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September 06, 2015

Zurück in Montreal


3.9. + 4.9. Wenn es am schönsten ist... nun für uns hätte die Tour wohl unendlich weiter gehen können, denn wir hatten viel Spaß, tolle Begegnungen und haben viel gesehen und gelernt. Aber leider war der Urlaub für Roland vorbei und er ist inzwischen wieder in Deutschland gelandet.


Nach einer unspektakulären Fahrt waren wir also wieder "zu Hause" bei David eingetroffen. David nahm sich noch einmal die Zeit und machte wieder den Touristenführer für uns.


Diesmal ging es zum St. Joseph Oratorium, und obwohl wir ja keine Kirchgänger sind, hat uns dieses Bauwerk beeindruckt, im Besonderen, weil man von hier aus einen ganz tollen Blick über die Stadt hat.


Es gibt Leute, die aus - für uns unerfindlichen Gründen - auf Knien die Treppen hinauf klettern wollen, wir haben uns aber für die konventionelle Bewegungsart entschieden.


Anschließend machten wir uns auf zum Entertainment-Distrikt, wo im Juni/Juli das jährliche Jazz Festival statt findet. Roland hatte gehofft, dort ein T-Shirt vom letzten Event erstehen zu können, aber leider hatten sie tatsächlich seine Größe nicht mehr.


Wir liefen danach durch China-Town, welches sich in keinster Weise von anderen China-Towns in anderen Städten unterschied (ok, eins muss man sagen: es war etwas sauberer und ordentlicher und es roch nicht ganz so streng).


Interessant war dieses Stück der Berliner Mauer, welche im World Trade Center in Montreal ausgestellt ist.


Immer wieder zog uns die Großstadt-Architektur in ihren Bann, wie hier der Kontrast zwischen Klassik und Moderne.


Hier die Flaggen der Stadt Montreal (links), Kanadas (mitte) und Quebec (rechts).


Mehr Hochhäuser, gespielt mit der Perspektive:


The Illuminated Crowd. Man sieht in viele Gesichtsausdrücke, von Angst über Schock, Interesse, Neugier, Gewalt, Hoffnung, Gleichgültigkeit... alle Varianten menschlicher Natur. Ein Unfall? Ein Feuer? Was die Skulpturen betrachten, bleibt der Fantasie des Betrachters vorbehalten.



Auch zeigt uns David einen Teil von Montreals Unterwelt. Da die Stadt im Winter recht kalt werden kann, sind viele Wege unterirdisch angelegt, um von Gebäude zu Gebäude oder zur U-Bahn zu gelangen.


Unser letzten gemeinsamen Tag beendeten wir mit einem Panoramablick auf Montreal Downtown. Noch ein letztes gemeinsames Mahl mit Susan und David, dann ging es für Roland zum Flughafen und es hieß Abschied nehmen. (schnief!). Wir hatten eine ganz tolle Zeit und wünschen uns, diese Stadt irgendwann einmal wieder sehen zu können (am besten zum nächsten Jazz Festival). Wir können jedenfalls einen Besuch Montreals wärmstens empfehlen.

4 comments:

  1. Soo tolle Bilder....und sogar ein Photobomb einer Möve...:D

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  2. Es ist schon unglaublich, wohin es die Berliner Mauer überall verschlagen hat. Die Leute, die seinerzeit hinter ihr lebten, kamen lange nicht so weit rum.
    Bei uns in Mainz steht übrigens auch ein Stück Mauer am Rhein...

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    1. ich hab hinter der mauer gelebt und mich hats auch nach kanada verschlagen *lol

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