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October 03, 2010

Zeitreise


Bei traumhaften 23 Grad und Sonne machen wir uns auf nach Fort Langley, das etwa dreissig Minuten von uns entfernt liegt.

Einst erste koloniale Hauptstadt hatte der Ort im 19. Jahrhundert mit der Bedrohung durch russische oder amerikanische Invasion zu rechnen. Da war der Goldrausch und die kanadische Konföderation, die Ankunft der Eisenbahn, wirtschaftlicher Aufschwung durch Lachs- und Holzexporte und letztlich den Abschwung in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts.



Dank funktionierender Gemeinschaft und Initiative der Einwohner ist dieses Städtchen heute ein interessantes Ziel für Tagesausflügler. Renovierte Gebäude und ein historisches Museum (das Fort Langley), Festivals, regionale Parks und die Nähe zum Fluss laden zum Verweilen ein. 



Pittoreske Lädchen und eine grosse Auswahl verschiedenster Restaurants ergänzen das touristische Erlebnis.

Und auch für die Film-Industrie wird Fort Langley immer wieder gern als Modell einer amerikanischen Kleinstadt verwendet. Aufgrund der liebevoll restaurierten Gebäude kann es sich sowohl um einen historischen Western, als auch um einen Horror-Streifen,  einen Krimi oder eine Love Story aus den 50ern handeln.



Oldtimer wie dieser sind keine Seltenheit hier.



Man findet hier 'Hexenhäuschen', stilecht mit schwarzer Katze auf dem Fenstersims.



Oder auch schon einmal 'Filmprops', wie dieser amerikanische Polizeiwagen der fiktiven Stadt Webster Falls.

Am Fraser River lässt es sich mit einem Take-out Kaffee und Tee gut aushalten.





Es war ein guter Tag für einen Nachmittagsausflug...

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