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September 20, 2015

Im Motorrad-Paradies: Der Cabot-Trail

19.9. Der Cabot-Trail ist wohl einer der schönsten Panoramastraßen Nordamerikas, und führt entlang der wilden Küste und durch das Hochland von Cape Breton. Diese Ringstraße ist ca. 300km lang und beginnt bei Baddeck (hier hat Alexander Graham Bell das Telefon 'erfunden').


Natürlich kann man hier auch wunderbar wandern, paddeln und Fahrrad fahren, aber vor allem (und das wird auch so beworben) kann man hier ganz besonders toll Mopped fahren.


Vor dieser Tagesetappe bin ich ganz besonders kribbelig und aufgekratzt und daher schon um sieben Uhr reisefertig. Es ist noch nebelig, aber die Sonne strahlt bereits Lücken in die Nebelsuppe.


Ich folge dem Geheimtipp eines anderen Moto-Bloggers, nämlich die Ringstraße gegen den Uhrzeigersinn zu befahren, so dass das Meer und die Aussichtspunkte immer auf der rechten Seite liegen. Außerdem scheinen die meisten Touristen und Tour-Busse im Uhrzeigersinn herum zu fahren, d.h. ich habe weniger Verkehr(Hindernisse) auf meiner Runde... und das funktioniert prima.


Ein weiterer Tipp: Heute tanke ich lieber ein mal zuviel, als zu wenig, denn ein Teil des Cabot Trails führt durch den Cape Breton Nationalpark und Tankstellen sind rar.

Die Straßen winden sich an den Hängen entlang, manchmal müssen bis zu 18% Steigung überwunden werden.


Es ist Wochenende und es sind viele Motorräder unterwegs. So viele Moppeds wie an diesem Tag, habe ich sonst auf meiner ganzen Tour nicht gesehen...


Kurvenreich geht es auf und ab durch das Hochland. Ein echter Fahrgenuss.


Die Shadow fährt fast wie von selbst, als wenn sie nur auf diese Gelegenheit gewartet hätte (hat aber bei diesen Hochleistungen einen unheimlich Durst).


Und wieder begebe ich mich mit der Shadow auf Abwege, denn ich will eine Pause am Strand einlegen. Weit weg vom Verkehr und den Leuten. Den Schotter steckt die gute Betty weg, als wenn es schnurgerader Asphalt wäre.

Wir sind ein prima Team, die Betty und ich.

Habe ich schon erwähnt, was für ein Fahrerlebnis das heute ist? Das Wetter spielt mit, die Sonne scheint, es ist mal nicht zu windig (ok, auf der Westseite wurde es etwas böig), die Straßen sind von guter Qualität und der Verkehr in meine Richtung kaum vorhanden. Das Leben ist schön!


Am frühen Nachmittag bin ich mit "der Runde" durch und setze Kurs auf Antigonish. Dort finde ich ein schnuckeliges, frisch renoviertes Motel mit dem netten Namen Oasis und bekomme das letzte freie Zimmer. (Mal wieder Glück gehabt!)

Main Street von Antigonish

Nach der üblichen Zeremonie (Motorrad- kommt vor Körperpflege...) fahre ich noch ins Dorf und genehmige mir ein zünftiges Abendessen (Shrimps Cajun-Style, Spinatsalat und Yam Fries) im Brownstone Cafe und falle dann auf eine angenehme Art erschöpft ins Bett. Was für ein Tag!


Die Route:

6 comments:

  1. Grandiose Landschaft, tolle Aufnahmen und Kaiserwetter, das hast du dir echt verdient nach all den Regen- und Nebelfahrten. Safe travels!

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    1. Die Quittung dafür gab's am nächsten Morgen: Fast zwei Stunden im strömenden Regen auf dem Highway...

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  2. Allein das Bild mit der welligen Straße... cool!
    Was ein toller Urlaub, den Du da verlebst! Weiter so! *Daumen drück*

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    1. Die Straße ist auch schön zu fahren, Minya. Bisher war die Tour wirklich spitze.

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  3. wow, was fuer ein wundervolles Fleckchen Erde :-), danke fuer die Fotos!!!

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    1. Das ist Nova Scotia in der Tat. Ich freue mich, dass ich Dir zur Abwechslung auch was bieten kann, Yvonne... ;-)

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