Der Winter hat uns weiterhin voll im Griff, und das macht sich mittlerweile auch im täglichen Strassenverkehr bemerkbar. Obwohl die Räumdienste angeblich 24 Stunden täglich die Strassen frei machen, finden wir bei der täglichen Fahrt zur und von der Arbeit ein einziges Chaos vor. Besonders die Wege, die stark von LKW’s frequentiert werden (also quasi alle), haben sich wegen des regelmässigen Anschmelzens durch Fahrzeug- und Abgaswärme und des direkten Wiederanfrierens in eine einzige Eisbahn verwandelt. Da können offensichtlich auch die Räumfahrzeuge nicht mehr gegen an kommen.
Gestern morgen hat unser Schutzengel mal wieder besonders auf uns aufgepasst, denn nur etwa zehn Meter vor uns konnte der Fahrer eines Pickup-Trucks (was sonst?) sein Fahrzeug nicht mehr kontrollieren und schleuderte von der linken Fahrspur über die mittlere auf die rechte und den ganzen Weg wieder zurück, um dann frontal gegen die Leitplanke zu knallen. Da hätten wir keine Chance gehabt, wenn wir nur ein bisschen weiter gewesen wären. Passiert ist ausser Blechschaden am Truck glücklicherweise nichts.
Und gestern abend haben wir fuer die 25 km vom Büro nach Hause 2 ¼ Stunden gebraucht. Alleine für die 7 km zu Sonjas Büro hat Roland schon 1 ¼ Stunden benötigt, danach ging es etwas besser
Der Verkehrsfunk für Süd-Calgary brachte es zwischenzeitlich auf 15 Unfallmeldungen. Wir haben die Theorie, dass die Calgarianer einfach zu viel bremsen. Das tun sie ja schon bei normalen Strassenverhältnissen (“Oh eine grüne Ampel?” BREMMMMS), aber auf diesen glatten Strassen kann jedes Bremsmanöver unkontrollierbar werden. Wir versuchen, so viel wie möglich mit Motor zu bremsen, das erhöht die Kontrollierbarkeit doch erheblich.
Unser Toyota Matrix fährt derweil tapfer durch das ganze Chaos und hat uns bislang wirklich nicht im Stich gelassen. Trotzdem würde es sich besser anfühlen, bei diesen Verkehrsverhältnissen mit Vierradantrieb, Traktionskontrolle und ABS ausgerüstet zu sein. Wahrscheinlich müssen wir uns doch mal im Sommer nach einem gebrauchten Volvo- oder Audi umschauen.
We only get one run at life so might as well have fun on the way. (Geoff James)
February 15, 2007
February 12, 2007
Deutsche in Edmonton
Dieses Wochenende haben wir uns auf den dreieinhalb Stunden langen Weg Richtung Norden nach Edmonton gemacht, wo am Samstag ein Treffen deutscher Expats statt fand, organisiert von der GCAA (German Canadian Association of Alberta). Neben dem deutschen Konsul waren auch einige Leute vom Fach (Immigrationsberater, Immobilienmakler, Anwälte) da, so dass dies eine sehr interessante Veranstaltung wurde. Es gab reges Interesse und viele Fragen, meistens natürlich zum Thema Work Permit, da die meisten Expats ja auf diese Weise nach Kanada gekommen sind. Sehr gut gemacht! Es war auch sehr schön, einige Deutsche aus dem Forum der Meiers persönlich kennen zu lernen. Tolle Truppe!
Den Rest des Wochenendes haben wir dann beim “Suppenkoch” und seiner Familie verbracht. Wir durften sogar mal einen Blick in das Restaurant werfen, in dem Dirk Chefkoch ist und das offensichtlich eines der besten in Edmonton ist. Tolles Interieur, hervorragendes Essen und sogar eine Stretch-Limousine vor der Tür. Nur dass die Küche sehr klein ist, hat uns doch wirklich überrascht! Wir haben dort allerdings nichts gegessen, denn für uns hatte Dirk zuhause einen Lammeintopf vorbereitet. So was gutes bekommt man im Restaurant dann nämlich doch nicht. Es wurde ein sehr schöner Abend mit vielen Gesprächen, Hausmusik und Harry Potter. Danke für das schöne Wochenende!
Weniger beeindruckt waren wir dann von den Wetterverhältnissen auf der Rückfahrt nach Calgary. Fast die ganze Zeit hat es geschneit, weshalb Roland mit höchster Konzentration fahren musste. Letztendlich sind wir aber wieder gut und sicher zuhause angekommen und lassen das Wochenende auf dem Sofa vor dem Kamin ausklingen.
Den Rest des Wochenendes haben wir dann beim “Suppenkoch” und seiner Familie verbracht. Wir durften sogar mal einen Blick in das Restaurant werfen, in dem Dirk Chefkoch ist und das offensichtlich eines der besten in Edmonton ist. Tolles Interieur, hervorragendes Essen und sogar eine Stretch-Limousine vor der Tür. Nur dass die Küche sehr klein ist, hat uns doch wirklich überrascht! Wir haben dort allerdings nichts gegessen, denn für uns hatte Dirk zuhause einen Lammeintopf vorbereitet. So was gutes bekommt man im Restaurant dann nämlich doch nicht. Es wurde ein sehr schöner Abend mit vielen Gesprächen, Hausmusik und Harry Potter. Danke für das schöne Wochenende!
Weniger beeindruckt waren wir dann von den Wetterverhältnissen auf der Rückfahrt nach Calgary. Fast die ganze Zeit hat es geschneit, weshalb Roland mit höchster Konzentration fahren musste. Letztendlich sind wir aber wieder gut und sicher zuhause angekommen und lassen das Wochenende auf dem Sofa vor dem Kamin ausklingen.
February 10, 2007
Splitternackte Damen!
Und nun, da wir die uneingeschränkte Aufmerksamkeit aller (männlichen) Mitleser haben, können wir den Skandal auflösen. Wir waren gestern im Konzert der Barenaked Ladies, einer Band aus Toronto, deren Musik uns schon seit vielen Jahren begleitet. Der Saddledome ist mit 17.000 Sitzplätzen - soviel kommt es einem eigentlich nie vor - eine ausgezeichnete Sporthalle, aber ein akustisches Desaster bei Konzerten, da denkt man gern an den Henkelmann in Köln zurück. Nichtsdestotrotz vermochten BNL mitzureissen und haben mit ihren humoristischen Einlagen nicht nur musikalisch exzellente Unterhaltung geboten. Für Roland war das ein besonderes Erlebnis, hat er die Band doch in ihren Anfangstagen in einer verrauchten Kölner Kneipe vor 200 Zuschauern erlebt.
So, und jetzt geht alle los und kauft die CDs. Wir empfehlen vor allem diese hier:
So, und jetzt geht alle los und kauft die CDs. Wir empfehlen vor allem diese hier:
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