Angenehmer Grund dieser Verzögerung ist das zweimalige Übersetzen mit Fähren. Die erste geht von der Horseshoe Bay ab und landet in Langdale (Gibsons).
Die zweite, längere, aber auch noch schönere Bootsfahrt started in Earl's Cove und endet in Saltery Bay.
In der Horseshoe Bay warten wir auf unsere Fähre. Die Sonne scheint und wir haben fast 30 Grad im Schatten.
Langweilig wird das Warten nie, man beobachtet das Treiben am Wasser oder schwätzt mit anderen Zweiradfahrern.
Irgendwo da muss es hingehen.
An Bord! Zweiradfahrer dürfen zu erst an Bord, und auch als erstes wieder von Bord. Wir finden das ziemlich in Ordnung.
Schneebedeckte Berge und Ozean, und das Ganze bei strahlend blauem Himmel. Und da: ein Zwillingswasserfall. Was will man me(e)hr?
Schneebedeckte Berge und Ozean, und das Ganze bei strahlend blauem Himmel. Und da: ein Zwillingswasserfall. Was will man me(e)hr?
Was für ein Anblick!
Wir erreichen Saltery Bay, und Roland wartet bereits undgeduldig auf das Startsignal. Wie... noch nicht fertig?
Nach kurzer Zeit erreichen wir unser Ziel, das Old Courthouse Inn in Powell River. Es ist inzwischen fünf Uhr nachmittags.
Ganz urig und blitzsauber.
Nach kurzer Ruhepause gurken wir noch ein wenig in der Umgebung herum. Es geht ein starker Wind, welcher aber nur der Vespa ein wenig zu schaffen macht. Die Susi bleibt spurstabil.
Nach einem vorzüglichen Mahl im Tree Frog verschaffen wir uns etwas Bewegung am Strand und fallen um neun Uhr abends völlig erschöpft in einen Koma-ähnlichen Schlaf.
Der nächste Tag beginnt wesentlich kühler als angesagt, und wir müssen Innenjacken und Fleece-Pullover heraus kramen.
Auf umgekehrtem Wege geht es nun zurück nach Vancouver. Käpt'n Roland schaut in die Ferne.
Dort braut sich ein Unwetter zusammen. Von den 30 Grad vom Vortag ist nichts mehr zu spüren. Das Thermometer klettert gerade mal auf 16 Grad.
Und schliesslich holt uns der Regen ein.
Kein Problem! Wir haben ja unser Regenzeug dabei.
Nur das Rangieren auf der Fähre und dem glitschigen Metallboden bedarf der besonderen Beachtung. Wir meistern das jedoch spielend.
Nach 6 1/2 Stunden (die Fährverbindung war auf dem Rückweg wesentlich besser) kommen wir sicher und trocken (dank Regenschutzkleidung!) wieder zu Hause an. Nun können wir vier weitere Schiffsfahrten mit Zweirädern zu unserem Erfahrungsschatz hinzuzählen. Moppedfah'n plus Bootsfahrt. Hach, war das schön.



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