Roland: When Frank and I planned our little trip we had no idea what the weather conditions would be, so we decided to just ride where the forecast promised reasonable conditions. On Tuesday night we checked forecasts one last time, and then we were to head eastwards to the Lake Constance area, look for a motorcycle B&B and cruise the Pre-Alp region of Bavaria's Allgäu.
On Wednesday morning we were accompanied by long periods of rain, but the forecast promised dry weather in the east. So we went for it, donned our rain gear and started our ascent into the Black Forest towards Villingen Schwenningen. Once you are soaking wet you don't even notice the rain any more. Main problem was that Frank's rain gear was designed in colors that would be unlawful in many regions of the world... so it was obvious that we would have to do something about that during this trip:
| the colours: so 80's |
Once we left the Black Forest the weather indeed improved significantly, and for the rest of the trip we could leave our wet suits off. We must have been kind of a strange sight, two big guys, one on a monster-powerful Aprilia Caponord followed by another on a 400cc Suzuki Burgman scooter. But hey, size doesn't matter, right? Suffice to say that the Burgman did very well, except maybe for passing trucks on steep hills...
We found a B&B in the small town of Kressbronn, a few clicks away from Lake Constance. The nearby pond right away drew our interest, so we went for a little photo session. After all the rain in the morning it was a blessing to be greeted by the beautiful evening sky:
The next day - a beautiful day with temperatures in the 20 Celsius range - we rode into the Allgäu region, with a trip to Oberjoch, the highest located village in Germany (according to their own advertising) at 1,200 meters altitude. Very nice hairpin turns! The coffee-break was well deserved!
We received some surprised looks why anyone would be so crazy to go there by motorbike at this time of the year... When we returned to our B&B we had clocked in close to 400 km in almost 9 hours. Not exactly high average speed. But FUN!!!
The following day the weather had turned around again, it was cold but at least it was another dry day. So we opted for an easier ride towards the Bavarian city of Kempten. There we had a very good coffee in a beautiful little coffee shop.
| We wonder if Sophia knows about that?! |
We still had to do something about Frank's rain gear. Luckily a Held-store was not too far away, so we decided to pay a visit to it. Which made ME end up with a new motorcycle jacket:
But Frank also found his rain gear in more decent colors (black and red). The only question was what to do with the multi-colored old one?! Our B&B landlord was happy to take it! He already had ordered a bespoke one, but delivery was postponed, so he was actually looking for something for an upcoming tour in two weeks. He was indeed very glad for this backup!
The tour back home was - a quick visit at my brother's place aside, uneventful, but very nice. As weather was dry again I was able to show Frank some of the nice Black Forest roads, and he seemed to enjoy them a lot. Sonja was waiting for us with fresh coffee, and in the evening we had nice Pizza/Pasta from our local Italian. Frank is now back on his way into the Rhineland. So until next year: Cheers!
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Durch das Allgäu
Roland: Da wir zur Zeit der Routenplanung noch keine Ahnung hatten, wie das Wetter werden würde, nahmen wir uns vor, einfach dorthin zu fahren, wo die Wettervorhersage das beste Wetter versprach. Am Dienstag Abend war es dann klar, wir würden gen Osten Richtung Bodensee fahren, uns dort eine Bleibe suchen und durch die bayrische Voralpen-Region, das Allgäu, schippern.
Mittwoch morgen fuhren wir also bei Regen los, aber das Wetter sollte ja besser werden. Als wir den Schwarzwald Richtung Villingen-Schwenningen unter die Räder nahmen, legten wir also unsere Regenklamotten an. Wenn man erstmal nass geregnet ist, merkt man den Regen auch gar nicht mehr. Hauptproblem war vielmehr die Farbgestaltung von Franks Regenkombi, ein Design, dass in vielen Ländern verboten, und in anderen zumindest Waffenschein pflichtig gewesen wäre. Hier musste etwas getan werden!
Tatsächlich wurde das Wetter wesentlich besser und für den Rest der Reise konnten wir unsere wasserfeste Kleidung wegpacken. Wir mussten ein sonderbares Bild abgegeben haben, zwei große Jungs, Frank auf seiner mächtigen Aprilia Caponord und ich mit meinem 400er Suzi Burgman Roller. Nun, es kommt ja bekanntlicherweise nicht auf die Größe an. Und außer einem Überholmanöver von zwei LKW am Berg hat die Burgy einen tollen Job gemacht. In Kreisbronn buchten wir uns dann in einem B&B ein, dass nur ein paar Kilometer vom Bodensee entfernt lag. Ein nahe gelegener Teich machte uns neugierig, und so starteten wir eine kleine Foto-Session. Nach dem ganzen Regen war der wunderbare Abendhimmel eine Wohltat.
Am nächsten Tag, wunderschön mit Temperaturen über 20 Grad, fuhren wir ins Allgäu und Richtung Oberjoch auf 1200m - nach eigenen Angaben - die am höchsten gelegene Stadt Deutschlands. Eine tolle Serpentinen-Strecke, und die darauf folgende Kaffeepause war mehr als verdient. Von dort aus nahmen wir einen ungeplanten Umweg durch das österreichische Lech-Tal und damit auch eine fantastische, aber auch anspruchsvolle Strecke bis zum auf 1600m gelegenen Pass unter die Räder. Dort gab es noch eine Menge Ski-Tourismus, und wir erhielten recht erstaunte Blicke. Wer würde denn auch schon so verrückt sein, um die Zeit hier mit dem Mopped unterwegs zu sein.
Bis wir wieder an unserem Stützpunkt in Kreisbronn angekommen waren, hatten wir fast 400km mehr auf der Uhr und waren neun Stunden unterwegs gewesen. Nicht gerade höchstgeschwindigkeitsrekordverdächtig, aber ein Riesenspaß!
Am darauf folgenden Tag hatte sich das Wetter leider wieder gedreht: es war kalt, aber wenigstens trocken. Diesmal machten wir einen Kurztrip nach Kempten, wo wir zum Aufwärmen einen prima Kaffee in einem netten kleinen Cafe zu uns nahmen. Da wir schon einmal in der Stadt waren, konnten wir auch etwas wegen Franks Regenzeug unternehmen, denn glücklicherweise gab es in der Nähe eine Held-Niederlassung, welche wir Ziel gerichtet ansteuerten. Es endete damit, dass ich mir eine neue Touren-Jacke kaufte. Aber auch Frank wurde hier fündig und nennt jetzt eine dezenter aussehende Kombi in schwarz-rot sein Eigen. Nun war nur noch die Frage offen, was mit der alten Pelle geschehen sollte. Tatsächlich war der Hausherr des B&B mehr als glücklich darüber, dass Frank ihm das Teil überließ, denn dieser wollte in Kürze selbst auf Tour gehen, und seine maßgeschneiderte Kombi war noch nicht fertig.
Samstag ging es dann schon wieder mit einem kleinen Zwischenstopp bei meinem Bruder - aber sonst ohne besondere Vorkommnisse - heimwärts, und da es trocken blieb, konnte ich Frank noch ein paar schöne Schwarzwald-Straßen zeigen, welche ihm offensichtlich großen Spaß machten. Am Ende der Tour wartete dann Sonja mit Kaffee auf uns, und wir ließen den Abend gemeinsam bei Pizza und Pasta vom lokalen Italiener ausklingen. Mittlerweile ist Frank auf dem Rückweg ins Rheinland... bis zum nächsten Mal. Prost!

