Das Hotel liegt oft logistisch günstig in der Nähe eines Industriegebietes, so dass auch am Abend ausser den ‘üblichen Verdächtigen’ wenig kulinarische oder geschweige denn kulturelle Alternativen zur Verfügung stehen. Vorteilhaft ist, wenn man einen Supermarkt vorfindet, und sich so mit Joghurt, Milch, Saft und frischem Obst eindecken kann, damit man nicht in Gefahr gerät, in ein paar Wochen an Mangelerscheinungen zu erkranken.

Die Qualität der Unterkunft ist eher durchschnittlich. An durchgehenden Schlaf ist kaum zu denken, da man durch die Geräuschkulisse der Heizung immer wieder geweckt wird. Dieses kann man zwar abstellen, allerdings wird es dann bei mangelhafter Isolierung und zweistelligen Minusgraden schnell kalt im Zimmer.
Es gibt durchaus KollegInnen, die meine Ansichten teilen. Oft findet man uns bei Starbucks, wie wir uns bei einem Chai Latte oder Double-Double die Hände wärmen, und bei Muesli-Riegel oder Gemüsekuchen über den fragwürdigen Lebensstil dieser Berufskategorie philosophieren.
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