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July 07, 2015

My Couch is being surfed


Monday saw the arrival of a mystery rider from Britain. 


After removing the helmet the lad wasn't that mysterious anymore. Meet, Chris Cope, a Texas born writer and blogger of TheMotorcycleObsession, living in his adopted country Wales. Nine years ago the American native moved to Wales to study Welsh. He earned his masters degree,  became a language teacher, fell in love with the country and subsequently with a girl named Jenn (maybe it was the other way round), and ended up staying for good.

When Chris spilled the beans on his motorcycle journey to Tuscany on his V-Strom, it was clear (to me it was) that he had to travel through the Black Forest, and stay with us. And so he did.

He is a polite, and modest guy, and easy to accommodate. Under no circumstances he wanted to be a burden. And he surely wasn't. He was indeed the perfect guest. So sweet.

Alas, our timing was a bit off (I had to work late, and Roland needed to get up a 5 a.m. the next morning), so we only had a few hours window left in the day to get known to each other, chat, eat, drink, chat some more, hence, it seemed best to combine all and go to our local hangout for pasta and salad.

Roland soon after had to make a beeline for the bedroom, and Chris and I continued sharing each others views on traveling, motorcycling, weather, beliefs, people, our lives as immigrants, and the list went on.

The next morning I felt sorry for Chris, since I needed to send him on his way before 8 a.m. In exchange for getting up early while on vacation I made him sit down for a traditional German breakfast (he sure liked Nutella!).

Chris, it was a pleasure having you. Thank you for visiting, and happy trails.

***

Auf meiner Couch wird gesurft
Am Montag Abend hatten wir Besuch von einem mysteriösen Mopped-Fahrer... aber nachdem er seinen Helm abgenommen hatte, war er nicht mehr ganz so geheimnisvoll. Es handelte sich um Chris Cope, einen in Texas geborenen Schriftsteller und Blogger, der in Wales lebt. Vor neun Jahren reiste er dorthin um Walisisch zu studieren, machte darin seinen Abschluss, verliebte sich in das Land und in ein Mädchen namens Jenn (so oder andersrum) und blieb. Als Chris auf seinem Blog über seine geplante Reise in die Toskana sprach, was klar (zumindest für mich), dass ihn seine Route durch den Schwarzwald und somit bei uns vorbei führen musste. Also luden wir ihn ein, und so kam er vorbei.
Chris ist der perfekte Gast, bescheiden, höflich und wollte bloß keine Umstände machen. Richtig süß. 
Leider hatten wir ein schlechtes Timing, da ich bis spät arbeiten und Roland bereits am nächsten morgen um 5 Uhr aufstehen musste. So blieb uns nur ein kleines Fenster um uns ein wenig kennen zu lernen, zu quatschen, was zu trinken und zu essen und weiter zu quatschen, also kombinierten wir das Ganze und gingen auf Salat und Pasta zu unserem Stammlokal im Dorf. 
Roland machte sich danach früh auf ins Bett, während Chris und ich uns noch über das Reisen, Motorradfahren, Wetter, Religionen, Menschen, das Leben als Immigranten und vieles mehr unterhielten.
Am nächsten Morgen tat es mir echt leid, dass ich Chris schon so früh aus dem Bett werfen musste, aber ich wollte spätestens um halb neun in der Firma sein. Also machte ich ihm im Gegenzug noch ein typisch deutsches Frühstück. Nutella mochte er wohl besonders...
Es war ein Vergnügen, Chris zu Gast zu haben und wir wünschen ihm eine gute und sichere Reise.

July 05, 2015

Amateur-Vagabunden sind wir

Der Deutsche an sich scheint ja recht Heimat verbunden zu sein. Die meisten Umzüge finden innerhalb des eigenen Ortes statt, nur jeder zehnte verlässt seine Region, und nur vier Prozent sind schon mal ins Ausland gezogen, so jedenfalls sagt es eine FORSA Studie von 2011 (Quelle: Stern).

Durchschnittlich ziehen Wessies öfter um als Ossies, Norddeutsche (wie Sonja) öfter als der Rest der Bevölkerung. Die Damen ziehen eher der Liebe wegen um, die Herren wegen der Arbeit. Junge Leute ziehen von zuhause aus und danach in eine größere Wohnung oder in ein Haus, oft wegen zu erwartendem Nachwuchs. Doch im Durchschnitt zieht der Deutsche gerade viermal in seinem ganzen Leben um.

Wir entsprechen mit (bisher!) elf Umzügen so gar nicht dem Durchschnitt. Allein in der Region waren es locker fünf Mal, dazu vier Umzüge in Kanada und zwei weitere mit der Rückkehr nach DE. Die Motive waren dabei: Umzüge wegen Job und/oder Studium, oder immer wieder von einer Miet- in eine Eigentumswohnung.

Der Umzug nach Kanada fand völlig außer der Reihe statt. Da wartete kein neuer Job und keine neue Wohnung auf uns. Wir hatten unser Eigentum aufgegeben, alles verkauft, was nicht niet- und nagelfest war und unsere (unbefristeten!) Arbeitsverträge gekündigt. Auch für uns Amateur-Vagabunden ein großer Schritt, der mit viel Herzklopfen und noch mehr Fragezeichen verbunden war.

Wir fingen tatsächlich noch einmal ganz von vorne an. Und warum?

in unser'n Herzen brennt eine Sehnsucht,
die läßt uns nimmermehr in Ruh´.
(aus dem Lied: Bergvagabunden sind wir)

2005 Alberta Prairies & Rocky Mountains

July 04, 2015

If I had a Million Dollars...

Germany has been hit with the warmest weather since... ever. We are currently enduring temperatures beyond 40°C (104°F) which is very unusual for our neck of the woods. Thankfully humidity is low, so it is still somewhat bearable but to be honest, it is way too hot to ride (even if you'd skip gearing up). Hence, most activities are bound to be indoors (where it has still 28°C/82°F), or being conducted in the wee hours of the day. Such was our morning run.


Henceforth, the hot time of the day is being spent in front of my laptop, and while surfing the net I found something I'd really like to buy... that is, if I had said million bucks:


It seems that BMW is also trying to get their market share in the scrambler department, should this concept bike called Path22 (named after a surf spot on the Atlantic coast somewhere in southern France) ever evolve. It's done quite nicely, but I could certainly do without the surfboard brackets. If this bike would ever make it into serial production... Be still my heart!

And there was this one:


Doesn't this Vespa look like having been steam-punked? Obviously this extravagant design has been the work of Armani, a brand I couldn't care less for, however this 946 dressed up in a suit is a beautiful piece of art.


Not sure, this Vespa should be ridden though, it is a collector's bike, a showroom exhibit, and not one to be taken for the daily commute. But my garage would be big enough to house this scooter... if I had a million Dollars... (Disclaimer: The bike pics are blatantly ripped off the web, because it would be a pity not to share these with you.)

***

Wenn ich eine Million hätte...
Puh, den deutschen LeserInnen brauche ich ja nichts über das Wetter zu erzählen... es ist heiß in Deutschland. In unserer Region ist die Luftfeuchtigkeit dankenswerterweise sehr gering, was die Sache etwas erträglicher macht. Allerdings verbringen wir die meiste Zeit drinnen (wo es immerhin auch noch 28°C hat), oder erledigen das, was wir draußen machen wollen (wie unseren morgendlichen Lauf) in den frühen Morgenstunden. Und so verbringe ich die heiße Tageszeit am Laptop und stöbere im Netz nach - wie könnte es anders sein - Motorrad-Themen.

Wenn ich also besagte Million hätte... würde ich mir vielleicht die oben abgebildete Scrambler Studie von BMW leisten. Path22 heißt das gute Stück, benannt nach einem Strandabschnitt am Atlantik in Südfrankreich, an dem es sich gut surfen lassen soll. Nun, auf die Surfbrett-Befestigung könnte ich verzichten, aber wenn das Bike jemals in Serie gehen sollte... seufz! Haben will!

Und dann ist da noch diese Vespa im gemäßigten Steam-Punk Look. Dieses extravagante Design stammt aus der Feder von Armani, eine Marke, die mich ansonsten kalt lässt. Aber dieser Roller im Designer-Outfit hat schon was, auch wenn es kein Mopped zum Fahren ist, sondern eher ein Sammlungs- und Ausstellungsstück. Jedenfalls wäre es mir für den täglichen Weg zur Arbeit zu schade.