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November 27, 2009

Flexibilität und starke Nerven

Sonja's neuer Arbeitgeber hält sie ganz schön auf Trapp, und sie ist abends vollkommen erledigt. Hierzu mal ein paar Beispiele:
Marathon-Videokonferenz. Für die Initiatoren in Toronto ging es bequem um 9 Uhr morgens los, während das Calgary Team bereits um 7 antreten durfte. In Toronto wurde Lunch serviert, während wir in Calgary in den Tisch beissen durften. Gut, dass der Gatte ihr ein Bütterchen eingepackt hatte.
Kunden-Training. Am Vorabend um 17 Uhr erfährt Sonja, dass sie am nächsten Tag als Trainings-Beobachterin zum Kunden soll. Sie kennt weder den Kunden oder die Kollegen, noch das Projekt oder worum es bei der Aktion geht. Nach einer halben Stunde Briefing kurz vor dem Event konnte Sonja aber wenigstens vorgeben, zum Team zu gehören.
Townhall-Meeting: Die jährliche Firmen-Präsentation mit den Aussichten für das kommende Jahr will sich Sonja nicht entgehen lassen. Doch leider kann sie sich nicht formell für das Event anmelden, da ihr Profil in der Online-Datenbank immer noch nicht angelegt ist. Sie ist trotzdem hin gegangen.
Secret Santa: Mit einem Tag Vorlauf wird Sonja zum Weihnachts-Team-Lunch eingeladen und aufgefordert, ein kleines Wichtel-Geschenk mitzubringen. Das mit dem Geschenk liest sie erst abends, als sie Ihre Emails checkt. Es ist zu spät und Sonja hat auch keine Lust mehr 'rauszufahren, also müssen ein paar Kerzen aus unserem Vorratsschrank 'dran glauben'.
Wenn das so weiter geht, müssen wir zum Wochenende dieses Schild aufhängen:

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