Bevor ich jedoch an meinem heutigen Etappenziel ankomme, mache ich noch einen Abstecher nach Peggy's Cove, dem touristischen und fotografischen Höhepunkt jeder Nova Scotia Reise.
1766 erstmals als Peggy's Harbour in den Büchern erwähnt, wurde der Ort offiziell 1811 gegründet und liegt ca. eine Autostunde von Halifax entfernt.
Aus Halifax werden en gros Tagestouristen mit Bussen hierhin gekarrt (Betuchtere Klientel lässt sich per Taxi oder gern auch Stretch-Limousine her bringen). Aber in der Nachsaison ist dieses verwunschene Fischerdorf durchaus zu ertragen. Klar, der Parkplatz ist voll, aber die Besucher verlaufen sich.
Das wohl bekannteste Motiv von Peggy's Cove ist der rot-weiße Leuchtturm, der wahrscheinlich am häufigsten fotografierte Pharos der Welt.
Und stiefelt man (Frau) über die Felsen ein bisschen weiter weg, ist man (Frau) schnell wieder für sich. Wieder einmal bin ich froh, dass ich meine Wanderschuhe an habe, denn mit Flip-Flops oder Straßenschuhen (wie das andere versuchen), ist die Kletterei doch eher problematisch.
Das Wetter hätte nicht besser sein können: Strahlendster Sonnenschein, ein bisschen Wind und spätsommerliche Temperaturen.
Ich lasse jetzt noch einmal Bilder sprechen. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden. Pickt doch einfach selbst Euren Favoriten...
So, nun aber weiter. Nach einem Intermezzo in der Mahone Bay fahre ich nach Lunenburg ein.
Übernachten will ich im Lily Front Cottage, auf einer privaten Halbinsel, ein paar Kilometer außerhalb von Lunenburg.
Die Unterkunft ist zwar schon etwas betagt, kostet aber nur die Hälfte von dem B&B, welches ich downtown ins Auge gefasst hatte, liegt direkt am Wasser, kommt mit einer voll eingerichteten Küche daher (also spare ich mir das Essen gehen), und sogar einen überdachten Parkplatz gibt's.
Allein Obst & Gemüse (20$) und der Ziegenkäse & Kefir (10$), dazu Getränke (Saft und Eistee 10$, nicht mal Alk!) schlagen mit 40$ zu Buche. Für Gluten freies Müsli und Brötchen ist man mit 10$ dabei und der Rest geht für ein paar Knabbereien drauf. Wham! Es ist wirklich nicht einfach, sich in Kanada gut und gesund zu ernähren... Na, Mahlzeit! Aber wenigstens kann ich meine Schätze dann bei diesem Anblick genießen.
Die heutige Etappe:

Beim Namen "Lunenburg" schließe ich auf eine norddeutsche Abstammung derjenigen, die den Ort einst gründeten, oder?
ReplyDeleteDie Bilder vom Leuchtturm sind allesamt Zucker! Insbesondere diese niedlichen kleinen Wölkchen haben es mir angetan.
Minya, mehr zu Lunenburg im nächsten Posting.
Deletewunderschoene Fotos, die Sehnsucht machen. Ja, die Lebensmittelpreise sind ohne Worte *seufz* .... Dank schlechtem CAD-Kurs lohnt inzwischen auch keine extra Fahrt mehr in die Staaten, um das etwas auszugleichen.
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