Das Job-Angebot erwies sich nicht als Spätzünder, sonders als Blindgänger. Noch vorgestern hat man Sonja zugesagt, dass es nur an ein paar vertraglichen Kleinigkeiten hängen würde, und sie nächste Woche Montag anfangen könnte. Doch schlussendlich erfährt sie nach drei Wochen Vertrags-Hinundher zwischen den beteiligten Parteien (sans moi) per Email, dass der Klient seinen Auftrag zurück gezogen hat, und somit der Job nicht länger existiert.
"I am sorry to advise that XXX has cancelled its request for YYY to provide temporary staff."
Ja, so ist das Arbeits(losen)leben in Kanada. Gut ist nur, dass Sonja noch keine Schritte in Richtung Gründung eines eigenen Gewerbes unternommen hatte, denn sonst wäre sie jetzt auch noch ihr Arbeitslosengeld los. Nun heisst es wieder, weiter suchen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Nachtrag: Nach anfänglichem tiefen Frust, ist Sonja darüber hinweg, und blickt bereits wieder nach vorne. Die ersten neuen Bewerbungen sind geschrieben. Ausserdem gibt es ja noch einen Vertretungsjob in der Firma des Gatten, obwohl, der ist bisher auch noch nicht genehmigt...
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