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October 08, 2009

Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss

Blick aus dem Fenster
Mit dem ersten Schnee frieren auch so langsam die Aktivitäten ein. Das Wetter (s.o.) lädt direkt dazu ein, sich mit einem guten (Reise-) Buch bei einer Tasse Tee vor dem Kamin niederzulassen. Roland bevorzugt hier alternativ die Beschäftigung mit seinem neuesten elektronischen Spielzeug.

Bevor Sonja in der übernächsten Woche wieder an die Arbeit muss, stellt sie noch einmal die ganze Wohnung auf den Kopf, putzt, sortiert und re-organisiert: Wintersachen 'raus - Sommersachen weg. Was nicht mehr gebraucht wird, wird gespendet, entsorgt, verkauft. Und diesmal werden sogar alle Boxen beschriftet, damit der Gatte auch mal etwas allein wieder findet.

Am Montag probieren wir zusammen mit Jane ein neues Pasta-Rezept aus und gehen anschliessend im Park walken (als Ausgleich zum Kanufahren). Dienstag wird die Feueralarmanlage im Haus gewartet und nervt den ganzen Tag mit Sirenengeheul, und da draussen ein kräftiger Sturm weht, mag man gar nicht vor die Tür gehen. Gerade rechtzeitig zum Wintereinbruch erhält unser treuer vierrädriger Begleiter am Mittwoch neue Winter'schluffen' von Cosco (preiswert und guter Service, wenn man über den Mangel an Organisation hinweg sieht) und fährt wieder wie auf Schienen. Am Donnerstag Morgen um kurz nach 7 Uhr morgens dann dieser Anblick, der wieder einmal den Plan zunichte macht, vielleicht doch noch einmal mit dem Motorrad 'raus fahren zu können.

So vergehen die Tage, während Sonja erwartungsvoll bis ungeduldig auf ihren neuen Arbeitsvertrag wartet, der sie endlich von ihrem Hausfrauendasein erlösen soll.

Temperaturen 20 Uhr: -7 Grad, mit Windchillfaktor -16 Grad. WTF!?!

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