Kitsch-Alarm! Allegedly below is the worlds largest cuckoo clock. Yeah, watch ever... it might however be the most visited in the Black Forest. I got to snap a quick picture and moved on when a bus arrived and spilled out its load of blue haired tourists.
Merely by accident I stumbled across the spring of the river Donau (Danube), with 2,872km (1,785mi) Europe's second largest river. Of course, this must be spectacular, I thought and walked down the trail.
The path led into a small mosquito infested meadow.
A plate indicated the birthplace of this mighty river.
Time was up to venture home. While I meandered along a crest road with stunning vistas a small road sign pointed to a former place of execution. Come again? Seriously? I turned around and had Alonzo climb up a short steep gravel road. There it was: the gallows!
It's a hanging matter! Since the 14th century this location served as a place to enforce judgement. The fancy stone gallows was installed in the early 18th century (engraved in stone was the year 1721). In the same century death penalty was abolished by then emperor Josef II.
I am sure that place is haunted... the hanged were buried in shallow graves around the gallows. At least the delinquents had a view to die for...
On the last stretch I trusted TomTom to lead me home and discovered yet another lovely single track road leading through orchards.
With a total of four hours spent in the saddle, and the odometer now well beyond 2,000km I felt truly blessed, and thought to myself, what a wonderful world.
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Kitschiges und Gruseliges
Das Wetter kriegt noch einmal die Kurve und somit muss ich gleichnamige auch jagen gehen. Ich mache mich auf den Weg nach Triberg und besuche die weltgrößte Kuckucksuhr, ein Touristenmagnet dieser Gegend, Prädikat besonders geschmacklos, aber die Leute lieben es, besonders ausländische Besucher. Ich drehe wieder am Gasgriff und merke erst nach zwei herrlichen Fahrstunden, dass meine Pause überfällig ist. Bei Müsliriegel und Wasser mache ich es mir auf einer Picknickbank gemütlich und studiere die Karte. So erfahre ich, dass ich ganz in der Nähe der Donauquelle gelandet bin. Na, die muss ich mir doch anschauen. Ich rollere hin und folge dem Weg zur Quelle. Wie? Ist das alles? Denke ich. Da tröpfelt das Wasser in eine Pfütze und die Mücken sirren. Was habe ich erwartet? Vielleicht eine Höhle oder einen glasklaren Tümpel. So, jedenfalls war ich mal da. Auf dem Rückweg sehe ich aus einem Augenwickel ein Hinweisschild zu einer ehemaligen Hinrichtungsstätte. Ich kann es nicht glauben und drehe um. Ein steiler Waldweg führt mich auf einen gerodeten Platz auf dem ein steinerner Galgen steht. Seit dem 14. Jahrhundert diente dieser Ort als Richtstätte und im 18. Jahrhundert wurde der Steingalgen errichtet, aber im gleichen Jahrhundert wurde die Todesstrafe von Kaiser Josef II abgeschafft. Doch in seiner Zeit hat dieser Platz viele Hinrichtungen gesehen. Auch Hexenverfolgungen wurden auf diese Weise "erledigt". Trotz des schönen Wetters ist es irgendwie unheimlich hier. Man hat die Gehenkten direkt am Rande der Stätte verscharrt, aber eines muss man sagen, die Verurteilten hatten eine grandiose Aussicht... Noch in Gedanken fahre ich durch Obstplantagen zurück. Die Äpfel sind fast erntereif und erstes Fallobst liegt auf der Straße, da heisst es Aufpassen!
