Bei uns will sich der Winter immer noch nicht recht einstellen. Gut für uns! Wir satteln Bella und machen uns zu zweit auf dem Roller auf nach Pitt Lake.
Obwohl es unsere erste Tour zu zweit ist, machen sowohl Fahrer als auch Mopped ihre Sache ausgesprochen gut.
So kann sich Sonja zurück lehnen und die Fahrt mal aus der zweiten Reihe genießen. Hier in der Nähe des Pitt Lake gibt es noch keine Anzeichen von Frühling. Die Bäume sind kahl, die Felder brach.
Am See selbst war einiges los. Boote wurden ausgesetzt, und auch Fahrradfahrer und Fußgänger genossen das milde Wetter.
Und während der Osten von Nordamerika oder auch weite Teile Europas im Schnee versinken, rollern wir hier bereits dem Frühling entgegen (hoffentlich!).
We only get one run at life so might as well have fun on the way. (Geoff James)
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February 11, 2013
October 27, 2012
Die Lachse wandern
Letztes Wochenende waren wir dank trockenen Wetters noch einmal mit den Rollern unterwegs. Die Saison nähert sich dem Ende, auch die Zweirad-Saison ist fast vorbei.
Wegen der starken Regenfälle der letzten Tage liegt sogar schon Neuschnee auf den Bergen, und der kalte Gegenwind beisst einem am Pitt Lake kräftig ins Gesicht.
Der Herbst ist auch Lachs-Saison. Im Minnekhada Regional Park gibt es einige gute Beobachtungsstellen. Das Wasser brodelt, während sich die Fische ihren Weg gegen den Strom bahnen.
Oft streiten sie um die beste Pole Position, und gehen dabei recht rücksichtslos und brutal miteinander um.
Dieser hier ruht sich aus und sammelt Kräfte für den nächsten Sprung stromaufwärts.
Wegen der starken Regenfälle der letzten Tage liegt sogar schon Neuschnee auf den Bergen, und der kalte Gegenwind beisst einem am Pitt Lake kräftig ins Gesicht.
Der Herbst ist auch Lachs-Saison. Im Minnekhada Regional Park gibt es einige gute Beobachtungsstellen. Das Wasser brodelt, während sich die Fische ihren Weg gegen den Strom bahnen.
Oft streiten sie um die beste Pole Position, und gehen dabei recht rücksichtslos und brutal miteinander um.
Dieser hier ruht sich aus und sammelt Kräfte für den nächsten Sprung stromaufwärts.
Und los geht's!
Bären haben wir diesmal keine gesehen, aber eines ist sicher, sie waren bestimmt nicht allzu weit weg von diesem Buffet.
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September 24, 2012
Der Herbst kommt auf leisen Sohlen
Zur Abwechslung sind wir mal wieder auf unseren rasenden Rollern unterwegs. Das Wetter, am Vormittag noch grau und trostlos, hat sich entschlossen, die Sonne noch einmal heraus zu holen.
In der Luft liegt aber bereits eine gewisse Kühle und ein unbestimmter Geruch nach gefallenem Laub, welche auf den Wechsel der Jahreszeiten einstimmen.
Der Herbst mit seinem Farbenspiel ist immer wieder eine bezaubernde Jahreszeit, umso besser, wenn wir diese dank milder Temperaturen immer noch auf zwei Rädern geniessen können.
In wenigen Wochen wird uns die regnerisch kühle und graue Jahreszeit wieder im Griff haben, Bis dahin machen wir das Beste daraus.
In der Luft liegt aber bereits eine gewisse Kühle und ein unbestimmter Geruch nach gefallenem Laub, welche auf den Wechsel der Jahreszeiten einstimmen.
Der Herbst mit seinem Farbenspiel ist immer wieder eine bezaubernde Jahreszeit, umso besser, wenn wir diese dank milder Temperaturen immer noch auf zwei Rädern geniessen können.
In wenigen Wochen wird uns die regnerisch kühle und graue Jahreszeit wieder im Griff haben, Bis dahin machen wir das Beste daraus.
September 17, 2012
Lachswanderung der Besonderen Art
Es ist Sonntag, der Wecker klingelt um Sieben. Wir machen uns auf zur Lachswanderung, dem Salmon Run, einer Motorrad-Rally im Zeichen der Völkerverständigung zwischen den First Nations und den Zugerereisten.
Roland's Roller kommt sich zwischen all den dicken Harleys etwas komisch vor, aber die Veranstaltung gilt auch der Verständigung zwischen den verschiedenen Motorradmarken.
Sonja, die in der lokalen Motorradszene recht aktiv ist, findet natürlich sofort Bekannte aus ihrem Klub.
Nach der offiziellen Eröffnung mit Tim Hortons Donuts, Bagels und Heissgetränken präsentiert eine First Nations Tanzgruppe einen Einblick in ihre spirituelle Welt.
Hunderte von Motorrädern donnern den Highway entlang und sammeln sich etwa 70km später vor dem Chances Casino in Squamish.
Hunderte von hungrigen Bäuchen wollen gefüllt werden. Unter den "Rockern" geht es sehr zivilisiert zu. Trotz der guten Bratengerüche gibt es kein Gedrängel. Das tolle Buffet bietet sogar vegetarische Alternativen, für die Sonja sehr dankbar ist.
Roland's Roller kommt sich zwischen all den dicken Harleys etwas komisch vor, aber die Veranstaltung gilt auch der Verständigung zwischen den verschiedenen Motorradmarken.
Sonja, die in der lokalen Motorradszene recht aktiv ist, findet natürlich sofort Bekannte aus ihrem Klub.
Nach der offiziellen Eröffnung mit Tim Hortons Donuts, Bagels und Heissgetränken präsentiert eine First Nations Tanzgruppe einen Einblick in ihre spirituelle Welt.
Wenn der Rabe (oben) etwas stiehlt, ist das ein gutes Zeichen.
Künstler und Direktor Mike Dangeli präsentiert das neue Logo dieser Rally.
Anschliessend geht es unter Polizeischutz den Sea-to-Sky Highway entlang. Für dieses Ereignis wird sogar kurzfristig die Autobahn und die Zufahrten gesperrt.Hunderte von Motorrädern donnern den Highway entlang und sammeln sich etwa 70km später vor dem Chances Casino in Squamish.
Hunderte von hungrigen Bäuchen wollen gefüllt werden. Unter den "Rockern" geht es sehr zivilisiert zu. Trotz der guten Bratengerüche gibt es kein Gedrängel. Das tolle Buffet bietet sogar vegetarische Alternativen, für die Sonja sehr dankbar ist.
Mahlzeit!
Die Tischmusik liefert die Gruppe The Overcomers.
Da uns der Gruppenausritt auf der Hinfahrt doch ein wenig gestresst, und wenig Möglichkeit für Sightseeing gelassen hatte (man hatte genug damit zu tun, auf seine Vorder- und Hinterleute acht zu geben), entschliessen wir uns, vorzeitig allein zu zweit wieder nach Hause zu fahren, und können so noch einmal in aller Ruhe die prachtvolle Landschaft geniessen.July 25, 2012
Freiheit, die wir meinen
Das Reisen auf zwei (motorisierten) Rädern ist doch um einiges anders und bedarf grösserer Vorbereitungen. Vor unserem Kurzurlaub bekamen die Moppeds also noch jedes eine Inspektion, um auf 'Nummer sicher' zu gehen. Wir hatten die Bikes schon einmal zur Probe gepackt, und eine Testfahrt gemacht, damit wir ein Gefühl für das veränderte Gewicht und die Extra-Ladung bekamen.
Mittwoch nachmittag nach der Arbeit ging es über die Grenze zu unserem ersten Tagesziel in Monroe, Washington. Donnerstag begann dann der Sightseeing-Teil der Reise. Über den Stevens Pass fuhren wir gen Südosten, und durch immer wechselnde Landschaften nach Pasco, wo uns ein Gewitter ereilte.
Als wir uns Oregon näherten, wurden wir schon wieder von Gewitterstürmen gejagt und wir mussten Unterschlupf in Elgin suchen. Der Regen prasselte, die Blitzeinschläge waren nahe und der Donner liess den Boden vibrieren, da war es besser, nicht auf der Strasse zu sein.
Wir hatten eine tolle Zeit mit gemeinsamen Ausflügen und guten Gesprächen bei leckerem Essen. Am Samstag ging es in der Gruppe durch den Hell's Canyon, einer berühmt berüchtigten Motorradstrecke mit vielen Kurven. Es war das Zweirad-Paradies schlechthin, und Roland machte eine gute Figur als Anfänger zwischen all den Veteranen.
Also ging es Sonntag morgen früh los, wir nahmen im Vorbeifahren aber noch den Rattlesnake Canyon mit, welcher kurvenreich durch Schluchten und über Höhen führte. Ein weiterer Zweirad-Genuss.
Montag morgen. Der Wecker rief zum Endspurt auf. Ein Murmeltier schaute uns beim Packen zu.
Durch die Cascade Mountain Range ging es nach Westen. Es wurde verdammt kalt auf dem Pass und wir zogen alles an, was wir dabei hatten.
Dann fing es an zu nieseln. Dennoch machten wir gute Strecke und waren am frühen Nachmittag 'über alle Berge'.
Wir hatten einen tollen Tripp, und Roland plant bereits die Aufrüstung seines Motorrades, sowie eine neue Tour. Das kleine Abenteuer muss ihm wohl einigermassen gefallen haben.
Mittwoch nachmittag nach der Arbeit ging es über die Grenze zu unserem ersten Tagesziel in Monroe, Washington. Donnerstag begann dann der Sightseeing-Teil der Reise. Über den Stevens Pass fuhren wir gen Südosten, und durch immer wechselnde Landschaften nach Pasco, wo uns ein Gewitter ereilte.
Auf dem Stevens Pass
Irgendwo in Flatistan
Pasco, Abendlicht nach dem Gewitter
Am Columbia River
Freitag morgen war klar und wolkenlos, und wir machten gute Strecke, bis uns die heftigen Seitenwinde zu einem Richtungswechsel zwangen. Es war für Roland fast unmöglich geworden, den Scooter noch sicher zu fahren. Also fuhren wir nicht am Columbia River entlang, sondern durch die Apfelgärten des Washingtoner Hinterlandes. Auch gut. Als wir uns Oregon näherten, wurden wir schon wieder von Gewitterstürmen gejagt und wir mussten Unterschlupf in Elgin suchen. Der Regen prasselte, die Blitzeinschläge waren nahe und der Donner liess den Boden vibrieren, da war es besser, nicht auf der Strasse zu sein.
Die Ruhe nach dem Sturm
Eine halbe Stunde später riss der Himmel auf, und tat als sei nichts gewesen. Wir setzten unsere Reise nach Süden fort und genossen die offene Wildwest-Landschaft, die sich vor uns auftat. Der Wilde Westen
Das Tagesziel war Baker City, wo wir uns mit Freunden trafen. Manche hatten eine lange Anreise auf ihren Motorrädern hinter sich. So war Richard aus Alaska angereist, Karen kam aus Ontario, Erik aus Wisconsin, Bob und wir aus BC, und nur Brandy und Brad waren lokal aus Oregon.Wir hatten eine tolle Zeit mit gemeinsamen Ausflügen und guten Gesprächen bei leckerem Essen. Am Samstag ging es in der Gruppe durch den Hell's Canyon, einer berühmt berüchtigten Motorradstrecke mit vielen Kurven. Es war das Zweirad-Paradies schlechthin, und Roland machte eine gute Figur als Anfänger zwischen all den Veteranen.
Es war heiss im Hell's Canyon.
Bei über 30 Grad im Schatten wünscht man sich nur noch, ins kühle Nass zu springen, am besten in voller Montur.
Danach ging es über einen Bergpass, und die Landschaft veränderte sich. Auch die Temperaturen wurden erträglicher.Richard aus Alaska, Brad aus Oregon, Erik aus Wisconsin, Brandy aus Oregon, Bob aus BC und Karen aus Ontario.
Für die Nacht kamen wir in Enterprise unter und mussten uns dort leider bereits von unserer 'Gang' verabschieden. Für jeden von uns begann die Heimreise, und wir hatten zwei Tage, um wieder unser 1,000 km entferntes Zuhause zu erreichen.Also ging es Sonntag morgen früh los, wir nahmen im Vorbeifahren aber noch den Rattlesnake Canyon mit, welcher kurvenreich durch Schluchten und über Höhen führte. Ein weiterer Zweirad-Genuss.
Nach Idaho zum Tanken, in der Ferne die Orte Lewiston und Clarkston.
Die Landschaft wechselte dann wieder von Farmland zu fast wüstenähnlicher Gegend. Manche Dörfer, durch die wir kamen, waren gottverlassen und herunter gekommen. Wir bekamen jedoch den Eindruck, dass dies schon lange vor der Rezession so gewesen sein muss. Badlands am Soap Lake
Dry Falls
Wieder zurück am Columbia River
Blick auf den Chief Joseph Staudamm
Ein wunderschönes Hotel am Lake Pateros wurde unser Domizil für die Nacht, und wir belohnten unsere fast 600km lange Tagesetappe mit einem fürstlichen Mahl bei einem (oder auch zwei) Schwarzbier.Montag morgen. Der Wecker rief zum Endspurt auf. Ein Murmeltier schaute uns beim Packen zu.
Durch die Cascade Mountain Range ging es nach Westen. Es wurde verdammt kalt auf dem Pass und wir zogen alles an, was wir dabei hatten.
Dann fing es an zu nieseln. Dennoch machten wir gute Strecke und waren am frühen Nachmittag 'über alle Berge'.
Mit der Aussicht wird's heute nichts.
Nach einer Mittagspause kurvten wir dann noch ein wenig an der Küste entlang, bevor wir uns auf nach Norden zur Grenze und somit nach Hause aufmachten.Wir hatten einen tollen Tripp, und Roland plant bereits die Aufrüstung seines Motorrades, sowie eine neue Tour. Das kleine Abenteuer muss ihm wohl einigermassen gefallen haben.
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