauda, Sissi und Ötzi, Falco, die Trapp Familie und Conchita Wurst von hier.

September 22, 2016

Home is where the heart is


Or more precisely: Home is where the heart feels the most comfortable. Usually my heart is in its happy place when I am on the road, but many years (actually decades...) ago I left a piece of my heart in the dunes of Thy, an area which 2008 became Denmark's first national park.

Wo mein Herz ist, bin ich zuhause, oder besser: dort wo ich mich am wohlsten fühle, bin ich zuhause. Normalerweise bin ich am glücklichsten, wenn ich unterwegs bin, aber vor vielen Jahren (Jahrzehnten) blieb ein Stück meines Herzens in den Dünen von Thy, welcher 2008 Dänemarks erster Nationalpark werden sollte, hängen.


When I first visited that tiny fishing village Agger as a kid, the scenery just clicked. It was like falling in love for the first time, a feeling of "Yes, that's it. I want to live here when I am all grown up." Which never actually happened, as we all know. But I never stopped recalling the happy and carefree times me and my siblings had, roaming around unguarded from dawn till dusk. 

Schon als Kind rastete beim ersten Besuch in dem kleinen Fischerdorf Agger bei mir etwas ein. Es war irgendwie wie die erste große Liebe, alles passte, hier wollte ich mal leben, wenn ich groß bin. Was natürlich, wie wir heute wissen, niemals geschah, aber ich erinnerte mich immer wieder gern an die glücklichen Zeiten, die meine Geschwister und ich dort hatten, als wir dort von morgens bis abends unbeaufsichtigt herum stromern konnten.


Every day had a new adventure in store for us, we went beach combing, and explored remnants of the Atlantic Wall. We dared each other to long jump contests down the dunes. We took turns in finding out who could withstand the waves the longest, and who would stay dry the longest with the surf crashing against the spur dykes. The wilder, and the stormier the sea, the better, and the more interesting our flotsam collection would get. Well, you know, all kind of challenges, that only children can invent, who are used to go play outside.

Jeder Tag bot uns ein neues Abenteuer, wir gingen Standgut sammeln und erforschten die Überbleibsel des Atlantikwalls. Wir forderten uns gegenseitig zu Dünen-Weitsprüngen heraus. Abwechselnd gewann mal der eine oder die andere beim Wettbewerb des Am-längsten-in-den-Wellen-Stehenbleibens oder des Am-längsten-trocken-Bleibens-auf-der Buhne-bei-Sturm. Na, typische Wettbewerbe eben, wie sie sich nur Kinder ausdenken können, die noch das Draußen-Spielen gewohnt waren.

Mary, the fisherman's wife

I still marvel at the danish culture of welcoming towards German travellers today, given the fact that our grand parents hat nothing better to do than occupying this wonderful country plus leaving all these bunkers behind. To this day, these ugly concrete ruins are left as a reminder to decay, slowly eaten away by wind, sand and water. And that's a good thing.

Immer wieder wurde ich positiv überrascht von der Freundlichkeit der Einheimischen und habe mich gefragt, warum die Dänen gegenüber uns Deutschen so eine Willkommenskultur pflegen. Schließlich war es doch unsere Großeltern-Generation, die in das Land eingefallen war und dort nichts besseres zu tun hatte, als diese häßlichen Bunker zurück zu lassen. Bis heute stehen diese als Mahnmal in den Dünen und am Strand und zerfallen langsam, werden zerfressen von Wind, Sand und Meer. Und das ist auch gut so.


When we were little, we always found a way to climb on top using whatever flotsam was available: a rope, a branch of a tree, or a piece of a broken pallet serving as a ladder.

Als wir klein waren, war uns jedes Mittel recht, um auf das Dach der Bunker zu klettern. Wir nahmen, was immer an Strandgut greifbar war, ein Strick, Äste, eine kaputte Palette, alles konnte zu einer Leiter werden.


While hubby preferred to stay grounded, I needed to find out... and yes! I still got it. There I was on top of the roof! Getting down however, was a whole different story. I am no spring chicken anymore, so jumping from above was out of the question. At the end some careful sliding down on my bottom was involved. And before the question is raised: No, no limbs (or clothes) were harmed in the process.

Während der Gatte bevorzugt hatte, am Boden zu bleiben, wollte ich es nochmal wissen und tatsächlich, es ging noch, ich bin tatsächlich hier hinauf geklettert. Hinunter kommen war wieder eine andere Sache, ich bin ja schließlich nicht mehr die Jüngste, also ging es auf dem Hosenboden vorsichtig zurück in den Sand. Und bevor jemand die Frage stellt: Nein, weder Extremitäten noch Kleidung wurden bei dieser Aktion beschädigt.


Another trip back in time brought us to Agger Tange, a headland with an abundance of waterfowl, and today also part of the national park. The bicycle trails going through looked brand new to us, and we made good use of them while on location.

Ein anderer Ausflug ging hinaus nach Agger Tange, einer Landzunge und Teil des Naturreservats, in der man auch eine Menge Wasservögel beobachten kann. Es gehen einige neu angelegte Fahrradwege durch diese Region und wir machten rege Gebrauch davon.




I was maybe 12 or 13 years old, when I got my first driving lesson on a stick shift. I believe it was a VW Golf II back then, and it happened on this very dead end street. I was able to shift up into third gear, and back into first, and there was only one turn to master.

Ich war damals vielleicht 12 oder 13 Jahre alt, als ich meine ersten Fahrstunden auf einem Schaltwagen bekam. Ich glaube, es war ein VW Golf II und das ganze passierte auf dieser Sackgasse hier. Die Straße war lang genug, um bis in den dritten Gang und wieder zurück zu schalten, und es gab eine einzige Kurve zu managen.


Spur dykes serve as coastal preservation.  No. 72 is at 800m a pretty long one, though. From here you are able to spot another set of bunker ruins a few clicks away, this one comes with a former radar tower. By the way, none of the WWII ruins are actually fenced off, big chunks of broken concrete are lying on the ground, with pointy rusty metal pieces sticking out. No signs warn of the dangers, so the use of common sense is mandatory, when exploring.

Die Buhnen dienen dem Küstenschutz. Nr. 72 ist mit 800m so ziemlich die längste. Von hier aus sieht man in ein paar Kilometern Entfernung noch eine weitere Bunkeranlage mit einem Funkturm. Keiner dieser Ruinen aus dem zweiten Weltkrieg ist übrigens abgesperrt. Es liegen große Stücke abgebrochenen Betons herum und spitze, rostige Metallstücke ragen überall heraus. Es ist gefährlich, dort herum zu klettern, aber Warnschilder sucht man vergeblich. Man muss halt einfach seinen gesunden Menschenverstand benutzen.

an old pic from the 80's

Close to the harbour there was once a ship wreck stuck in the the Krik bay (Krik Vig) at the Limfjord. I found out that it had been removed end of the nineties. Currently a very similar one seems to be getting restored in the dry dock. I wonder if it might be the same...

In der Nähe des Hafens an der Krik Bucht am Limfjord gab es mal ein Schiffswrack, das wohl Ende der Neunziger entfernt wurde, wie ich heraus fand. Aber derzeit liegt ein sehr ähnliches Boot auf dem Trockendock. Ich frage mich, ob es eventuell doch dasselbe sein könnte...



In a way the village Agger hasn't changed much since, but still the same houses look different today, no longer resembling a run down fisher town, but neatly renovated, proper and clean. I noticed little things: the bakery serving the most delicious Wiener Bröd was gone. The little hole in the wall formerly selling sweets, liquorice and German magazines got replaced by a burger and hot dog joint (good burgers though as per hubby's judgement). The small hotel at the end of the road still seems to be the same, and the "greedy merchant", as we had dubbed the grocery store on main street due to its high prices has expanded, and now belongs a local cooperative.

Das Dorf Agger hat sich in all den Jahren nicht wirklich verändert, es stehen die gleichen Häuser dort wie damals, allerdings sehen sie heute anders aus, nicht mehr wie ein etwas herunter gekommenes Fischerdorf, präsentiert sich der Ort nun frisch renoviert, ordentlich und sauber. Ich bemerkte noch andere Kleinigkeiten. Der Bäcker, der damals das weltbeste Wienerbröd anbot, existiert nicht mehr und das kleine Strandbüdchen, dass uns seinerzeit Bonbons, Lakritze und deutsche Zeitschriften verkauft hatte, musste einem Würstchen- und Hamburger Imbiss weichen. Obwohl der Gatte bestätigen kann, dass der Hamburger sogar ganz gut war. Das Badehotel am Ende der Straße war noch da und der "gierige Kaufmann", wie wir den kleinen Einkaufsladen an der Hauptstraße damals wegen der hohen Preise nannten, hat ausgebaut und gehört heute einer lokalen Kooperative.



As kids we found that the black houses (De Sorte Huse), where the concrete blocks for the coastal preservation were casted, had an eerie feel to it. Even with the tourism slowly taking over town, these building still meant serious business back in the days. Certainly no playground, but curiosity took over, and we went there anyway, because the odd atmosphere made for good mystery and ghost stories.

Als Kinder trieben wir uns immer an den schwarzen Häusern (De Sorte Huse) herum. Dort wurden die Betonsteine gegossen, die für den Küstenschutz benötigt wurden. Irgendwie war die Atmosphäre dort seltsam. Während im Rest des Ortes der Tourismus vorherrschend war, wurde in diesen Gebäuden seinerzeit Schwerstarbeit geleistet. Sicherlich eher kein Spielplatz, aber unsere Neugier gewann Überhand und wir gingen immer wieder dorthin, auch weil dieser geheimnisvolle Ort uns zu den besten Geistergeschichten inspirierte.


Today, the site is presenting itself freshly restored, with a museum inside.
Heute sind die Gebäude restauriert und es befindet sich ein Museum darin.


Oh finally, still the real deal: a fisherman's house.
Und hier entdeckten wir dann doch nochmal ein echtes Fischerhaus.


Opposite to our campground in Krik Vig stood my dream house back then, overlooking the fjord, standing alone old, cowered and run down by all kinds of weather. I would have bought it if I ever had the chance but...

Gegenüber von unserem Campingplatz in Krik Vig stand einmal mein Traumhaus, etwas herunter gekommen, aber mit unverbaubarem Blick über den Fjord trotzte es dort geduckt und frei stehend Wind und Wetter. Wenn ich seinerzeit die Chance gehabt hätte, hätte ich es bestimmt gekauft, aber...

thirty years ago

... somebody other than me must have gotten the same idea. This is how it looks today:
... die Idee hatte dann wohl jemand anderes, denn so sieht es dort heute aus:

and today

Flade Sö

The beach has a wheelchair access today, which is really great for the handicapped as well as for families with strollers, or for people on bicycles. And there are sculptures by regional artists lined up along the (albeit quite silted up) promenade. Nice touch, indeed.

Heute ist der Zugang zum Strand Behinderten gerecht ausgebaut, was für die Betroffenen sicherlich genauso toll ist, wie auch für Familien mit Kinderwagen oder Leute auf Fahrrädern. Darüber hinaus stehen an der leider etwas versandeten Promenade - wie aufgereiht - verschiedene Steinskulpturen regionaler Künstler. Sehr schön.


Everything is in flow, and the only constant is change. But the one thing that for sure will never change is... the sunset over the ocean. Always the same but different every day.

Wie die Zeit vergeht, alles fließt, Veränderungen bleiben nicht aus. Die einzig unveränderliche Sache an diesem Ort wird wohl der Sonnenuntergang über dem Ozean bleiben. Immer derselbe, aber trotzdem anders jeden Tag.


What a great trip down memory lane that was. The place hasn't lost one bit of its magic attraction to me. I'll be back, I promise.

Was für eine wunderbare Reise in die Vergangenheit. Dieser Ort hat für mich nichts an Magie und Anziehung verloren. Ich komme wieder, versprochen.

December 30, 2015

Two-wheeled Memories of 2015


Countries, people, adventures... the spice of two-wheeled travels.
Länder, Menschen, Abenteuer... die Würze des Reisens auf zwei Rädern.

2015 blogger encounters/Begegnungen:
Guido (London, England)
Nikos (London, England)
El Diente (London, England)
Funny (Leverkusen, Germany)
V-Star Lady (Kingston, Canada)
Traveling with Gary (from Black Forest, Germany to Grimaud, France)
Redleg (Heidelberg, Germany)
Canajun (Ottawa, Canada)
David (Montreal, Canada)


Epic trips in 2015:

Life is good!