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June 28, 2020

Franconia, the Walks - Spaziergänge im Frankenland


Our home base became a campground near the village Kipfenberg, a lovely place with great hosts and freshly renovated facilities so spotless clean that even the Swiss traveler would have approved on their quality and cleanliness.

Unser Ausgangspunkt war der Campingplatz nahe Kipfenberg, ein toller Platz mit netten Gastgebern und blitzblanken neuen Waschräumen, die unserer Meinung selbst den Schweizer Urlauber (die über den höchstmöglichen Standard in Qualität und Sauberkeit verfügen) überzeugen würden.



No. 1: Ain't no mountain...
From our camp spot you could see a summit cross in the far. You might have already guessed what Roland had feared... of course we went up there. Huffing and puffing at the end but we made it all the way up to Michelsberg and back and the vista was more than rewarding.

Nr. 1: So hoch ist es ja nicht...
Von unserem Campingspot aus konnte man ein Gipfelkreuz erkennen. Ihr könnt Euch sicherlich senken, was Roland schon befürchtet hatte. Natürlich mussten wir da hinauf. Es wurde zwar ein großes Geschnaufe, aber wir schafften es auf den Michelsberg und auch wieder zurück und der Ausblick entschädigte für alle Mühen.


No. 2: The Massacre 
Near Eichstätt you'll find the trail to the valley Hessental which leads to a hollow with 78 oversized sculptures, standing, rearing up or lying on the ground, alone or clustered, their faces distorted in horror, agony and pain. The artist Alois Wunsch-Mitterecker intended to symbolise the futility of war and violence by creating this concrete massacre in the 70s of last century. Very impressive, and the dark clouds added to the eeriness of this petrified battlefield. We didn't stand a chance, the sky opened its waterworks and we got completely soaked through.

Nr. 2: Das Schlachtfeld
Im Hessental nahe Eichstätt findet der Wanderer eine Mulde mit 78 übergroßen Figuren, manche stehen, andere bäumen sich auf, wieder andere liegen am Boden, allein oder zusammengekauert, ihre Gesichter verzerrt vor Schmerz, Grauen und Leid. Der Künstler Alois Wunsch-Mitterecker erschaffte dieses Schlachtfeld voller Beton-Figuren in den 70ern des letzten Jahrhunderts und symbolisierte damit die Sinnlosigkeit von Krieg und Gewalt. Mächtig beeindruckend und ein wenig unheimlich, besonders durch die dunklen Wolken, deren Inhalt sich nur wenige Minuten später über uns ergießen sollte.


 

No. 3: Mother Nature at Work
In a forest near Wolfsbronn the geomorphologic inclined visitor will find a water runoff made by another artist, namely Mother Nature over centuries or millennia. The buildup happened through limescale in which the water flow was channeled through the growth of moss and algae, and seems to be a very rare natural phenomenon.

Nr. 3: Mutter Natur bei der Arbeit
In einem Waldstück bei Wolfsbronn entdeckt der geomorphologisch interessierte Besucher einen steinernen Wasserlauf, der von einer besonderen Künstlerin erbaut wurde, nämlich Mutter Natur. Diese Rinne entstand über Jahrhunderte (Jahrtausende) durch Wasser und Kalkablagerungen, die durch das Wachstum von Moosen und Algen kanalisiert wurden. Offensichtlich handelt es sich hier um recht seltenes Naturphänomen.


6 comments:

  1. Herrlich, was ich da wieder zu sehen kriege. Die künstlerische Gestaltung im Hessental finde ich sehr gelungen, man wird gleich nachdenklich.
    Und dann der steinerne Wasserlauf, ein echter Hingucker! Rein von der Schwerkraft her ist das ein fast unglaubliches Schauspiel, sowas habe ich noch nie gesehen!
    Gruss vom Werner und Timi

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    1. Hallo Werner, die Figuren im (Schlacht-) Feld haben uns auch sehr beeindruckt. Aber was sich die Natur mit der steinernen Rinne hat einfallen lassen, noch mehr.

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  2. As always, great pics. The massacre site was a bit disturbing but then again, that's its goal isn't it?

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    1. Thank you, Dom. The artist's intention was to disturb the observer and make people think.

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  3. ich kann Rolands Qual nachvollziehen, auch wenn es der Blick dann wert ist (ich hab immer noch Probleme vom letzten Jahr). Die Figuren sind ja beeindruckend ... . Immer wieder erstaunlich, was man so auf Reisen finden kann an erstaunlichen Orten.

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    1. Wir sind auch immer wieder erstaunt, was es in Deutschland alles noch zu entdecken gibt.

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